Monday, September 29, 2008
Offener Brief an die Linken - Finanzkrise
Stephen Horowitz, St Lawrence Economist, hat eine schöne Zusammenfassung für nicht-Liberale gemacht, wie man mit der Finanzkrise (und dem Bailout) am Besten umgehen kann. Man kann es hier (englisch) lesen.
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Bofinger's schräge Welt
Man könnte meinen es wäre jemand wie Naomi Klein, die hier für den Spiegel diskutiert, aber nein, es ist ein deutscher "Wirtschaftsweise". So weise kann er nicht sein, dass jemand wie ich, der sich mal so als Hobby mit Finanzmärkten beschäftigt, schon erkennt, dass der Mann von der Sache nur wenig Ahnung zu haben scheint, oder irgendwo weit von der Realität entfernt lebt.
Anders lässt es sich nämlich nicht erklären, wie er zu diesen Argumenten findet.
Es werden typisch anti-kapitalistisch-deutsche Schlagwörter wie Turbokapitalismus gebraucht, die so weit von der WIrklichkeit entfernt sind, wie nur irgendmöglich, ohne gleich zu lügen.
Hätte er da sachlich richtig geantwortet, dann hätte man sogar mal von einem "Weisen" ausgehen können.
Leider ist in der Welt, wie auch in der USA, nirgendswo ein Turbokapitalismus zu sehen, wenn damit ein laissez-faire oder zügelloser Kapitalismus gemeint ist, also einer ohne Lenker bzw. Herrscher. Wenn man damit aber den Konsequenzlosen Kapitalismus meint, der à la Bundesregierung und US Regierung mit Bailout's praktiziert wird, dann mag er recht haben.
Vielleicht war ja auch fehlendes Misstrauen der Banken, eines der Probleme, doch HErr Bofinger sieht das eher als unerwünschte Folge des Zusammenbruchs. Aber ist Kritik und Mißtrauen vielleicht nicht gar ganz so schlecht für eine Branche in der es um Millionen geht???
Dann labert der Herr etwas von Siegeszug des angelsächsischen Kapitalismus und der Verbindung zur freien Marktwirtschaft. Mein Herr, weder ist das eine das andere, noch wurden letztere jemals wirklich zelebriert! Setzen 6 würde ich hier sagen und noch mal das 101 der Ökonomie studieren. Experte? Dieser Mann qualifiziert sich in seinen kurzen Sätzen selbst.
Auch die Argumentation, dass sich doch die freien Märkte und "ungezügelten" Spekulationen mit dieser Krise endlich falsifiziert hätten, als Freiheitsgarant, ist falsch. Dem steht doch die Realität gegenüber, in der man sieht, dass der Finanzmarkt durch ein undurchsichtiges Netz von Regeln und Regulationen "geschützt" wird. Freier Markt und freie Spekulationen sehen anders aus, mein Herr. Und das Versagen dieser Regulationen mag man jetzt der freien Marktwirtschaft anlasten.
Oh je, das ist verdammt nahe an einem Orwell-Szenario dran, bei dem Krieg als Frieden verkauft wird.
Danach geht es um Schulden und Abhängigkeiten, doch ist nicht das Problem,d ass man solche Banken immer geschützt hat, anstatt sie mal kaputt gehen zu lassen. Wo waren die Signalwirkungen, die dem Markt sagen: Hoppla, hier geht was falsch?!
Sich auf Rating-Agenturen und Computerprognosen zu verlassen zeugt wohl auch eher von mangelndem Fachwissen. Es wurde Zeit, dass einmal gezeigt wird, wie unsicher solche Ratings eigentlich sind und das man sich doch lieber auf seinen eigenen Erfahrungsschatz verlassen sollte. Gleichfalls geht jedoch diese Kritik an dem eigentlich Problem vorbei, denn nicht unbedingt Ratings waren das Problem
Herr Bofinger rügt die großzügigen Kredite, die in Amerika und England gemacht wurden, ohne jedoch zu erwähnen, dass diese durchaus vom Staat bewilligt wurden. Sogar erwünscht waren! Wird denn nicht immer von sozialistischer Seite gefordert, dass man Kredite einfacher vergeben sollte, auch an arme Leute, die weniger Bürgschaften haben. Man sollte hier nur einmal an die KfW verweisen.
Danach beginnt der Herr "Wirtschaftsweise" ein politisches Programm zu erörtern, in dem er Dinge vorschlägt, die in der Welt der Ökonomen schon lange bewiesenermaßen als nicht tauglich eingestuft wurden. Tja, wenn man halt Experten von vorgestern hat, dann braucht man sich nicht mit der Situation von heute auseinandersetzen.
Mindestlohn, abgehakt.
Auswirkungen der Globalisierung kanalisieren = bitte was?!
DAnn beschwert er sich über Protektionismus, nachdem er selbst Steilvorlagen dafür geliefert hat, nachdem er den globalen Güterverkehr als undurchsichtig und sozial unfair abgestempelt hat. Ja, schon unfair, wenn Chinesen die vor 20 Jahren noch mit 1 € leben mussten, jetzt endlich ein eigenes Haus beziehen können. Das kann man natürlich nicht zu lassen!!!
Ach ja, ein Bonmot zum Schluss von einem "Wirtschaftsweisen".
