Tuesday, March 29, 2005

Mobilität und Rechtsradikalismus

Ein Zentrales Thema wird immer angeführt, wenn man über Rechtsradikalismus oder den "Ruck nach Rechts" spricht: Arbeitslosigkeit und Wirtschaftsflaute. Vielleicht ist das auch nicht ganz unbegründet, wenn man sich erinnert, dass 1932 wirklich eine Weltwirtschaftskrise Europa heimgesucht hatte.

Damals wie heute hat man die Schuld an Staatsfremden fest gemacht, damals den Anti-nationalen, heute an Ausländern allgemein. Kürzlich erschiene Umfragen scheinen diesen Trend zu belegen, zum Mindest die Psychologische Wirkung auf die Befragten, dass in Zeiten der Arbeitslosigkeit (vielleicht sogar Massen-) ein Trend zur Glorifizierung von Hitlers Arbeitsbeschaffungspolitik und seiner allgemeinen Wirtschaftspolitik stattfindet.
Dabei sind wir Deutschen nicht ganz unschuldig, allerdings vor allem liegt die Schuld bei linken und rechten Politikern beider Seiten, die unsere Bürger in die staatliche Abhängigkeit getrieben haben. Ohne den Wohlfahrtsstaat und seine Bequemlichkeit würde wohl auch nicht der folgende Zusammenhang erklärbar sein:

Nur jeder dritte Arbeitslose würde umziehen: Nur 36 Prozent der
Arbeitslosen seien bereit, für eine neue Arbeitsstelle den Wohnort zu verlassen.
[...]Die Mehrheit - 63 Prozent - sah nach eigenen Worten keine Veranlassung, den
Wohnort zu wechseln, um eine Stelle zu finden. Den Angaben zufolge sind 45
Prozent der Arbeitslosen bereit, mehrstündige Fahrzeiten für einen neuen Job in
Kauf zu nehmen. 54 Prozent sehen dagegen keinen Grund dafür.


Natürlich fördert diese Immobilität die Vorteile, wodurch die wesentlich mobileren und auf Grund der geringeren Nebenkosten billigeren, Ausländer einige Jobs mehr bekommen. Wodurch sich auch die folgenden Aussagen erklären lassen:

43 Prozent glauben, dass ein wesentlicher Grund für die hohe Arbeitslosigkeit
darin liegt, dass Ausländer Jobs wegnehmen. 55 Prozent sind anderer Ansicht. Der
Umfrage zufolge gehen 66 Prozent davon aus, dass rechtsextremistische Parteien
an Unterstützung gewinnen werden, wenn die Probleme am Arbeitsmarkt weiter
anhalten.


Natürlich, es war ja auch schon immer ein Erfolg der rechtsextremen Parteien, Ausländer für einen arbeiten zu lassen und die Erfolge dem "deutschen Volke" auszuhändigen (Holocaust, Kriegsgefangenenprojekte). Kein Wunder also, dass es so ein hartes Fazit gibt:

Fast keiner von ihnen glaubt, dass er schnell einen Job finden wird. Vielleicht
liegt das auch daran, dass die Mehrheit radikale Änderungen ablehnt.


Unser schöner Wohlfahrtsstaat hat seine Zöglinge in eine selbstgeschaffene Abhängigkeit und Faulheit geführt, die sich so leicht nicht mehr überbücken lässt. Ausser man führt gegen deren Willen starke Einsparungen und den Abbau des Sozialstaates fort. Doch wer würde schon einem Politiker zutrauen, dass er gegen 5-7 Millionen seiner Wählerstimmen handelt?!

Um natürlich die Unbequemlichkeit einer Jobsuche und eines energiegeladenen Lebensstiles zu entgehen, erinnt man sich gerne an die "Gute Alte Zeit" in der ein Deutscher noch vom Staat getragen wurde und in der ein Arier noch wer war, in einer Zeit in der keine "billigen" Ausländer die Jobs wegschnappen. Jedoch vergessen diese Arbeitslosen dabei gerne, dass es einen großen Unterschied zwischen ihnen und den "Ausländern" gibt; Sie sind mobil und haben damit auch keine Probleme. Natürlich ist das nur ein Teil einer großen Problematik, trotzdem kann man diese Umfrage nicht anders interpretieren, als ein Eigentor für diese Arbeitslose.

Zur Umfrage sei noch hinzuzufügen, dass es sich bei den Befragten um Arbeitslose handelte und die Umfrage von der WELT stammt.


Commentary: smg.max@gmx.net

Saturday, March 26, 2005

War and Psychology

Something Libertarians and Objectivists tend to ignore is the simple psychology behind "idolized" politicians and the people. As even Göring did assess during his trials in Nürnberg:

“Why, of course, the *people* don’t want war,” Göring shrugged. “Why
would some poor slob on a farm want to risk his life in a war when the best that
he can get out of it is to come back to his farm in one piece. Naturally, the
common people don’t want war; neither in Russia nor in England nor in America,
nor for that matter in Germany. That is understood. But, after all, it is the
*leaders* of the country who determine the policy and it is always a simple
matter to drag the people along, whether it is a democracy or a fascist
dictatorship or a Parliament or a Communist dictatorship.”

There is only one problem in it. In democracies, the people have a certain degree, depending of the shape of democracy, in whether they want a war or not (either through electing of represenstatives or a Plebiscit). There is the rest of it:

“There is one difference,” I pointed out. “In a democracy the people have some
say in the matter through their elected representatives, and in the United
States only Congress can declare wars.”


“Oh, that is all well and good, but, voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked and denounce the pacifists for lack of patriotism and exposing the country to danger. It works the same way in any country.”


