Wednesday, June 30, 2010

The Wars of the Future?

Greens always tell us that War is being fought over oil and that if we become energy independent of oil, we will not be fighting wars in places like Iraq or Parkistan.

Is this right? I mean, we didn’t know that Afghanistan had Lithium until the US disclosed it. Now, LIthium might be the new reason to fight wars, IF we try to get independent of oil.

For example, LIthium is used in Li-Ion batteries that power everything from cell phones to laptops to electric cars. So, if we are intend to demolish our link to oil and gas energy generation, won’t this mean that we will fight for LIthium in the future?

Doesn’t this imply that the Greens just brough upon us the next wave of colonial imperialism through waging wars for natural resources?

Or are wars fought out of entirely DIFFERENT reasons?

Wednesday, June 23, 2010

Anspruchshaltung gegenüber Märkten

Gerne werden freie Märkte kritisiert, wenn das Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht. Das interessante hierbei ist, dass das Ergebnis nur dann eingeschätzt werden kann, wenn auch ein Verständnis für Marktwirtschaft vorliegt. Hier jedoch habe ich so meine Zweifel, wenn ich mich im Umfeld der Journalie oder des Politikers umschaue.

Sie sind alles große social engineers und top-down Kommandeure, aber haben kein Feingefühl für komplexe Systeme und Vorgänge. Deshalb ist auch die sozialistische Planwirtschaft wesentlich einfacher zu verstehen, als eine nicht-geordnete Marktwirtschaft, die sogar “unabhängig” auf das Wissen des Kollektivs vertraut. Hierbei jedoch darf nicht das Kollektiv des Sozialismus verstanden werden, sondern die kollektive Intelligenz von komplexen Systemen mit unabhängigen Ego-Akteuren.

Nehmen wir ein einfaches BEispiel, dass so treffend ist wie kaum ein anderes: Wasserwirtschaft. Die Wasserversorgung in Deutschland liegt größtenteils in rein staatlicher Hand. Die Folgen sind interessant und gravierend. In manchen Städten (Karlsruhe) sind die Wasserpreise enorm, obwohl die Verfügbarkeit der Ressource “Trinkwasser” sehr hoch ist. In anderen Städtchen ist die Ressource Trinkwasser sehr selten, ABER der Preis trotzdem billiger. Warum? Nun, der Grund ist politisches Handeln anstatt von Preisvergleich am Markt. Der Politiker mag entweder “Wasser schonen” oder “Wasser verschenken”, d.h. er macht Gewinn mit Wasser oder er subventioniert es, so dass es preiswerter wird.

Wenn nun die Bürger gerne dies privatisiert hätten, und einige Unternehmensberater sagen, in Karlsruhe würde es dann billiger werden, dann machen da auch andere Städte mit. Nun wird es in Karlsruhe tatsächlich um einiges billiger, aber z.B. in Augsburg doch teurer, weil eben Nachschub nicht so unendlich ist, wie man das gerne hätte.

Jetzt ist natürlich in Augsburg das Geschrei groß und man wirft dem Markt vor, dass die Liberalisierung nicht funktioniert hat, weil das Wasser nicht billiger wurde. Dieses Argument kann man aber nur anführen, wenn man KEINE Ahnung von Marktwirtschaft hat und wie diese funktioniert. Marktwirtschaft macht "Wasser” nicht billiger, es passt den Preis nur an die effizientesten Randbedingungen an. Diese Randbedingungen müssen aber nicht dafür sorgen, dass es billiger wird.

Anderes Beispiel ist der liberalisierte Strommarkt, bei dem Ende der 90er erst einmal eine Kostensenkung kam, dann jedoch fingen die Preise wieder an zu steigen und heute werden Unkenrufe laut, dass dies doch früher nicht so war. Stimmt schon, aber man vergisst gerne mehrere Faktoren:

- Umweltgesetzgebung

- Regenerativer Energieeinspeisungszwang

- Endlichkeit und Verfügbarkeit von fossilen Rohstoffen

- Nützlichkeit von Atomkraftwerken

Während die Verfügbarkeit von fossilen Rohstoffen langsam aber sicher für höhere Preise sorgen wird (Zeitspanne 50-100 Jahre), kann sie auch durch kurzfriste politische Ereignisse (Streit mit Russland, Streit mit Venezuela, OPEC) verändert werden.