"Zu viele Politiker haben wie ein Herr Kirchhoff Steuersenkungen gefordert, damit sollte schluss sein", so Herr Bofinger.
Ja, gefordert wurde es, aber wurde auch nur eine umgesetzt? Nein! Und hier ist der Crux, jemandem vorwerfen liberales Gedankengut zu verbreiten, als ob es auch politischen Einfluss hätte, es also als Massenmeinung zu präsentieren, und dann den status quo doch bitte auszuweiten als Meinung der Minderheit, als Opfer, zu präsentieren.. Wow, wie dreist.
WEnn er Wirtschaftsweise ist, kann sich jeder Wirtschaftsweise nennen. Juhu, 60 Millionen Experten in Deutschland, wir sind gerettet.
Anders lässt es sich nämlich nicht erklären, wie er zu diesen Argumenten findet.
Es werden typisch anti-kapitalistisch-deutsche Schlagwörter wie Turbokapitalismus gebraucht, die so weit von der WIrklichkeit entfernt sind, wie nur irgendmöglich, ohne gleich zu lügen.
Hätte er da sachlich richtig geantwortet, dann hätte man sogar mal von einem "Weisen" ausgehen können.
Leider ist in der Welt, wie auch in der USA, nirgendswo ein Turbokapitalismus zu sehen, wenn damit ein laissez-faire oder zügelloser Kapitalismus gemeint ist, also einer ohne Lenker bzw. Herrscher. Wenn man damit aber den Konsequenzlosen Kapitalismus meint, der à la Bundesregierung und US Regierung mit Bailout's praktiziert wird, dann mag er recht haben.
Vielleicht war ja auch fehlendes Misstrauen der Banken, eines der Probleme, doch HErr Bofinger sieht das eher als unerwünschte Folge des Zusammenbruchs. Aber ist Kritik und Mißtrauen vielleicht nicht gar ganz so schlecht für eine Branche in der es um Millionen geht???
Dann labert der Herr etwas von Siegeszug des angelsächsischen Kapitalismus und der Verbindung zur freien Marktwirtschaft. Mein Herr, weder ist das eine das andere, noch wurden letztere jemals wirklich zelebriert! Setzen 6 würde ich hier sagen und noch mal das 101 der Ökonomie studieren. Experte? Dieser Mann qualifiziert sich in seinen kurzen Sätzen selbst.
Auch die Argumentation, dass sich doch die freien Märkte und "ungezügelten" Spekulationen mit dieser Krise endlich falsifiziert hätten, als Freiheitsgarant, ist falsch. Dem steht doch die Realität gegenüber, in der man sieht, dass der Finanzmarkt durch ein undurchsichtiges Netz von Regeln und Regulationen "geschützt" wird. Freier Markt und freie Spekulationen sehen anders aus, mein Herr. Und das Versagen dieser Regulationen mag man jetzt der freien Marktwirtschaft anlasten.
Oh je, das ist verdammt nahe an einem Orwell-Szenario dran, bei dem Krieg als Frieden verkauft wird.
Danach geht es um Schulden und Abhängigkeiten, doch ist nicht das Problem,d ass man solche Banken immer geschützt hat, anstatt sie mal kaputt gehen zu lassen. Wo waren die Signalwirkungen, die dem Markt sagen: Hoppla, hier geht was falsch?!
Sich auf Rating-Agenturen und Computerprognosen zu verlassen zeugt wohl auch eher von mangelndem Fachwissen. Es wurde Zeit, dass einmal gezeigt wird, wie unsicher solche Ratings eigentlich sind und das man sich doch lieber auf seinen eigenen Erfahrungsschatz verlassen sollte. Gleichfalls geht jedoch diese Kritik an dem eigentlich Problem vorbei, denn nicht unbedingt Ratings waren das Problem
Herr Bofinger rügt die großzügigen Kredite, die in Amerika und England gemacht wurden, ohne jedoch zu erwähnen, dass diese durchaus vom Staat bewilligt wurden. Sogar erwünscht waren! Wird denn nicht immer von sozialistischer Seite gefordert, dass man Kredite einfacher vergeben sollte, auch an arme Leute, die weniger Bürgschaften haben. Man sollte hier nur einmal an die KfW verweisen.
Danach beginnt der Herr "Wirtschaftsweise" ein politisches Programm zu erörtern, in dem er Dinge vorschlägt, die in der Welt der Ökonomen schon lange bewiesenermaßen als nicht tauglich eingestuft wurden. Tja, wenn man halt Experten von vorgestern hat, dann braucht man sich nicht mit der Situation von heute auseinandersetzen.
Mindestlohn, abgehakt.
Auswirkungen der Globalisierung kanalisieren = bitte was?!
DAnn beschwert er sich über Protektionismus, nachdem er selbst Steilvorlagen dafür geliefert hat, nachdem er den globalen Güterverkehr als undurchsichtig und sozial unfair abgestempelt hat. Ja, schon unfair, wenn Chinesen die vor 20 Jahren noch mit 1 € leben mussten, jetzt endlich ein eigenes Haus beziehen können. Das kann man natürlich nicht zu lassen!!!
Ach ja, ein Bonmot zum Schluss von einem "Wirtschaftsweisen".
