Der Spiegel berichtet:
Erneuerbare Energie aus der Steckdose ist mittlerweile fast immer günstiger als die traditionelle Konkurrenz. Bei einem Verbrauch von 4000 kWh pro Jahr sind Ökostromtarife mit Gütesiegeln im bundesweiten Durchschnitt 95 Euro günstiger als das billigste Angebot des örtlichen Grundversorgers, berichtet das Verbraucherportal Verivox.
Ja, das kann man so sagen und dabei doch trotzdem komplett falsch liegen! Der Ökostrom ist wesentlich teurer als "traditionelle" Angebote, weil
a) traditionelle Angebote den Ökostrom MITbezahlen
b) Steuervergünstigungen und Einspeisegebühren so per Gesetz geregelt wurden, dass man sich zu Kosten anderer Quellen (und der Gesellschaft) eine goldene Nase damit verdienen kann, da der Preis pro kWh gedrückt wird.
Ist dies auf Dauer machbar? Nein, ist es nicht. Je mehr Kunden auf den Ökotarif kommutieren, desto teurer werden gewöhnliche Angebote und irgendwann ist dann die Subvention von Ökostrom nicht mehr durch die EVU tragbar, dann müssen noch mehr Steuern erhoben werden und dann wird es auch für den Verbraucher teurer.
Es gibt eine Möglichkeit nach der dies nicht passieren würde, aber diese ist sehr ungewiss:
technologischer Fortschritt plus Economies of scale schaffen es, dass regenerative Energie plötzlich preislich vergleichbar ist (ohne Subventionen).
Sollte dies nicht eintreten, werden wir einen sehr holprigen Weg vor uns haben, denn Nachts scheint keine Sonne und Wind bläst auch nicht immer zur selben Zeit mit einer konstanten Stärke...
Thursday, July 23, 2009
Tuesday, July 21, 2009
Werbung und Bloggen
Ach ja, die Blogosphäre, oder wie man sie auch nennt, die Trolls-going-Rampant. So was finde ich immer wieder unglaublich. Toleranz sieht anders aus! Auch wenn man nicht mag, dass jemand auf die Idee kommt sich für Werbung Geld geben zu lassen (wieviele von diesen aufgeregten Bloggern haben denn AdSense oder etwas ähnliches an?!) muss man ihn doch noch lange nicht so angreifen.
Man kann sich darüber auf seinem eigenen Blog oder in der KOmmentarsektion auslassen, aber doch bitte zivilisiert! Oft reicht schon ein einfaches: Sie machen doch blos Werbung!
Aber nein, wieder einmal zeigen sich die Internet-Trolls von ihrer schlechtesten Seite, denn Anonymität verleiht bekanntlich schlechten Manieren Flügel... Schade...
Man kann sich darüber auf seinem eigenen Blog oder in der KOmmentarsektion auslassen, aber doch bitte zivilisiert! Oft reicht schon ein einfaches: Sie machen doch blos Werbung!
Aber nein, wieder einmal zeigen sich die Internet-Trolls von ihrer schlechtesten Seite, denn Anonymität verleiht bekanntlich schlechten Manieren Flügel... Schade...
Banken
Ja, was sollen denn jetzt die armen Banken machen? Auf der einen Seite wird ihnen von fast allen Kommentatoren (seien sie jetzt professionel oder nur im Kommentarbereich der MSM) sie würden unverantwortlich und "spekulativ" handeln. Sie würden Millionen zum Fenster herauswerfen und einen zu niedrigen Stock an Eigenkapital halten.
Gleichzeitig wirft man den Banken jetzt jedoch vor, dass sie zu vorsichtig sind, nicht genug Geld als Kredite bereitstellen und die Wirtschaft somit nicht am Laufen halten.
Was wollen denn jetzt die Leute? Oder haben sie einfach keine Ahnung von der ganzen Sache. Ich glaube immer noch letzteres am ehesten, sie sind verursacht und suchen nach Schuldigen und schnellen Lösungen, ob diese jetzt zünden oder nicht.
Eine "do nothing" Einstellung wird da nicht erwartet und gewünscht. Lieber fordert man widersinnige Aktionen und beschwert sich über alles, ohne eine Struktur im Gedankengang vorzuweisen (ausser vielleicht dem Wunsch das man einen Keks besitzt und ihn gleichzeitig isst).
Für mich bestätigen die Leitmedien damit jedoch nur, dass sie selbt keine Leitlinie haben, der sie folgen und oft nur über sehr geringes Wissen über die Ökonomie des Finanzmarktes haben.
Ich persönlich halte es für verantwortungslos jetzt eine Kreditvergabe für alle, nur um ineffiziente Betriebe über Wasser zu halten, zu forcieren. Wie soll der Markt denn jemals von Unternehmen gereinigt werden, die Mismanagement zu verantworten haben, wenn man diese jedesmal rettet, wenn die Verantwortlichen einen Fehler machen.