Die Umweltgesetzgebung genauso wie die Öko-Energien sind jedoch der größte Einfluss für steigende Energiepreise in den frühen 2000ern. Nicht nur der Emissionshandel, sondern vor allem der Abnahmezwang bei Solar- und Windenergie führen dazu, dass in der Folgekette Atomkraftwerke unnötig werden bzw. nicht mehr in dem Maße Einfluss auf die Preisbildung nehmen.

So etwas kommt jedoch nur langsam in der Preisbildung an, da diese immer 1-2 Jahre hinter dem heutigen Tag lagt.

Die Folge ist, dass die Erwartungen der Preissenkung durch den Markt nicht erfüllt werden, aber nicht weil der Markt nicht funktioniert, oder “falsch” funktioniert, sondern weil die Anforderungen unrealistisch sind oder zumindest von Ignoranz strotzen. Der Markt ist in erster Linie für zwei Dinge verantwortlich:

- Preisbildung auf Basis aller verwertbaren Informationen

- Minimierung der Ressourcenverschwendung bei Maximierung der Resultate

Dies bedeutet natürlich nicht, dass Preise sinken müssen, es wird nur versucht eine nachhaltige ressourcenschonende Produktion von Werten herzustellen, bei der immer noch die Nachfrage versorgt werden.

Klingt das so schlecht? Nein, aber es wird oft nicht verstanden – leider.

Monday, June 21, 2010

Eine Polemik gegen die FIFA

Die Altherrenherrschaft in der FIFA hat sich bisher zu einem totalen Reinfall bei dieser WM gemausert. Neben den nervigen Tröten sind besonders die Schiri-Entscheidungen unterdurchschnittlich und oft auch gar nicht verständlich.

Die Technik-Feinde bei der FIFA wehren sich (mit der UEFA) schon seit langem gegen Videobeweise, wie sie in allen anderen Sportarten schon eingesetzt werden. Es würde die Autorität des Schiris untergraben, der ja Chef auf dem Platz sein soll.

Und so kommen dann unfaire und schlechte Entscheidungen wie ein Hand-Tor von Brasilien, eine Gelb-Rote Karte gegen Klose und eine rote Karte gegen Belahmi von der Schweiz zustande, die dann ein Spiel entscheiden.

Es kann nicht sein, dass Schiri-Fehl-Entscheidungen dazu führen, dass Spiele in einer Turniermeisterschaft verloren oder gewonnen werden! Es untergräbt auch nicht die Autorität eines Schiedsrichters, wenn der einen 4. Unparteiischen vor einem Bildschirm befragt, ob es denn eine gelbe oder rote Karte war. Sonst würde ja schon die Befragung eines Linienrichters die Autorität untergraben.

Abseits davon gibt es KEINEN Grund nicht Videobeweise zu akzeptieren, denn sie sind unparteiisch, schnell und genau. Man kann sehr schnell einfache Fehlentscheidungen ausmerzen und sogar Abseitslagen leichter erkennen. Werden alle Fehlentscheidung dadurch vermieden? Nein, aber generell werden es weniger Fehlentscheidungen werden. Wird das Spiel dadurch ärmer an Emotionalität? Sicher auch nicht, aber es werden nicht sportliche Akteure dafür bestraft, wenn sie eigentlich regelkonform gespielt haben.

Friday, June 18, 2010

Serbien – Deutschland

Verloren haben wir und wie, denn die klar überlegene Mannschaft war Deutschland selbst mit 10 Spielern noch, bis ihr die Kräfte ausgingen. Und wer war Schuld an der Niederlage? Am Kampfeswillen lag es nicht! Das Glück war sicher nicht auf unserer Seite und dann kam Pech und ein miserabler Schiri dazu. In der ersten Halbzeit pfeift er alles kleinlich und beschert damit den Deutschen eine gelb-rote Karte und in der zweiten lässt er Fouls weiter spielen, die man, wenn man eine Linie hätte, einfach hätte pfeifen müssen.