"Zu viele Politiker haben wie ein Herr Kirchhoff Steuersenkungen gefordert, damit sollte schluss sein", so Herr Bofinger.
Ja, gefordert wurde es, aber wurde auch nur eine umgesetzt? Nein! Und hier ist der Crux, jemandem vorwerfen liberales Gedankengut zu verbreiten, als ob es auch politischen Einfluss hätte, es also als Massenmeinung zu präsentieren, und dann den status quo doch bitte auszuweiten als Meinung der Minderheit, als Opfer, zu präsentieren.. Wow, wie dreist.
WEnn er Wirtschaftsweise ist, kann sich jeder Wirtschaftsweise nennen. Juhu, 60 Millionen Experten in Deutschland, wir sind gerettet.
Falcon 1 and Private Spaceflight
Endlich, der Tag auf den ich seid meines ersten Lesen von Heinlein's Romanen gewartet hab, die private Raumfahrt hat den Orbit erreicht! Damit hat sie endlich den staatlich-finanzierten Katastrophenhaufen der NASA abgelöst und kann nun sich weiter ausbreiten!
Plus es können in naher Zukunft auch Privatpersonen in den Raumanzug steigen, die nicht zu den hochbezahlten Elite-Astronauten der NASA gehören. Sehr schön!
Video hier.
Jetzt sind wir wirklich im 21. Jahrhundert angekommen.
Plus es können in naher Zukunft auch Privatpersonen in den Raumanzug steigen, die nicht zu den hochbezahlten Elite-Astronauten der NASA gehören. Sehr schön!
Video hier.
Jetzt sind wir wirklich im 21. Jahrhundert angekommen.
Sunday, September 28, 2008
à France
So, ich wurde unter widrigen Umstaenden dazu gezwungen einen Eintrag zu meinem Leben in Frankreich zu verfassen, dass heisst meine Freundin hat mich dazu ueberredet. Ansonsten muesste ich draussen schlafen ;)
Nun bin ich ja erst eine kurze Zeit hier und habe es leider auch noch nicht geschafft meinen Foto auszupacken, was jedoch nicht an schlechten Motiven in Frankreich liegt, sondern mehr an der allgemeinen Lage. Ist man doch jetzt noch gezwungen in der kommenden Woche in Lyon umzuziehen, was in dieser Metropole (ja, die 3. größte Stadt Frankreichs!!!) nicht ganz so einfach ist. Denn neben den horrenden Preisen für eine Wohnung ist auch die Nichtverfügbarkeit von Wohnung ein kleines Hinderniss.
Auch der laissez-faire Gedanke der Französischen Autofahrer hat mich schon ein bisschen gepackt, so sind hier rote Ampeln nicht immer auch im Auge des Autofahrers schon ganz rot. Ein nette Geschichte hierzu ist einem anderen Mitglied meiner Familie passiert, der doch Nachts tatsächlich wagte an einer roten Ampel zu halten. Einige Sekunden später machte es rums und ein Auto war im aufgefahren. Der erboste Autofahrer beschwerte sich, dass es doch nicht sein könnte, dass jemand an dieser Ampel nachts bei rot anhalten würde!
Bisher blieb ich vor solchen Ereignissen verschont, und durfte mich nur mit der Lyoner Tube (Metro) auseinander setzen und mich im Lyonaisisch einparken (rums hinten = passt, rums vorne = passt) üben.
Nebenbei habe ich auch gleich den VW vor Ort Service genutzt, um eine wackelnde Lambda-Sonde wieder in den Griff zu kriegen, wobei der freundliche Service-Mann mit einem netten "C'est la vie" dies unentgeltlich erledigt hat. Vielleicht hat er sich auch nur überlegt, dass die Sonde jetzt schon so kaputt ist, dass der bald wieder kommt um sie zu ersetzen.
So steht nun in den nächsten Tagen nur noch der Umzug mit meiner Freundin ins Haus, was hoffentlich reibungslos gehen wird. An dieser Stelle auch alles liebe an sie, dass sie mich für die nächsten 6 Monate aufnimmt und es mit mir aushalten muss *hehe* =)
Auch der laissez-faire Gedanke der Französischen Autofahrer hat mich schon ein bisschen gepackt, so sind hier rote Ampeln nicht immer auch im Auge des Autofahrers schon ganz rot. Ein nette Geschichte hierzu ist einem anderen Mitglied meiner Familie passiert, der doch Nachts tatsächlich wagte an einer roten Ampel zu halten. Einige Sekunden später machte es rums und ein Auto war im aufgefahren. Der erboste Autofahrer beschwerte sich, dass es doch nicht sein könnte, dass jemand an dieser Ampel nachts bei rot anhalten würde!
Bisher blieb ich vor solchen Ereignissen verschont, und durfte mich nur mit der Lyoner Tube (Metro) auseinander setzen und mich im Lyonaisisch einparken (rums hinten = passt, rums vorne = passt) üben.
Nebenbei habe ich auch gleich den VW vor Ort Service genutzt, um eine wackelnde Lambda-Sonde wieder in den Griff zu kriegen, wobei der freundliche Service-Mann mit einem netten "C'est la vie" dies unentgeltlich erledigt hat. Vielleicht hat er sich auch nur überlegt, dass die Sonde jetzt schon so kaputt ist, dass der bald wieder kommt um sie zu ersetzen.
