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Thursday, June 17, 2010

Finanzinstitute haben nix gelernt!

So etwas kann auch nur die-hard Staatsgläubige überraschen: Banken haben nichts aus der Finanzkrise gelernt – sie machen wieder business-as-usual.

Es überrascht wohl nur Politiker und Keynsianisten, dass Banken trotz härterer Regulationen und besserer Aufsicht (gerade zur Zeit sind die Leute noch hoch motiviert) nichts an ihrem Geschäftsgebaren geändert haben.

Jeder der sich ein bisschen mit Ökonomie, Marktwirtschaft und Psychologie auskennt, der würde hier ein einfaches Prinzip erkennen: Den Lausbub. Man hat erkannt, dass man mit schlechter Bankenpolitik durchkommt und im Notfall immer von Papa-Staat gerettet wird. Die Folge ist, dass er seine Lektion nicht lernt, nicht lernt solche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Stattdessen wird er offenen Auges in das nächste Messer laufen und dann wieder den Staat und damit die Bürger anpumpen.

Man kann jedoch sagen, dass der Staat selbst Schuld ist, hat er doch einfach so eine generelle Unterstützung durch Auffangpakete angekündigt und somit sanktioniert.

Dennoch und trotz dieser einfachen, bestechenden Logik, scheint dies für so viele überraschend zu kommen. Tja, hätte man nur mal auf die Erzliberalen gehört…

Thursday, April 03, 2008

Seltsame Zeichen

wow, ich hätte nicht gedacht, dass ein staatlicher Sender mal so etwas hervorbringt, aber der NDR hat sich wirklich liberal mit der Bankenkrise auseinander gesetzt.
Tatsächlich kommt dabei heraus, wer an der Bankenkrise nun wirklich Schuld hat und wer dafür bezahlen muss. Es gibt noch ein/zwei andere Beiträge von Extra 3, die sich durchaus lohnen anzuschauen (Senso z.B.), jedoch ist das nicht verwunderlich bei den Fördergeldern!!!
Es wäre sogar verwunderlich, wenn nicht irgendwas sinnvolles dabei raus käme, denn die verwendeten Gelder dafür übersteigen den Vorrat jedes Privatsender, gerade wenn man diese Sendung im Verhältnis zum Rest sieht.

Jedoch muss man auch ersehen, dass die Message aus Extra 3 direkt auf aufgeklärte SPD bzw. Grüne Wähler zu geschnitten ist, das sieht ma dann wenn es um Themen wie Gesundheitspolitik oder Global Warming geht, wo sie mit Ökonomischen Unwissen nur so glänzen. Ich mag hier gar nicht auf die Gesundheitspolitik eingehen, sonder nur kurz etwas zu den sarkastischen Ideen bezgl. des Klimawandels sagen.

Sie behaupten in ihrem Satirischen Beitrag, dass eine Erhöhung von CO2 auch einer gleich bedeutenden Erhöhung der Temperatur entspricht, dabei wird schon von einer erhöhten Temperatur ausgegangen, die den Meeresspiegel so weit anhebt, dass Osnabrück plötzlcih eine Seestadt wird. Damit zeigt sich die Ignoranz und das Unverständnis, der Satiriker, da sie nicht nur die Realität exagieren, sondern eben auch über die realistische Eben hinaus schlagen.
Leider treffen sie damit erheblich in falsche Richtungen, sollten sie einem Fachmann begegnen. Dieser würde ihnen zeigen, dass auf Grund der CO2 eigenen Sättigung eine Temperaturzunahme degenerativ abnehmen würde, je mehr CO2 man produziert. Jeder Physiker/Chemiker könnte einem diesen Zusammenhang bestätigen.
Desweiteren zeigen Satelliten aufnahmen, dass die Erderwärmung eher mit einer Sensitivität von 1 als 3 voranschreitet, was bedeutet, dass man ein negatives Feedback erhält anstatt einem positivem (siehe vorhigeren Post). Ein negatives Feedback zeichnet sich dadurch aus, dass es die Temperaturerhöhungen durch das CO2 mit eigenen Mechanismen bremst, z.B. durch einen veränderten Wasserdampfhaushalt.
Neuste Satellitenaufnahmen eines NASA-Satelliten bezeugen dieser Auffassung. Sie zeigen Reaktionen unserer Wolkenbildung, die bisher unbekannt waren und auf Grund deren bisherige Erwärmungstrends abgeschwächt werden konnten.