Doch auch wenn der Schiri zu einem Drittel Schuld ist, dann geht ein weiteres Drittel zu lasten von Herrn Podolski, der es mit zwei guten Chancen (davon 1 Elfmeter) nicht schafft, den Ball ins Netz zu bringen. Spielstark, aber vor dem Tor war er ein Totalausfall.

Und dann kommen wir zum Sorgenkind und Fehlbesetzung, wie ich schon vor einigen Tagen und vor einigen Wochen orakelte: Klose. Nicht nur unnötigerweise eine Gelb-Rote Karte abgeholt und das als Stoßstürmer, nein, auch noch in einer Situation, in der es komplett unnötig war.

Ich hoffe er wird diese WM nicht mehr auflaufen. Er hat meiner Meinung nach jeglichen Kredit verspielt und das als einer der Mannschafts Ältesten. Er hätte der besonnene sein sollen, der die Jungen zur Räson bringt. Stattdessen zerstört er Deutschlands Spiel und führt zum 1:0 durch Serbien, die eine solide (bessere) Leistung abgegeben haben und immer über rechts gefährlich wurden, wenn Badstuber mal wieder mit dem schnelleren Serben überfordert war.

Doch so stark sie auch spielten, sie waren selbst für 10 Mann beherrschbar und auch mit einem Mann weniger konnten die Deutschen noch Offensive Akzente setzen. Das ist eine sehr klare Erkenntnis und zwingend dabei war der Einsatz von Müller, der für 2 Spieler arbeitete. Statt Podolski wurde leider Müller ausgewechselt, was das Deutsche Offensivspiel beendete. Serbien konnte bis dahin nur grade so mithalten, verursachte sogar einen Elfmeter. Doch weder Cacau, noch Marin konnten Müller ersetzen und so erlahmte auch die Offensive, der auch ein sichtlich erschöpfter Lahm nicht mehr zur Verfügung stand.

Alles in allem ein Beweis dafür, dass die Nationalmannschaft es einmal ohne Klose probieren sollte und dies im nächsten Spiel auch Dank der unverdienten roten Karte kann.

Thursday, June 17, 2010

Finanzinstitute haben nix gelernt!

So etwas kann auch nur die-hard Staatsgläubige überraschen: Banken haben nichts aus der Finanzkrise gelernt – sie machen wieder business-as-usual.

Es überrascht wohl nur Politiker und Keynsianisten, dass Banken trotz härterer Regulationen und besserer Aufsicht (gerade zur Zeit sind die Leute noch hoch motiviert) nichts an ihrem Geschäftsgebaren geändert haben.

Jeder der sich ein bisschen mit Ökonomie, Marktwirtschaft und Psychologie auskennt, der würde hier ein einfaches Prinzip erkennen: Den Lausbub. Man hat erkannt, dass man mit schlechter Bankenpolitik durchkommt und im Notfall immer von Papa-Staat gerettet wird. Die Folge ist, dass er seine Lektion nicht lernt, nicht lernt solche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Stattdessen wird er offenen Auges in das nächste Messer laufen und dann wieder den Staat und damit die Bürger anpumpen.

Man kann jedoch sagen, dass der Staat selbst Schuld ist, hat er doch einfach so eine generelle Unterstützung durch Auffangpakete angekündigt und somit sanktioniert.

Dennoch und trotz dieser einfachen, bestechenden Logik, scheint dies für so viele überraschend zu kommen. Tja, hätte man nur mal auf die Erzliberalen gehört…

Deutschlands Vorteil?

Gerne wird ja behauptet, dass Deutschland besser ins Spiel kommt als andere Topteams, ist weil in der Deutschen Mannschaft die meisten Spieler aus der eigenen Liga kommen. Es stimmt schon, dass sich die meisten Spieler aus der eigenen Liga kennen und das oft auch 2-3 Spieler aus der selben Mannschaft (Bayern, Bremen etc.) kommen und sich daher kennen. Aber selbst das Gespann Khedira-Schweinsteiger kommt aus verschiedenen Vereinen, dass kann also nicht der einzige Grund sein.

Als Gegenbeispiel mag ich hier auch gerne Frankreich anführen, deren Spieler auch mehrzählig aus Frankreich’s Ligue 1 stammen und dennoch lässt sich kein Zusammenspiel erkennen. Wahrscheinlich der Grund, weshalb die Franzosen vorzeitig nach Hause fahren dürfen (Danke Domenech!!!), wenn sie das gerade laufende Spiel gegen Mexico weiterhin so uninspiriert angehen.