So steht nun in den nächsten Tagen nur noch der Umzug mit meiner Freundin ins Haus, was hoffentlich reibungslos gehen wird. An dieser Stelle auch alles liebe an sie, dass sie mich für die nächsten 6 Monate aufnimmt und es mit mir aushalten muss *hehe* =)
EU und die Welle (Hörspiel)
Tja, ich wollte schon immer einmal eine Rezension mit einem philosophischen Gedanken verbinden und jetzt hab ich endlich mal die Chance dazu. Es geht um das Hörspiel zu der mittelmäßigen deutschen Verfilmung des "Anti-Autokratie" Buches "Die Welle".
Die Hörspielversion, die im Grunde die gesamte Handlung wieder gibt, ist nicht wirklich viel schlechter als der Film. Sie ist sicher nicht auf der Höhe der Zeit, wenn man sie mit anderen modernen Hörspielen vergleicht, wie z. B. Herrn der Ringe, was jeoch wohl eher an der Adaption des Filmes anstatt des Buches liegen mag.
Jedoch enthält diese Hörspielversion trotzdem eine interassante Stelle, die mir bei einem Klassifizierungsproblem geholfen hat. Ich habe mich schon seit geraumer Zeit gefragt, wie man denn die EU jetzt politisch einordnen kann. Sie fällt nicht klar in bestimmte Muster, denn sie ist keinesfalls eine United States of Europe und sie ist aber auch kein Staatenverbund, wie die ehemalige UdSSR. Gleichfalls ähnelt sie auch in ihren Grundstrukturen nicht älteren Konstrukten, wie beispielsweise dem heiligen Römischen Reich deutscher Nationen. Desweiteren ist auch die direkt-demokratische Idee der Schweiz in der EU nicht zu finden, auch wenn die hohe Unabhängigkeit der Einzelstaaten, dies eventuell nahelegen könnte.
Sie ist auch schon lange kein reines Freihandelsabkommen und/oder Militräbündnis.
Doch im Hörspiel kam mir dann die Antwort durch ein Frage- und Antwortspiel zwischen der Klasse und dem Lehrer, die sich mit dem Thema 3. Reich auseinander setzen. Keinesfalls gleicht die EU dem 3. Reich, allerdings stimmt die hier erörterte politische Kategorie mit der Funktionsweise der EU überein.
So fragt der Herr Lehrer:
Des weiteren bestimmt sich diese Klasse selbst und setzt sich selbst ein (siehe: keine direkten Wahlen von EU-Parlamentariern).
Und so hat mich das Hörspiel auf die eigentliche Kategorie gebracht, in welche die EU passt.
Die Hörspielversion, die im Grunde die gesamte Handlung wieder gibt, ist nicht wirklich viel schlechter als der Film. Sie ist sicher nicht auf der Höhe der Zeit, wenn man sie mit anderen modernen Hörspielen vergleicht, wie z. B. Herrn der Ringe, was jeoch wohl eher an der Adaption des Filmes anstatt des Buches liegen mag.
Jedoch enthält diese Hörspielversion trotzdem eine interassante Stelle, die mir bei einem Klassifizierungsproblem geholfen hat. Ich habe mich schon seit geraumer Zeit gefragt, wie man denn die EU jetzt politisch einordnen kann. Sie fällt nicht klar in bestimmte Muster, denn sie ist keinesfalls eine United States of Europe und sie ist aber auch kein Staatenverbund, wie die ehemalige UdSSR. Gleichfalls ähnelt sie auch in ihren Grundstrukturen nicht älteren Konstrukten, wie beispielsweise dem heiligen Römischen Reich deutscher Nationen. Desweiteren ist auch die direkt-demokratische Idee der Schweiz in der EU nicht zu finden, auch wenn die hohe Unabhängigkeit der Einzelstaaten, dies eventuell nahelegen könnte.
Sie ist auch schon lange kein reines Freihandelsabkommen und/oder Militräbündnis.
Doch im Hörspiel kam mir dann die Antwort durch ein Frage- und Antwortspiel zwischen der Klasse und dem Lehrer, die sich mit dem Thema 3. Reich auseinander setzen. Keinesfalls gleicht die EU dem 3. Reich, allerdings stimmt die hier erörterte politische Kategorie mit der Funktionsweise der EU überein.
So fragt der Herr Lehrer:
Was ist Autokratie?Und die Antwort geht etwa wie folgt:
Die Herrschaft eines Einzelnen oder einer Gemeinschaft über alle, auch gegen deren Eigeninteressen.Tja, und man muss schon sagen, das stimmt durchaus mit der Situation überein. Wir haben eine Entität, die sich ereifert über alle zu bestimmen und dies auch noch ohne eine demokratische Kontrolle. Dabei zwingt sie dem, gemäß Ihrer Meinung, vertretenem Volk ihre eigene Kultur und Verbote auf, auch gegen die Einzelinteressen der einzelnen Mitglieder (siehe "Nein" des irischen Volks zur EU-Verfassung) und in Annahme einer eigenen Legitimation durch eine "Mehrheit".
Des weiteren bestimmt sich diese Klasse selbst und setzt sich selbst ein (siehe: keine direkten Wahlen von EU-Parlamentariern).