Das erinnert ein bisschen an die Situation mit einem Kind. Wenn das Kind mal einem anderen Kind das Essen stiehlt oder die teure Vase der Oma kaputt macht, dann wird man ihm bestimmt eines besseren belehren, wenn man sagt:
"Ist schon gut, das macht nix! "
Und dann die Oma mit Geld abspeisst. Ich bezweifle, dass dies wirklich die richtigen Anreize für die Manager liefert...
Gleichzeitig wirft man den Banken jetzt jedoch vor, dass sie zu vorsichtig sind, nicht genug Geld als Kredite bereitstellen und die Wirtschaft somit nicht am Laufen halten.
Was wollen denn jetzt die Leute? Oder haben sie einfach keine Ahnung von der ganzen Sache. Ich glaube immer noch letzteres am ehesten, sie sind verursacht und suchen nach Schuldigen und schnellen Lösungen, ob diese jetzt zünden oder nicht.
Eine "do nothing" Einstellung wird da nicht erwartet und gewünscht. Lieber fordert man widersinnige Aktionen und beschwert sich über alles, ohne eine Struktur im Gedankengang vorzuweisen (ausser vielleicht dem Wunsch das man einen Keks besitzt und ihn gleichzeitig isst).
Für mich bestätigen die Leitmedien damit jedoch nur, dass sie selbt keine Leitlinie haben, der sie folgen und oft nur über sehr geringes Wissen über die Ökonomie des Finanzmarktes haben.
Ich persönlich halte es für verantwortungslos jetzt eine Kreditvergabe für alle, nur um ineffiziente Betriebe über Wasser zu halten, zu forcieren. Wie soll der Markt denn jemals von Unternehmen gereinigt werden, die Mismanagement zu verantworten haben, wenn man diese jedesmal rettet, wenn die Verantwortlichen einen Fehler machen.
Das erinnert ein bisschen an die Situation mit einem Kind. Wenn das Kind mal einem anderen Kind das Essen stiehlt oder die teure Vase der Oma kaputt macht, dann wird man ihm bestimmt eines besseren belehren, wenn man sagt:
"Ist schon gut, das macht nix! "
Und dann die Oma mit Geld abspeisst. Ich bezweifle, dass dies wirklich die richtigen Anreize für die Manager liefert...
Arbeitslosigkeit
Tja, da ist der Unterschied zwischen D und den USA plötzlich geschrumpft: beide geben sie 9.5 % Arbeitslosigkeit aus. Oft sagt der Liberale ja gerne, dass die USA zwar weniger Steuern und Sozialleistungen haben als D, dafür aber weniger Arbeitslosigkeit.
Und jetzt kommen die ganzen Grünen und Linken und sind ein bisschen vorwurfsvoll, wenn sie auf diese Statistik zeigen.
Allerdings kann man schon diese Zahlen nicht vergleichen, da Deutschland viele Arbeitslose gar nicht erst in die Statistik aufnimmt, sondern einfach als arbeitsunfähig einstuft oder nicht vermittelbar. Es wird kaschiert wo es eben geht. Aber darauf mag ich nicht mal eingehen, nehmen wir also die Werte als richtig an.
Der wirkliche Unterschied liegt jedoch darin, dass jemand, der in den USA jetzt in den 9 % drinnen steckt eine wesentlich höhere Chance hat dort schon bald wieder heraus zu kommen. Die Langzeitarbeitslosigkeit ist in den USA wesentlich kleiner als in Deutschland. Dies liegt hauptsächlich daran, dass der Zu- und Abgang beim Arbeitsmarkt in den USA wesentlich leichter ist als in Deutschland, wo oft ein unglaublich komplexes und teures Rahmenvertragswerk die Einstellung erschwert. Kaum ein Laden kann es sich leisten mal eine Aushilfe einfach so einzustellen, die Kosten sind in D überproportional hoch. Gleichzeitig drücken bestehende Gewerkschaften noch Einstiegsgrenzen durch, wie z.B. Mindestlöhne oder gesetzliche Zertifikationsmittel.
Dies sind alles Gründe, warum ein Arbeitsloser in den USA wesentlich größere Chancen hat schon nach kurzer Zeit einen Job zum Überbrücken zu finden, während er in D erstmal nutzlos rumliegt bis D durch andere Staaten aus der Krise gerettet wird(Exportweltmeister).
Eine andere Mär ist der Vorwurf vieler, die auch das obrige Verzapfen, dass die USA doch marktradikaler als D wäre und deshalb keine sozialen Einrichtungen hätte, um die Ärmsten der Armen aufzufangen.
Einen größeren und älteren Blödsinn hab ich Ewigkeiten nicht mehr gehört. Seid den 90er Jahren explodieren in den USA die öffentlichen sozialen Einrichtungen, sei es Medicade oder Social Security. Ein Unterschied zwischen D und den USA gibt es in manchen Staaten (Cal.) schon gar nicht mehr. Was jedoch bedenklich ist, ist der gleichzeitige Rückgang von privaten Einrichtungen. Es hat also eine Verdrängung von privaten sozialen Einrichtungen zu gunsten staatlicher gegeben, denn auch vorher schon wurde für die Ärmsten der Armen gesorgt, nur halt nicht für die Armen, die mal eben ein paar Monate arbeitslos sind bzw. sich zu gut sind einen schlechteren Job anzunehmen.