Deutschland – Serbien: Meine Wunschaufstellung

Ein Wort vorweg: Ja, ich hab das Spiel gegen Australien gesehen. Ja, wir waren gut, aber es war nur Australien. Ja, Klose hat getroffen, aber überzeugt hat er mich nicht.

So, hier kommt jetzt die Aufstellung:

1. Neuer

Abwehr: Lahm, Mertesacker, Friedrich, Badstuber

Mittelfeld: Khedira + Schweinsteiger

vorderes Mittelfeld: Müller, Özil, Podolski

Sturm: Cacau

Warum kein Klose? Erstens, Klose hatte 3 Chancen von denen er 1 ins Tor brachte und diese nur weil es ein Kopfball war und der Keeper nicht der sicherste ist. Schon früher war Klose immer ein Kopfballstarker Spieler (z.B. bei K-Lautern) und weniger der Torschütze, der mit dem Fuß verwandelt. Dies passt aber nicht mehr unbedingt zur Deutschen Spielweise (TM), die mit Mesut Özil einen hat, der die Räume aufreißt für das Kurzpassspiel.

Cacau auf der anderen Seite ist dribbelstark und ballsicher, er hat 1 Chance und nutzt sie, genauso wie schon gegen Bosnien. Er hat auch kein Problem damit einmal im Mittelfeld auszuhelfen. Ich weis, vielleicht liege ich mit der Einschätzung daneben, aber Cacau ist kein Joker-Spieler, er ist ein Spieler der schon von Anfang an aktiv und gefährlich spielen kann.

In der Liga hat nicht nur Cacau sondern auch Kiesling gezeigt, dass er ein spitzen Stürmer ist, beide sollten in der Nationalmannschaft noch vor Klose kommen, der 3 Spiele gebraucht hat, um 1 Tor zu machen. Wenn ich mich irre, irre ich mich gerne, denn es wird zu Gunsten Deutschlands sein, aber ich fürchte fast, dass ich es nicht tue. Und man sollte nicht vergessen, weder Serbien, noch Ghana sind Australien!

WM – Ein erster Eindruck

Es ist jetzt der 1. Spieltag bei allen Teams gelaufen und der 2. hat gerade erst begonnen, Zeit also für ein kleines Fazit.

Neben dem nervigen und immer noch nicht gefilterten Geräusch der UweSeelers und der mageren Torausbeute von nur 25 Toren, hat mich vor allem die Schwäche der Spitzenreiter beeindruckt (oder enttäuscht). Meine 4 Tipps für diese WM:

Deutschland
Niederlande
Schweiz
Spanien

haben unterschiedlich gut gespielt. Die Schweiz hat einen grandiosen 1:0 Erfolg gegen eigentlich überlegene Spanier eingefahren, Deutschland hat erwartungsgemäß (wenn auch in der Höhe überraschend) schwache Australier besiegt und die Niederlande hat ihren Job gerade so erfüllt, ohne die Erwartungen zu erfüllen.

Deutschland muss man hervorhebe, weil auch andere Teams gegen schwache Gegner trotz eigener technischer Überlegenheit nicht gewinnen konnten oder wenn sie gewonnen haben nicht überzeugend waren (Brasilien, Niederlande, England, Frankreich, Spanien).

Generell würde ich den bisherigen Matchverlauf vom Ansehenheitswert auf einer Skala von 1 bis 10 (1 = schlecht, 10 = sehr schön) wie folgt bewerten:

image

Besonders die Höhepunkte Deutschland und Argentinien (4, 9 und 18) stechen hier als qualitativ hochwertig heraus und waren sehenswert. Nicht nur weil die späteren Spiele von der Atmosphäre her besser sind (Mundmikrofone), sondern auch von der technischen Qualität auf dem Rasen (dynamischeres Spiel).

Man muss jetzt Argentinien garantiert zu den Favoriten zählen, haben sie doch ihre Gruppe so gut wie gewonnen. Es zeigt sich sogar ein leichter aufwärts Trend bei der Qualität der Spiele und ich hoffe der wird sich heute noch fortsetzen!