Und so hat mich das Hörspiel auf die eigentliche Kategorie gebracht, in welche die EU passt.
Saturday, September 20, 2008
Chevrolet Volt
Tja, da hat sich Chevrolet (aehm... GM) etwas schönes ausgedacht und verkauft es auch gleich noch als Elektroauto. Natürlich ist der VOLT kein reines Elektroauto sondern ein kleiner Hybrid, wobei diesemal die Hybridisierung genau anders rum ist.
Normalerweise hat ein Hybrid, wie der Toyota Prius, einen starken Verbrennungsmotor und einen schwächeren E-Motor zur Unterstützung und/oder zum Fahren in niedrigen Geschwindigkeitsbereichen. Der Volt hingegen hat einen starken Elektromotor mit einem großen Batteryrack (Li-Ion) bestehend aus einigen hunderten Einzelzellen und einen kleinen Verbrennungsmotor, um im Notfall das Fahren über die Stadtgrenze zu erlauben.
Dies funktioniert natürlich nur, solange der VOLT recht leicht beladen ist bzw. von sich aus wenig Gewicht mitbringt und letztlich der cw-Wert optimiert wurde.
Letzteres ist dann entscheidend, wenn man ausserhalb der Stadt auf der Autobahn fahren möchte. Bei Geschwindigkeiten über 80 km/h ist nämlich der Luftwiderstand in der Gesamtbilanz nicht mehr vernachlässigbar.
Da ich persönlich auch schon an Hybridkonzepten gearbeitet hab, muss ich den Ingenieuren von GM erstmal meine Hochachtung zollen. Das Konzept ist wirklich eine gute Idee vor allem zukunftssicher, da anstatt eines Verbrennungsmotors natürlich auch jegliche andere Energiequelle (lies: Wasserstoff-Tank) genutzt werden könnte.
Das Konzept steht und fällt jedoch mit der Batterie und hier habe ich noch meine Zweifel. Sicher, der Wagen hat noch 2 Jahre Zeit bis zur Serienfertigung, allerdings wird auch das relativ knapp. Nicht weil eventuell nicht genügend Batterien gefertigt werden könnten bis dahin, sondern wohl eher auf Grund der tatsächlichen Anforderungen an die Batterie. Bekommen sie die Li-Ion so in den Griff, dass
a) Die Ladezeiten unter 1 h liegen (am besten im 10-15 min Bereich!!)
b) Wie sieht es mit der Leistungsfähigkeit aus, d.h. wird die Lebensdauer halbwegs erreicht, oder muss der Batteriestrang schon nach wenigen tausenden Kilometern gewechselt werden?
c) Wie sieht es mit den Abnutzungserscheinungen aus? Ist also die Batterielademöglichkeit noch nach ein paar hundert Teilentladungen vorhanden
Weder Elektromotor, noch Verbrennungsmotor sind die entscheidende Kenngröße bei einem Elektroauto, sondern die Batterie und der Markt für Batterien in dieser Größenordnung und mit den geforderten Möglichkeiten, ist sehr klein.
Es ist einer der Gründe, warum im Arbeitsmaschinenbereich lieber mit einer Kombination aus Hydraulik und Verbrennungsmotor gearbeitet wird, da Druckspeicher wesentlich leichter zu beschaffen wären.
Was mich jedoch am Volt interessieren würde, wäre das Verhalten bei Fernfahrten und voller Beladung. Ich habe da nämlich so meine Zweifel was die Performance angeht. Ferner würde mich interessieren ob auch weiterhin "nur" ein mechanisches Getriebe zum Einsatz kommt, oder sie sich dort etwas besonderes haben einfallen lassen.
Je nach verbautem E-Motor wird wohl ein 1 oder 2 Gang-Getriebe eingebaut werden (siehe Tesla) oder wenn es den Kostenrahmen nicht sprengt, ein CVT. Dies ist notwendig, da ein E-Motor zwischen 600-6000 Umdrehungen ein Drehmoment von 100-500 Nm abgeben kann (so er denn in ein Auto passen soll). Die Anforderungen am Rad sind jedoch wesentlich höher als die 500 Nm (eher 1000-2000 Nm und die Umdrehungen am Rad sind gleichfalls viel niedriger als die gelieferten 600 oder gar mehrere tausend Umdrehungen.
F = m * g * Reibung = 1600 kg * 10 * 1 = 16000 N = 16 kN
Dies wäre die maximal-übertragbare Antriebskraft (von Wagen auf den Boden).
Um das Auto in Bewegung zu halten wären es
F_Widerstand = F_Luft(cw, v) + F_Rollreibung + F_Beschleunigung
bei F_Beschleunigung = 0 N
F_Widerstand ist ungefähr 2000 N
Jetzt sind die 2000 N natürlich etwa das 10 fache von dem, was der E-Motor wahrscheinlich können wird, somit brauchen wir mindestens eine Übersetzung von 1:10. Ich bin gespannt, wie sie diese realisieren werden =)
Normalerweise hat ein Hybrid, wie der Toyota Prius, einen starken Verbrennungsmotor und einen schwächeren E-Motor zur Unterstützung und/oder zum Fahren in niedrigen Geschwindigkeitsbereichen. Der Volt hingegen hat einen starken Elektromotor mit einem großen Batteryrack (Li-Ion) bestehend aus einigen hunderten Einzelzellen und einen kleinen Verbrennungsmotor, um im Notfall das Fahren über die Stadtgrenze zu erlauben.