Sicherlich war Armsein in den USA kein Kinderspiel, aber das sollte es auch nicht sein, sonst haben die Arbeitslosen keinen Druck sich mal zu bewerben oder zu bewegen. Denn zu leicht fällt man in ein Muster des Nichts-tun und Gott und die Welt beschuldigens. Flexibilität und Mobilität gehen dann schnell verloren und das wären eben jene Qualitäten, die eventuell ncoh eine Einstellung garantieren könnten. Und dies ist wohl am ehesten der Grund, warum Langzeitarbeitslosigkeit in D einen wesentlich höheren Teil der Arbeitslosigkeit darstellt.
Arbeitslosigkeit 2005: 3.9 Millionen (4,8 %)
davon LZA: 1, 8 Millionen (46 %)
Quelle: destatis.de
Und jetzt kommen die ganzen Grünen und Linken und sind ein bisschen vorwurfsvoll, wenn sie auf diese Statistik zeigen.
Allerdings kann man schon diese Zahlen nicht vergleichen, da Deutschland viele Arbeitslose gar nicht erst in die Statistik aufnimmt, sondern einfach als arbeitsunfähig einstuft oder nicht vermittelbar. Es wird kaschiert wo es eben geht. Aber darauf mag ich nicht mal eingehen, nehmen wir also die Werte als richtig an.
Der wirkliche Unterschied liegt jedoch darin, dass jemand, der in den USA jetzt in den 9 % drinnen steckt eine wesentlich höhere Chance hat dort schon bald wieder heraus zu kommen. Die Langzeitarbeitslosigkeit ist in den USA wesentlich kleiner als in Deutschland. Dies liegt hauptsächlich daran, dass der Zu- und Abgang beim Arbeitsmarkt in den USA wesentlich leichter ist als in Deutschland, wo oft ein unglaublich komplexes und teures Rahmenvertragswerk die Einstellung erschwert. Kaum ein Laden kann es sich leisten mal eine Aushilfe einfach so einzustellen, die Kosten sind in D überproportional hoch. Gleichzeitig drücken bestehende Gewerkschaften noch Einstiegsgrenzen durch, wie z.B. Mindestlöhne oder gesetzliche Zertifikationsmittel.
Dies sind alles Gründe, warum ein Arbeitsloser in den USA wesentlich größere Chancen hat schon nach kurzer Zeit einen Job zum Überbrücken zu finden, während er in D erstmal nutzlos rumliegt bis D durch andere Staaten aus der Krise gerettet wird(Exportweltmeister).
Eine andere Mär ist der Vorwurf vieler, die auch das obrige Verzapfen, dass die USA doch marktradikaler als D wäre und deshalb keine sozialen Einrichtungen hätte, um die Ärmsten der Armen aufzufangen.
Einen größeren und älteren Blödsinn hab ich Ewigkeiten nicht mehr gehört. Seid den 90er Jahren explodieren in den USA die öffentlichen sozialen Einrichtungen, sei es Medicade oder Social Security. Ein Unterschied zwischen D und den USA gibt es in manchen Staaten (Cal.) schon gar nicht mehr. Was jedoch bedenklich ist, ist der gleichzeitige Rückgang von privaten Einrichtungen. Es hat also eine Verdrängung von privaten sozialen Einrichtungen zu gunsten staatlicher gegeben, denn auch vorher schon wurde für die Ärmsten der Armen gesorgt, nur halt nicht für die Armen, die mal eben ein paar Monate arbeitslos sind bzw. sich zu gut sind einen schlechteren Job anzunehmen.
Sicherlich war Armsein in den USA kein Kinderspiel, aber das sollte es auch nicht sein, sonst haben die Arbeitslosen keinen Druck sich mal zu bewerben oder zu bewegen. Denn zu leicht fällt man in ein Muster des Nichts-tun und Gott und die Welt beschuldigens. Flexibilität und Mobilität gehen dann schnell verloren und das wären eben jene Qualitäten, die eventuell ncoh eine Einstellung garantieren könnten. Und dies ist wohl am ehesten der Grund, warum Langzeitarbeitslosigkeit in D einen wesentlich höheren Teil der Arbeitslosigkeit darstellt.
Arbeitslosigkeit 2005: 3.9 Millionen (4,8 %)
davon LZA: 1, 8 Millionen (46 %)
Quelle: destatis.de
Sunday, July 19, 2009
Atomgegner und Ihre Sorgen
Tja, offensichtlich ist auch im Internet der Streit über die Definition der friedlichen Atomkraftnutzung etwas eskaliert, zumindest scheinen BUND und ähnliche Contra-Aktivisten sich über Wikipedia aufzuregen und das dort Links von AKW-Betreibern enthalten bleiben, nicht aber jene der Aktivisten.