Die besten Spieler bis hier hin in der WM sind wie folgt:

1. Mesut Özil

2. Lionel Messi

3. Trevez

4. T. Müller

5. Robinho

6. Demel

7. Lahm

8. Maicon

9. Forlan

Ich habe hier eigentlich keine Wertung vorgenommen, denn die Spieler sind zu unterschiedlich, als das man sie wirklich vergleichen kann. Es waren nur einfach jene Spieler, die immer herausgestochen haben. Ich hätte noch etwa 20 weitere nennen können, aber jene waren bisher auch in Mannschaften die gewonnen haben (bis auf Demel).

Vom Mannschaftsspiel her gefallen mir vor allem Spanien, Argentinien, Deutschland, Schweiz und Nord Korea. Besonders die Nord Koreaner haben mit einer kompakten und disziplinierten Defensive überzeugt. Im taktischen und in der Zusammenarbeit haben gerade die afrikanischen Mannschaften nicht überzeugt. Weder Kamerun, noch Südafrika, noch Ghana oder Algerien fand ich hier besonders überzeugend. Die Elfenbeinküste hatte zumindest eine starke Defensive, war aber bei Angriffen zu unüberlegt.

Generell muss ich jedoch den meisten technisch starken Mannschaften vorwerfen, dass sie, wann immer es um kreative Ideen im Angriff ging, plötzlich eingebrochen sind. Man könnte meinen, diese eigentlich starken Mannschaften hätten das KSC-Fieber: Bis vor den 16-Meterraum hohe Dominanz und Spielstärke, aber dann verlässt sie die Motivation und jegliche Originalität.

Tuesday, June 15, 2010

Leserbrief an die Welt: Thema EU und Regulierung

Hier der Klartext:

Noch ein Kommentar, der ein bisschen OT ist:

Liebe Journalisten, lernt endlich mal euer Handwerk und macht eure Hausaufgaben. Es kann nicht so eine intellektuelle Überbeanspruchung zu sein, soweit zu differenzieren, dass Menschen GEGEN die EU sein können und gleichzeitig doch FÜR ein geeintes Europa! Jeder geniest und mag die Vorteile des Schengenabkommens, jeder liebt es, dass wir es heute mit einer freizügigen Freihandelszone zu tun haben. KAUM einer jedoch kann die EU noch verstehen, dieser Bürokratiehaufen der auf diese wundervollen Völkerverständigungs-Basis drauf gesetzt wurde und jetzt droht alles kaputt zu machen.

Sunday, June 13, 2010

Deutsch-Amerikanische Kultur

Gerne hacken Deutsche auf den Amerikaner rum (das es auch anders herum geht, zeigt der “liebe” Herr Krugman hier) und viele machen sich über die Gesetzeslage dort lustig, andere empfinden das Verhalten der Amerikaner als verschwenderisch.

Auf alle Fälle wird immer gerne herausgestellt, wie viel besser doch Deutschland im Vergleich mit den USA ist. Das wir rationaler und vernünftiger sind im Vergleich zu den USA. Es muss doch schließlich an den Leuten dort liegen.

Nun, dabei sollte man jedoch eines nicht vergessen, dass ein Großteil der heute produktiven Amerikaner aus Deutschland kamen. Diese Leute dort sind mit uns eher verwandt als die Italiener. In weiten Teilen den USA findet man Ähnlichkeiten mit deutschen Namen, Visionen und Kulturstilen. Es gibt Orte in Texas in denen noch eine Mischsprache aus Englisch und Deutsch gesprochen wird. Insgesamt sind wir Deutschen einer der größten kulturellen Einflüsse auf die USA gewesen. Weder die zahlenmäßig heute weiter verbreiteten Spanier (aka Mexicans), noch die Iren, noch die Franzosen haben so viel kulturelle Ähnlichkeit mit den Amerikanern. Die Engländer sind (dank ihrer Besatzung) wohl noch die einflussreichste Nation neben dem Deutschen.

Das sollte man nicht vergessen, wenn man die USA kritisiert, denn teilweise ist das Selbstkritik. Erstaunlicherweise ist das wiederum für Deutsche ein Dauerzustand.