Dies funktioniert natürlich nur, solange der VOLT recht leicht beladen ist bzw. von sich aus wenig Gewicht mitbringt und letztlich der cw-Wert optimiert wurde.
Letzteres ist dann entscheidend, wenn man ausserhalb der Stadt auf der Autobahn fahren möchte. Bei Geschwindigkeiten über 80 km/h ist nämlich der Luftwiderstand in der Gesamtbilanz nicht mehr vernachlässigbar.
Da ich persönlich auch schon an Hybridkonzepten gearbeitet hab, muss ich den Ingenieuren von GM erstmal meine Hochachtung zollen. Das Konzept ist wirklich eine gute Idee vor allem zukunftssicher, da anstatt eines Verbrennungsmotors natürlich auch jegliche andere Energiequelle (lies: Wasserstoff-Tank) genutzt werden könnte.
Das Konzept steht und fällt jedoch mit der Batterie und hier habe ich noch meine Zweifel. Sicher, der Wagen hat noch 2 Jahre Zeit bis zur Serienfertigung, allerdings wird auch das relativ knapp. Nicht weil eventuell nicht genügend Batterien gefertigt werden könnten bis dahin, sondern wohl eher auf Grund der tatsächlichen Anforderungen an die Batterie. Bekommen sie die Li-Ion so in den Griff, dass
a) Die Ladezeiten unter 1 h liegen (am besten im 10-15 min Bereich!!)
b) Wie sieht es mit der Leistungsfähigkeit aus, d.h. wird die Lebensdauer halbwegs erreicht, oder muss der Batteriestrang schon nach wenigen tausenden Kilometern gewechselt werden?
c) Wie sieht es mit den Abnutzungserscheinungen aus? Ist also die Batterielademöglichkeit noch nach ein paar hundert Teilentladungen vorhanden
Weder Elektromotor, noch Verbrennungsmotor sind die entscheidende Kenngröße bei einem Elektroauto, sondern die Batterie und der Markt für Batterien in dieser Größenordnung und mit den geforderten Möglichkeiten, ist sehr klein.
Es ist einer der Gründe, warum im Arbeitsmaschinenbereich lieber mit einer Kombination aus Hydraulik und Verbrennungsmotor gearbeitet wird, da Druckspeicher wesentlich leichter zu beschaffen wären.
Was mich jedoch am Volt interessieren würde, wäre das Verhalten bei Fernfahrten und voller Beladung. Ich habe da nämlich so meine Zweifel was die Performance angeht. Ferner würde mich interessieren ob auch weiterhin "nur" ein mechanisches Getriebe zum Einsatz kommt, oder sie sich dort etwas besonderes haben einfallen lassen.
Je nach verbautem E-Motor wird wohl ein 1 oder 2 Gang-Getriebe eingebaut werden (siehe Tesla) oder wenn es den Kostenrahmen nicht sprengt, ein CVT. Dies ist notwendig, da ein E-Motor zwischen 600-6000 Umdrehungen ein Drehmoment von 100-500 Nm abgeben kann (so er denn in ein Auto passen soll). Die Anforderungen am Rad sind jedoch wesentlich höher als die 500 Nm (eher 1000-2000 Nm und die Umdrehungen am Rad sind gleichfalls viel niedriger als die gelieferten 600 oder gar mehrere tausend Umdrehungen.
F = m * g * Reibung = 1600 kg * 10 * 1 = 16000 N = 16 kN
Dies wäre die maximal-übertragbare Antriebskraft (von Wagen auf den Boden).
Um das Auto in Bewegung zu halten wären es
F_Widerstand = F_Luft(cw, v) + F_Rollreibung + F_Beschleunigung
bei F_Beschleunigung = 0 N
F_Widerstand ist ungefähr 2000 N
Jetzt sind die 2000 N natürlich etwa das 10 fache von dem, was der E-Motor wahrscheinlich können wird, somit brauchen wir mindestens eine Übersetzung von 1:10. Ich bin gespannt, wie sie diese realisieren werden =)
Thursday, September 18, 2008
Ladie's Night
Ist das nun Diskriminierung oder nicht? Tja, schwer zu sagen, denn es ist eindeutig eine Bevorzung von weiblichen Gästen zu männlichen Gästen (die allerdings selten was dagegen haben).
Jetzt höre ich Stimmen, die sagen: "Das ist doch Privatsache, niemand zwingt einen zur Ladies Night zu kommen!"
Aha! Aber es zwingt auch niemanden eine Familie in einen Raucherpub zu kommen? Oder es erlaubt auch keiner Alkohol und Zigaretten an Jugendliche zu geben? Dennoch wird auf allen drei Fronten kräftig der Gesundheits-Vorschriftler gespielt.
Sicher gewissermaßen ist das ja doch noch unterschiedlich, immerhin gibt es ja keine negativen Folgen, oder? Aehm, naja, Ladie's Night lässt den Ladies mehr Geld für Alkohol (für den sie empfänglicher sind) und erhöht somit das Risiko ungewollt schwanger zu werden.