Kann ich erstmal nicht verstehen, warum sich da jemand aufregt. Die AKWs werden halt erstmal von Betreibern betrieben, so gehört es in ein Online-Lexikon, dass eben ein Link zu diesem Betreiber oder Standort dort enthalten ist. Ist das jetzt schon Werbung?
Das politischer Aktivismus, wie der vom BUND, nicht dazu gehört, sollte hier auch gleich klar sein. Es hat das Ziel ein informatives, sachliches Lexikon zu sein, eine Encyclopädie, nicht ein Politik-Panorama oder gar eine Diskussionseite, weshalb solche LInks oft nach klaren Regeln gelöscht werden.
Auch der Vorwurf des "Neusprech" ist hier fehl am Platze, denn weder ist "Abluftkamin" Neusprech, sondern ein gängier Sachausdruck, noch emittiert er radiokative Strahlen? Soll diese Anschuldigung etwa zeigen wie wenig Verständnis oder KEnntnisse man über ein AKW hat? Wie offensichtlich Nicht-Wissen und Ignoranz vor Recherche kommt?
Diese riesigen Schornsteine, die man bei AKWs sieht, sind tatsächlich Abluftkamine, die jedoch meistens Strahlungsanforderungen unterliegen, die unter der natürlichen Hintergrundsstrahlung liegen. Die Luft, die dort heraus kommt, ist somit in radioaktiver Hinsicht nicht von der Umgebungsluft zu unterscheiden. Natürlich kann man da jetzt eine großartige Angstkampagne darauf aufbauen, aber seit 50 JAhren "dampfen" diese Abluftkamine jetzt schon und es gibt keinerlei nachweisbare gesundheitliche Folgen, noch eine erhöhte Strahlung in dieser Emission...
Es erschliesst sich mir also nicht, wie man den einen Abluftkamin sonst nennen sollte??
Eine Bloggerin beschwert sich auch gleich über diese BUND-Aktivitäten und deren Vorwürfe. Sie hält es sogar für denkbar, dass die PR-Unternehmen der Atomlobby dafür Leute bezahlen, um solche Wikieinträge in ihrem Sinne zu editieren. Kann schon sein, normalerweise hält aber die Wikipediaommunity dann gleich dagegen, wie eben auch im Falle der BUND-Versuche. Und wir sollten hier nicht vergessen, auch der BUND hat nur ein einziges Ziel und das ist ihre Sicht der Tatsachen darzustellen.
Dafür sind sie auch nicht nur gemeinnützig unterwegs, sondern benötigen auch Geld, bezahlen auch Leute, warum also immer nur diesen Vorwurf der Atomlobby machen? Ich denke eher, dass diese Edits von Ex-Ingenieuren stammen, oder Mitarbeitern aus den Atomkraftwerken, die eben nicht die Meinung des BUND teilen und faktische Fehler noch am ehesten korrigieren können.
Kann ich erstmal nicht verstehen, warum sich da jemand aufregt. Die AKWs werden halt erstmal von Betreibern betrieben, so gehört es in ein Online-Lexikon, dass eben ein Link zu diesem Betreiber oder Standort dort enthalten ist. Ist das jetzt schon Werbung?
Das politischer Aktivismus, wie der vom BUND, nicht dazu gehört, sollte hier auch gleich klar sein. Es hat das Ziel ein informatives, sachliches Lexikon zu sein, eine Encyclopädie, nicht ein Politik-Panorama oder gar eine Diskussionseite, weshalb solche LInks oft nach klaren Regeln gelöscht werden.
Auch der Vorwurf des "Neusprech" ist hier fehl am Platze, denn weder ist "Abluftkamin" Neusprech, sondern ein gängier Sachausdruck, noch emittiert er radiokative Strahlen? Soll diese Anschuldigung etwa zeigen wie wenig Verständnis oder KEnntnisse man über ein AKW hat? Wie offensichtlich Nicht-Wissen und Ignoranz vor Recherche kommt?
Diese riesigen Schornsteine, die man bei AKWs sieht, sind tatsächlich Abluftkamine, die jedoch meistens Strahlungsanforderungen unterliegen, die unter der natürlichen Hintergrundsstrahlung liegen. Die Luft, die dort heraus kommt, ist somit in radioaktiver Hinsicht nicht von der Umgebungsluft zu unterscheiden. Natürlich kann man da jetzt eine großartige Angstkampagne darauf aufbauen, aber seit 50 JAhren "dampfen" diese Abluftkamine jetzt schon und es gibt keinerlei nachweisbare gesundheitliche Folgen, noch eine erhöhte Strahlung in dieser Emission...
Es erschliesst sich mir also nicht, wie man den einen Abluftkamin sonst nennen sollte??
Eine Bloggerin beschwert sich auch gleich über diese BUND-Aktivitäten und deren Vorwürfe. Sie hält es sogar für denkbar, dass die PR-Unternehmen der Atomlobby dafür Leute bezahlen, um solche Wikieinträge in ihrem Sinne zu editieren. Kann schon sein, normalerweise hält aber die Wikipediaommunity dann gleich dagegen, wie eben auch im Falle der BUND-Versuche. Und wir sollten hier nicht vergessen, auch der BUND hat nur ein einziges Ziel und das ist ihre Sicht der Tatsachen darzustellen.
Dafür sind sie auch nicht nur gemeinnützig unterwegs, sondern benötigen auch Geld, bezahlen auch Leute, warum also immer nur diesen Vorwurf der Atomlobby machen? Ich denke eher, dass diese Edits von Ex-Ingenieuren stammen, oder Mitarbeitern aus den Atomkraftwerken, die eben nicht die Meinung des BUND teilen und faktische Fehler noch am ehesten korrigieren können.
Friday, July 17, 2009
Konjunkturpakete
Manchmal sagt ein Bild doch mehr als tausend Worte

Wo ist er jetzt der Stimulus? Ausser das es den Banken in den USA dank dem geschenkten Geld wieder gut geht und sie ein "business as usual" vorführen, hat sich wenig verändert. Es scheint sogar noch schlimmer gekommen zu sein.
Das sollte jeden abschrecken einen Effekt durch unser Konjunkturpaket I/II in den Arbeitsmarkt zu dichten...
Wo ist er jetzt der Stimulus? Ausser das es den Banken in den USA dank dem geschenkten Geld wieder gut geht und sie ein "business as usual" vorführen, hat sich wenig verändert. Es scheint sogar noch schlimmer gekommen zu sein.
Das sollte jeden abschrecken einen Effekt durch unser Konjunkturpaket I/II in den Arbeitsmarkt zu dichten...
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Thursday, July 16, 2009
Drogenkrieg in Mexiko
Dieses Spiegel Video verdeutlicht den Drogenkrieg zwischen Kartellen und Regierung in Mexiko recht deutlich. Es sind krasse Zustände, die einem Bürgerkrieg in nichts nachstehen. Sie zeigen aber auch wie zwecklos der Kampf gegen die Drogenbosse ist.
Der Vorschlag der SpiegelOnline Redakteure und der Mexikaner ist die stärkere Verfolgung der Nachfrage in Europa und den USA, aber da sind sie auf dem Holzweg. In Europa und in den USA werden Drogenhändler verfolgt wie in kaum einem anderen Land der Erde. Gleichzeitig werden die Konsumenten verfolgt wie kaum irgendwo sonst. Und trotzdem steigen die Profite der Drogenbosse seit Jahren an und das obwohl die USA in den letzten 20 Jahren deutlich aufgerüstet haben, was ihre Raids angeht.
Es gibt einfach keine Correlation zwischen härterem Vorgehen und weniger Drogengenuss oder gar der Effiktivität. Stattdessen werden noch mehr Opfer gefordert, als so oder so schon. Auch in Mexiko sind die Auseinandersetzungen erst in den letzten Jahren eskaliert, vorher waren sich Regierung und Drogenkartelle nicht grün, aber die Zahl der Toten war geringer.
So zynisch es klingt, aber um diesen Krieg zu gewinnen, muss man ihn erst verlieren. Solange die Drogen illegal sind, solange wird man große Profite einfahren können. Es heißt nicht, dass man Drogen für gut erklären soll, aber die Militarisierung wie sie in den letzten Jahrzehnten fortgeschritten ist, ist einfach nicht mehr haltbar.
Der Vorschlag der SpiegelOnline Redakteure und der Mexikaner ist die stärkere Verfolgung der Nachfrage in Europa und den USA, aber da sind sie auf dem Holzweg. In Europa und in den USA werden Drogenhändler verfolgt wie in kaum einem anderen Land der Erde. Gleichzeitig werden die Konsumenten verfolgt wie kaum irgendwo sonst. Und trotzdem steigen die Profite der Drogenbosse seit Jahren an und das obwohl die USA in den letzten 20 Jahren deutlich aufgerüstet haben, was ihre Raids angeht.
Es gibt einfach keine Correlation zwischen härterem Vorgehen und weniger Drogengenuss oder gar der Effiktivität. Stattdessen werden noch mehr Opfer gefordert, als so oder so schon. Auch in Mexiko sind die Auseinandersetzungen erst in den letzten Jahren eskaliert, vorher waren sich Regierung und Drogenkartelle nicht grün, aber die Zahl der Toten war geringer.
So zynisch es klingt, aber um diesen Krieg zu gewinnen, muss man ihn erst verlieren. Solange die Drogen illegal sind, solange wird man große Profite einfahren können. Es heißt nicht, dass man Drogen für gut erklären soll, aber die Militarisierung wie sie in den letzten Jahrzehnten fortgeschritten ist, ist einfach nicht mehr haltbar.
Wednesday, July 15, 2009
Frankreich und Privateigentum
So, jetzt ist es wieder soweit, in Frankreich gehen die Gewerkschafter und "Arbeitnehmer" mal wieder auf die Barrikaden und zwar nicht so friedlich wie in Deutschland. Immer mal wieder höre ich bewundernde Worte der deutschen Sozialisten (< SPD, sprich: Linke, Grüne) für diese Art von Protest.