Natürlich ist das bull-sh*t, aber genau so fühlen sich manchmal diese ganzen Gesundheitsverordnung des Amts für Volksgesundheit nach der Nazi-Zeit an.
Dennoch ist das vielleicht immer noch nicht der treffende Punkt, haben wir doch noch nicht den Geschlechter-spezifischen Punkt erörtert. Kann man Ladie's Night mit Gehältern vergleichen? Beides sind private Bereiche bzw. private Gewerbe in denen sich jeder aus eigenem freiwilligen Antrieb einfindet solange es der Inhaber zu lässt.
Beide machen das selbe in dem jeweilig Etablissement und dennoch bekommen sie unterschiedliche Vergütungen bzw. müssen unterschiedlich viel zahlen.
Will ich damit etwas sagen? Ja, lasst diese Diskriminierungs-Gesetzgebung lieber sein, ändern wird sich dadurch auch nichts. Stattdessen kann man einfach mal sehen, wie viel sich schon verändert hat und ich bin zuversichlich, dass in Zukunft die Gehaltsschere zwischen Mann und Frau weiter zugehen wird.
Jetzt höre ich Stimmen, die sagen: "Das ist doch Privatsache, niemand zwingt einen zur Ladies Night zu kommen!"
Aha! Aber es zwingt auch niemanden eine Familie in einen Raucherpub zu kommen? Oder es erlaubt auch keiner Alkohol und Zigaretten an Jugendliche zu geben? Dennoch wird auf allen drei Fronten kräftig der Gesundheits-Vorschriftler gespielt.
Sicher gewissermaßen ist das ja doch noch unterschiedlich, immerhin gibt es ja keine negativen Folgen, oder? Aehm, naja, Ladie's Night lässt den Ladies mehr Geld für Alkohol (für den sie empfänglicher sind) und erhöht somit das Risiko ungewollt schwanger zu werden.
Natürlich ist das bull-sh*t, aber genau so fühlen sich manchmal diese ganzen Gesundheitsverordnung des Amts für Volksgesundheit nach der Nazi-Zeit an.
Dennoch ist das vielleicht immer noch nicht der treffende Punkt, haben wir doch noch nicht den Geschlechter-spezifischen Punkt erörtert. Kann man Ladie's Night mit Gehältern vergleichen? Beides sind private Bereiche bzw. private Gewerbe in denen sich jeder aus eigenem freiwilligen Antrieb einfindet solange es der Inhaber zu lässt.
Beide machen das selbe in dem jeweilig Etablissement und dennoch bekommen sie unterschiedliche Vergütungen bzw. müssen unterschiedlich viel zahlen.
Will ich damit etwas sagen? Ja, lasst diese Diskriminierungs-Gesetzgebung lieber sein, ändern wird sich dadurch auch nichts. Stattdessen kann man einfach mal sehen, wie viel sich schon verändert hat und ich bin zuversichlich, dass in Zukunft die Gehaltsschere zwischen Mann und Frau weiter zugehen wird.
The Availability of Scientific Data
There is a gross misunderstanding in the interwebz about university or rather government research and the duty to make those results and data available. Actually, the researcher must achieve the data for its employing agency and publish the methodoligy with the results.
This is the absolute minimum he has to do and in many engineering research projects this is the end of it. You publish your results and your methodology in a journal and give your data to your employer (mostly private companys).
However, there is a big difference between physics/climate science and engineering. While we, in engineering, often work on specific problems for specific employers, f.e. an automated milling station and its application for Daimler, many physics departments actually work for the greater good of mankind (mostly symbolized by a government entity).
These research projects are 100 % funded by the people and thus they are ultimately the employer. One can argue that in this case, the scientist has to release everything to the public (though that is usually not practice, because usually only a handful of people is interested in those results and data), similar to property and patent claims of the company-employee relationship.
When an employee has made a patentable discovery, he has to inform he employer and ask if he can have the patent or the company wants to persue the patent, because this discovery was only possible with the monetary help of the company.
The same claim can be laid out for research results and data and should be employed especially in areas of highly politicized value like climate change (imo).
So, I am not surpised but a bit saddened by comments from scientists that go like this:
Though technically correct, it gives you a bad reputation and shows a lack of confidence in the results.
I hope such problems can be soled or circumenvented the next time around, but I am not quite sure, because academia is sometimes full of egomaniacs, when it comes to the propriety of their own work.
This is the absolute minimum he has to do and in many engineering research projects this is the end of it. You publish your results and your methodology in a journal and give your data to your employer (mostly private companys).
However, there is a big difference between physics/climate science and engineering. While we, in engineering, often work on specific problems for specific employers, f.e. an automated milling station and its application for Daimler, many physics departments actually work for the greater good of mankind (mostly symbolized by a government entity).
These research projects are 100 % funded by the people and thus they are ultimately the employer. One can argue that in this case, the scientist has to release everything to the public (though that is usually not practice, because usually only a handful of people is interested in those results and data), similar to property and patent claims of the company-employee relationship.
When an employee has made a patentable discovery, he has to inform he employer and ask if he can have the patent or the company wants to persue the patent, because this discovery was only possible with the monetary help of the company.