Mal abgesehen davon, dass sie dabei die Grenzen zur Straftat überschreiten, wie z.B. hier und oft sogar gegen Manager (NICHT Eigentümer) einer Firma gewaltsam vorgehen. Freiheitsberaubung ist kein einfaches Delikt, auch wenn man Manager nicht sonderlich mag. Es sind immer noch Menschen, diese Leute, und haben deshalb ein Recht auf Freiheit, genauso wie ein Recht auf ein faires Verfahren. All dies ist hier nicht gegeben, stattdessen schneiden sich die Arbeiter immer mehr ins eigene Fleisch.
Nicht nur, dass zukünftig Firmen sich zweimal überlegen, ob sie nach Frankreich gehen, und ob sie dort eine Produktion/Service Halle unterhalten, nein, man wird sich auch überlegen, ob man Franzosen dazu anheuert, bzw. ob der franz. Markt nicht zu ärgerlich ist.
Ich kann den Ärger ja verstehen, da arbeitet man 30 JAhre für eine Firma und kann nichts anderes und jetzt wird man vor die Tür gesetzt (übrigens ist das für die Franzosen kein Problem, wenn es mit Ausländern passiert!!!). Natürlich ist das nur schlimm, weil es Franzosen betrifft, wenn eine franz. Firma das selbe in Polen macht, dann wird darüber kein Wort verloren, so gesehen sind sie also doch sehr opportunistisch und verdienen nicht viel Mitleid.
Doch wie kommt es soweit, dass diese Menschen anderen Menschen gewalt antun, das sie sogar bereit sind ihre Fabrik zu sprengen? Dies ist einmal der Erwartungshaltung in einem Sozialstaats zu zuschreiben, aber auch dem Bewustsein gegenüber Privateigentum in Frankreich. Es gibt kaum noch welches. Autos werden verbrannt, im Internet werden mehr Filme/Mp3s und Spiele geklaut, als in den meisten europäischen Staaten und offensichtlich schreckt man auch nicht davor zurück Häuser zu sprengen. Es ist nicht so, dass es daselbige nicht auch in D gäbe, der erste Mai in Berlin beweist das (hier). Hier jedoch ist es meist immer noch auf ein kleines linkes Spektrum begrenzt, in Frankreich gehört es fast schon zur allgemeinen Haltung.
Ja, die Franzosen legen viel Wert auf Privatsphäre und "laissez-moi faire", aber sie haben währendessen keinerlei Respekt für das eigentliche Eigentum des Anderen, dies zeigt schon das Verhalten beim Einparken (parken nach Gehör). Deshalb ist diese Einstellung auch nicht sehr liberal, womit ja gerne auf Frankreich verwiesen wird. Und wenn es um theoretisch gesichtslose Unternehmen geht, dann gibt es den Begriff Privateigentum für die Franzosen nicht mehr. Leider sind Unternehmen keines Falls gesichtslos und auch nicht vergesslich, d.h. es könnte sich hier noch einiges tun.
Es wird vor allem für franz. Konzerne schwerer werden gut ausgebildete Manager und Fachkräfte zu bekommen, da diese öffentlichen Angriffen ausgesetzt werden. Ein Schutz durch Polizei oder gar die Firma selbst, ist hier nicht vorgesehen. Ein Zustand, den Sarkozy untragbar findet, den er aber auch mit seiner Politik mit verschuldet hat.
Seine No-Toleranzpolitik in Paris hat den Leuten nicht gerade gefallen und auch sonst ist der Name Sarkozy vor allem in Verbund mit großen Konzernen genannt worden. Diese Nähe wird sich weder positiv auf die Konzerne noch auf die Situation in Frankreich auswirken. Und sollte uns hier zu denken geben, denn in nicht allzu ferner Zukunft werden auch wir dieses Problem kennen lernen... Die Jugend von heute probiert ja schon mal in Berlin und wir schauen tatenlos zu, gleichzeitig schafft es die Polizei nicht einmal Anwohner vor gewaltätigen Protestierenden zu schützen und konfisziert stattdessen eine israelische Flagge...
Mal abgesehen davon, dass sie dabei die Grenzen zur Straftat überschreiten, wie z.B. hier und oft sogar gegen Manager (NICHT Eigentümer) einer Firma gewaltsam vorgehen. Freiheitsberaubung ist kein einfaches Delikt, auch wenn man Manager nicht sonderlich mag. Es sind immer noch Menschen, diese Leute, und haben deshalb ein Recht auf Freiheit, genauso wie ein Recht auf ein faires Verfahren. All dies ist hier nicht gegeben, stattdessen schneiden sich die Arbeiter immer mehr ins eigene Fleisch.
Nicht nur, dass zukünftig Firmen sich zweimal überlegen, ob sie nach Frankreich gehen, und ob sie dort eine Produktion/Service Halle unterhalten, nein, man wird sich auch überlegen, ob man Franzosen dazu anheuert, bzw. ob der franz. Markt nicht zu ärgerlich ist.
Ich kann den Ärger ja verstehen, da arbeitet man 30 JAhre für eine Firma und kann nichts anderes und jetzt wird man vor die Tür gesetzt (übrigens ist das für die Franzosen kein Problem, wenn es mit Ausländern passiert!!!). Natürlich ist das nur schlimm, weil es Franzosen betrifft, wenn eine franz. Firma das selbe in Polen macht, dann wird darüber kein Wort verloren, so gesehen sind sie also doch sehr opportunistisch und verdienen nicht viel Mitleid.
Doch wie kommt es soweit, dass diese Menschen anderen Menschen gewalt antun, das sie sogar bereit sind ihre Fabrik zu sprengen? Dies ist einmal der Erwartungshaltung in einem Sozialstaats zu zuschreiben, aber auch dem Bewustsein gegenüber Privateigentum in Frankreich. Es gibt kaum noch welches. Autos werden verbrannt, im Internet werden mehr Filme/Mp3s und Spiele geklaut, als in den meisten europäischen Staaten und offensichtlich schreckt man auch nicht davor zurück Häuser zu sprengen. Es ist nicht so, dass es daselbige nicht auch in D gäbe, der erste Mai in Berlin beweist das (hier). Hier jedoch ist es meist immer noch auf ein kleines linkes Spektrum begrenzt, in Frankreich gehört es fast schon zur allgemeinen Haltung.
Ja, die Franzosen legen viel Wert auf Privatsphäre und "laissez-moi faire", aber sie haben währendessen keinerlei Respekt für das eigentliche Eigentum des Anderen, dies zeigt schon das Verhalten beim Einparken (parken nach Gehör). Deshalb ist diese Einstellung auch nicht sehr liberal, womit ja gerne auf Frankreich verwiesen wird. Und wenn es um theoretisch gesichtslose Unternehmen geht, dann gibt es den Begriff Privateigentum für die Franzosen nicht mehr. Leider sind Unternehmen keines Falls gesichtslos und auch nicht vergesslich, d.h. es könnte sich hier noch einiges tun.
Es wird vor allem für franz. Konzerne schwerer werden gut ausgebildete Manager und Fachkräfte zu bekommen, da diese öffentlichen Angriffen ausgesetzt werden. Ein Schutz durch Polizei oder gar die Firma selbst, ist hier nicht vorgesehen. Ein Zustand, den Sarkozy untragbar findet, den er aber auch mit seiner Politik mit verschuldet hat.
Seine No-Toleranzpolitik in Paris hat den Leuten nicht gerade gefallen und auch sonst ist der Name Sarkozy vor allem in Verbund mit großen Konzernen genannt worden. Diese Nähe wird sich weder positiv auf die Konzerne noch auf die Situation in Frankreich auswirken. Und sollte uns hier zu denken geben, denn in nicht allzu ferner Zukunft werden auch wir dieses Problem kennen lernen... Die Jugend von heute probiert ja schon mal in Berlin und wir schauen tatenlos zu, gleichzeitig schafft es die Polizei nicht einmal Anwohner vor gewaltätigen Protestierenden zu schützen und konfisziert stattdessen eine israelische Flagge...
Tuesday, July 14, 2009
Desertec III. - Meinungsmache und die Deutschen
Was mich immer wundert, ist, wie so viele Deutsche plötzlich wenig skeptisch werden, wenn es um neue grüne Energien geht und an deren Nutzung die selben Großkonzerne beteiligt sind, denen sie sonst so gerne Misstrauen.
Wie kommt es das in Deutschland eine Mehrheit ohne nachzudenken für "erneuerbare Energiequellen über alles" ist und damit dem alten Geldabknüpfertrick einiger Blender auf den Leim geht.
Liegt es an mangelnder technischer Ausbildung (vielleicht bei manchen), aber selbst an Universitäten finden sich diese leichtgläubigen naiven Menschen wieder, die meinen alles was mit Solarenergie und Windenergie zu tun hat ist von sich aus schon gut. Dieser Irrglaube kann natürlich für Deutschland sehr teuer werden, gerade wenn man verschiedene Technologien nicht gegeneinander abwägt.
Was also dann wird in der deutschen Ausbildung vernachlässigt?
Meiner Meinung nach ist es Ökonomie und zwar nicht unbedingt die Vorgehensweisen in einer Bank oder wie denn jetzt der Geldkreislauf funktioniert oder was ein Business cycle ist, sondern etwas viel fundamentalers, etwas das leider in kaum einer Hochschule gelehrt wird und das nur die VWLer überhaupt ein bisschen lernen.
In Alternativen zu denken und diese über ein einheitliches Bewertungssystem zu vergleichen!
Das Bewertungssystem wäre hierbei der Preis. aber auch versteckte Kosten, wie z.B. der gleichzeitige Bau von Konkurrenzideen etc. Gleichzeitg fehlt es auch an einer einfachen Idee: Rente. Denn leider ist dieser Begriff nur den wenigsten Studenten oder DEutschen wirklich bekannt. Sie wissen was eine Rente ist, d.h. Geld heute in die Staatskasse = Geld später zurück wenn man nicht mehr arbeitet. Aber das Prinzip einer Rente im wirtschaftswissenschaftlichen Umfeld scheint nur wenigen geläufig zu sein, d.h. das Geld heute immer wichtiger ist als Geld erst morgen, da das Geld morgen gewissen Risiken unterworfen ist (es ist erst später da und kann nicht sofort ausgegeben werden, ist das erste Risiko).