The same claim can be laid out for research results and data and should be employed especially in areas of highly politicized value like climate change (imo).
So, I am not surpised but a bit saddened by comments from scientists that go like this:
We have 25 or so years invested in the work. Why should I make the data available to you, when your aim is to try and find something wrong with it.
Though technically correct, it gives you a bad reputation and shows a lack of confidence in the results.
I hope such problems can be soled or circumenvented the next time around, but I am not quite sure, because academia is sometimes full of egomaniacs, when it comes to the propriety of their own work.
Bush's End of Presidency will cast an economic downfall?
Well, at least in one area this could happen:
Anti-Bush-Merchandising, as also reported by the ONN.
Yes, because I wager in case of an Obama win, there will be a design change and given that Republicans are not that big on those things (domestic peacefulness), there won't be a quick substitute. So, what is there in for those people?
Well, there only chance is a McCain presidency that would well substitute the Bush merchandize with McCain heads. Still it will be hard for McCain to surpass the low approval ratings of his predecessor, despite his argument for 100 years ofWarfare. Still, he might be nuts enough to do exactly that and thus increase the growth in this industry (at least).
So, all the retailers in this business and of course, small companies related to it, are hoping for the best: a McCain presidency...
Meanwhile, economists believe that Obama is better on economic issues than McCain (though there are more democratic than republican Economists).
Anti-Bush-Merchandising, as also reported by the ONN.
Yes, because I wager in case of an Obama win, there will be a design change and given that Republicans are not that big on those things (domestic peacefulness), there won't be a quick substitute. So, what is there in for those people?
Well, there only chance is a McCain presidency that would well substitute the Bush merchandize with McCain heads. Still it will be hard for McCain to surpass the low approval ratings of his predecessor, despite his argument for 100 years ofWarfare. Still, he might be nuts enough to do exactly that and thus increase the growth in this industry (at least).
So, all the retailers in this business and of course, small companies related to it, are hoping for the best: a McCain presidency...
Meanwhile, economists believe that Obama is better on economic issues than McCain (though there are more democratic than republican Economists).
Sunday, September 14, 2008
Global Warming and Complex Models
Actually, the people at realclimate.org do have a disdain againts engineers, or it is just this one physicist (though he is a guest commentator, so it figures).
Actually, he thinks that engineers are so stupid that they only can calculate a very straightforward one-iteration equation problem.
He dismisses a whole field of engineering called: Numeric simulations. He later adds that this is the current method used. He never refers to numerical simulation, but rather describes what it is. You simulate the earth as a given set of layers (Elements) which have different properties and governing laws and then the computer solves the differential equations resulting from them with a specific method.
And finally, he cannot (or will not) accept that any model needs an experimental proof. However, he says that it suffices to have a model that includes all the factors someone can think about, without experimentational results.
I hope this guy never has led an engineering problem or other real world constructions, because I would fear for all users.
You can't just take a mathematical-physical model stuff in your idea and take the results as a given fact.
For example.:
I was involved in 3D-broaching simulations and heat transfer modelation, which is fairly good understood in a relatively closed environment. A closed environment is here a production facility and a clean work environment and fairly good understood means +/- 5 Kelvin deviation.
I mean, we can get results that are in the range fo +/- 5°C of the real-world example and we can get our data directly from a thermo-cam in a closed environment with good boundary conditions and material data.
So, we have this deviation of 5 °C from the actual temperature rise and this is only when we assume that there is a stable equilibrium, because the process during the heating is virtually unkown (due to its complexity).
And ultimately, this is what this scientist acknowledges in the last paragraphs. Climate is too complex for a few set of straight equations and this is also not what engineers complain about. He obviously doesn't have a lot of conversations with engineers, or he wouldn't have phrased his response like that, especially engineers who worked in a simulation department.
Actually, he thinks that engineers are so stupid that they only can calculate a very straightforward one-iteration equation problem.
He dismisses a whole field of engineering called: Numeric simulations. He later adds that this is the current method used. He never refers to numerical simulation, but rather describes what it is. You simulate the earth as a given set of layers (Elements) which have different properties and governing laws and then the computer solves the differential equations resulting from them with a specific method.
And finally, he cannot (or will not) accept that any model needs an experimental proof. However, he says that it suffices to have a model that includes all the factors someone can think about, without experimentational results.
I hope this guy never has led an engineering problem or other real world constructions, because I would fear for all users.
You can't just take a mathematical-physical model stuff in your idea and take the results as a given fact.
For example.:
I was involved in 3D-broaching simulations and heat transfer modelation, which is fairly good understood in a relatively closed environment. A closed environment is here a production facility and a clean work environment and fairly good understood means +/- 5 Kelvin deviation.
I mean, we can get results that are in the range fo +/- 5°C of the real-world example and we can get our data directly from a thermo-cam in a closed environment with good boundary conditions and material data.
So, we have this deviation of 5 °C from the actual temperature rise and this is only when we assume that there is a stable equilibrium, because the process during the heating is virtually unkown (due to its complexity).
And ultimately, this is what this scientist acknowledges in the last paragraphs. Climate is too complex for a few set of straight equations and this is also not what engineers complain about. He obviously doesn't have a lot of conversations with engineers, or he wouldn't have phrased his response like that, especially engineers who worked in a simulation department.
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