Solche Economics 101 Regeln wären auch für den Ingenieur interessant und sollten eigentlich schon in der Schule gelehrt werden. Vielleicht würde es ein bisschen mehr Offenheit und kritisches Denken gegenüber verschiedenen Alternativen und deren Preis für die Durchführung schaffen...
Wie sonst lässt sich ein Projekt Desertec denn ordentlich bewerten? Wenn nicht mal ein Preis öffentlich ist? Die gehandelten 400 Milliarden sind eine undokumentierte Spekulation und könnte man mit diesem Geld nicht vielleicht bessere Alternativen bauen?
Wie kommt es das in Deutschland eine Mehrheit ohne nachzudenken für "erneuerbare Energiequellen über alles" ist und damit dem alten Geldabknüpfertrick einiger Blender auf den Leim geht.
Liegt es an mangelnder technischer Ausbildung (vielleicht bei manchen), aber selbst an Universitäten finden sich diese leichtgläubigen naiven Menschen wieder, die meinen alles was mit Solarenergie und Windenergie zu tun hat ist von sich aus schon gut. Dieser Irrglaube kann natürlich für Deutschland sehr teuer werden, gerade wenn man verschiedene Technologien nicht gegeneinander abwägt.
Was also dann wird in der deutschen Ausbildung vernachlässigt?
Meiner Meinung nach ist es Ökonomie und zwar nicht unbedingt die Vorgehensweisen in einer Bank oder wie denn jetzt der Geldkreislauf funktioniert oder was ein Business cycle ist, sondern etwas viel fundamentalers, etwas das leider in kaum einer Hochschule gelehrt wird und das nur die VWLer überhaupt ein bisschen lernen.
In Alternativen zu denken und diese über ein einheitliches Bewertungssystem zu vergleichen!
Das Bewertungssystem wäre hierbei der Preis. aber auch versteckte Kosten, wie z.B. der gleichzeitige Bau von Konkurrenzideen etc. Gleichzeitg fehlt es auch an einer einfachen Idee: Rente. Denn leider ist dieser Begriff nur den wenigsten Studenten oder DEutschen wirklich bekannt. Sie wissen was eine Rente ist, d.h. Geld heute in die Staatskasse = Geld später zurück wenn man nicht mehr arbeitet. Aber das Prinzip einer Rente im wirtschaftswissenschaftlichen Umfeld scheint nur wenigen geläufig zu sein, d.h. das Geld heute immer wichtiger ist als Geld erst morgen, da das Geld morgen gewissen Risiken unterworfen ist (es ist erst später da und kann nicht sofort ausgegeben werden, ist das erste Risiko).
Solche Economics 101 Regeln wären auch für den Ingenieur interessant und sollten eigentlich schon in der Schule gelehrt werden. Vielleicht würde es ein bisschen mehr Offenheit und kritisches Denken gegenüber verschiedenen Alternativen und deren Preis für die Durchführung schaffen...
Wie sonst lässt sich ein Projekt Desertec denn ordentlich bewerten? Wenn nicht mal ein Preis öffentlich ist? Die gehandelten 400 Milliarden sind eine undokumentierte Spekulation und könnte man mit diesem Geld nicht vielleicht bessere Alternativen bauen?
Desertec die 2.
Neuer Tag, neuer Schmarrn von den Grünen zum Desertec-Projekt. Neben der "Anschubfinanzierung" (sprich Fixkostenübernahme durch die BRD) soll danach auch weiter subventioniert werden, so Ihr Wille. Es zeigt sich also, dass die Kosten wohl doch höher als beworben sind und der Gewinn wesentlich niedriger als erwünscht ausfallen würde.
Deshalb kuscheln jetzt auch alle Unternehmen mit bereitwilligen Partien im Bundestag, wie den grünen.
Das zweite Problem hat auch wieder ein Grünen-Sprecher verzapft, als er meinte:
Deshalb kuscheln jetzt auch alle Unternehmen mit bereitwilligen Partien im Bundestag, wie den grünen.
Das zweite Problem hat auch wieder ein Grünen-Sprecher verzapft, als er meinte:
Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher der Grünen, fürchtet nun, dass sich Desertec deutlich verzögern wird. "Was wir brauchen, ist eine klare politische Initiative, die das Projekt vorantreibt", sagt Fell zu SPIEGEL ONLINE. "So wie der französische Präsident Nicolas Sarkozy Lobbyarbeit für französische Kernkraftwerke macht, muss Merkel deutsche Solarthermie-Technik bewerben."
Oh ja, die Dummheiten von anderen Ländern muss man selbst natürlich wiederholen, anstatt einmal mit leuchtendem Beispiel voraus zu gehen und den Markt es alleine regeln zu lassen. Das ist einfach in Europa zu viel verlangt...
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