And this comes from one of the major participants in the NAZI movement (Hermann Göring, Reichsfeldmarschall der Luftwaffe, had been very close to Hitler). It is given that the NAZI were masters in deluding their people and more so in creating a state that is working with and by one "supernatural" Fuehrer. And all their strategies can be applied less or more to the War on Iraq. Bush had said the US is under attack, he has given false evidence and his companions have assaulted the pacificst vehemently.
Even in his final assessment, Göring was right, it works in every country...

Commentary: smg.max@gmx.net

New Crisis in Schiavo Case

At first I thought that Governor Jeb Bush was a voice of sanity in the turmoil around Terri Schiavo, which would have been surprising to me given his ancestry. Mr. Bush said:

"I cannot go beyond what my powers are and I'm not going to do it." (seen here)

This is rather an remarkable sentence for a politician who could gain Christian Voters in this case easily. However, it would have meant to disobey a jurisdictional order and thus a constitutional crisis. If he had held dear to his words, I would have gained new respect for Jeb Bush, but he did not.

Instead Mr. Bush showed his cowardice and sneakiness once more. Read the whole case here.

Hours after a judge ordered that Terri Schiavo wasn't to be removed from
her hospice, a team of Florida law enforcement agents were en route to seize her
and have her feeding tube reinserted - but they stopped short when local police
told them they would enforce the judge's order, The Miami Herald has learned.


And who were those state agents? Well, guess who is the Chief in Command:

The incident, known only to a few, underscores the intense emotion and
murky legal terrain that the Schiavo case has created. It also shows that
agencies answering directly to Florida Gov. Jeb Bush had planned to use a
wrinkle in state law that would have allowed them to legally get around the
judge's order. The exception in the law allows public agencies to freeze a
judge's order whenever an agency appeals it.

Well, I always have too much faith in some people. Perhaps I should give up my good hope for some well-known brothers. All Bushs originate from the same Bush...


Commentary: smg.max@gmx.net

Thursday, March 24, 2005

Fall Terri Schiavo

Eigentlich wollte ich mich zu diesem Fall nicht äußern, da er aus Libertärersichtweise nur zu einfach zu klären ist. Es handelt sich bei Terri Schiavo medizinisch und philosophisch gesehen nicht mehr um einen Mensch, da es keinerlei kognitive Unterschiede zwischen einem Ding und einem Menschen gibt. Auf sich alleine gestellt wäre sie nicht fähig mit der Umwelt zu kommunizieren, weshalb man sie auch nicht rechtlich bindend zum Überleben zwingen kann.

In diesem Fall geht es um zwei Problematiken. Einmal geht es um das Eingreifen des Staates in eine private Angelegenheit, wobei dies wiederum die Menschen zum ergreifen einer radikalen einseitigen Position anregt. Desweiteren geht es um das persönliche Schicksal dieser ehemaligen Frau, die jetzt schon mehrere Jahre im Koma liegt. Die Eltern sind dagegen es abzuschalten und würden das auch bezahlen, wohingegen der Ehemann gerne die Instrumente abschalten und somit einen Schlußstrich ziehen würde.
Doch eigentlich hat der "Ehemann" keinerlei Befugniss mehr darüber, da erstens sein eigenes Leben schon lange weiter gezogen ist und er zweitens keine wirkliche rechtliche Bindung mehr zu seiner "Frau" hat, die ja nicht einmal mehr rechtlich als lebender Mensch angesehen werden kann.

Meiner Meinung nach ist es eine traurige und völlig entglittene Geschichte, bei der die wahren Probleme schon lange vergessen wurden. Aus meiner Sicht der Dinge hat weder der Staat, noch der Ehemann, noch das Gericht irgendeine Legitimation über das Sterben der Frau zu entscheiden, sondern einzig und allein die Eltern. Wenn sie es sich nicht leisten können, dann muss natürlich der Stecker gezogen werden, keine Frage, der Staat darf es dann auch nicht unterstützen.
Solange jedoch die Eltern, bzw. Verbände mit ihrer Segnung, interessiert daran sind sie atmend zu sehen und bereit sind für den Unterhalt zu zahlen, sollte und dürfte es kein Problem sein, dies zu gewähren.


Weitere Kommentare dazu haben: Statler-and-Waldorf und Liberty and Power, sowie hier und hier

Däkes Pharisäertum

Obwohl der Bund der Steuerzahler in der Vergangenheit eine eher unauffällige, aber auch für jeden Haushalt nützliche Vereinigung war, kommen sie jetzt unter das Schützenfeuer der Politiker. Diese beschweren sich lauthals über das hohe Gehalt von Däke, ohne dabei zu erwähnen, dass her Däke nach Leistung beurteilt wird, im Gegensatz zu den Politikern.
Kastner hat das hier richtig erkannt.

Was her Kastner nicht erwähnt hat, ist die Motivation der Politiker hinter dieser Schmierenkomödie. Natürlich ist es keine besondere Motivation, oder irgendeine neue Art der Hinterhältigkeit, sondern jene, die seit Anbeginn des Staates das Ziel der Politiker ist:

Der Machterhalt und dessen Ausweitung.

Bei Herrn Däkes handelt es sich immerhin um den Kopf einer Vereinigung, die per Definition gegen die Abzocke der Staatler steht. Damit können sie natürlich davon ausgehen, dass alle Politiker jedweger Couleur sich auf diese Vereinigung einschießen. Mit ein bisschen Glück schafft es Herr Däkes jedoch den Spieß umzudrehen und den Blick auf die Gehälter der Regierenden zu lenken, die sich ja immer noch selbst die Diäten erhöhen dürfen.

Commentary: smg.max@gmx.net

Wednesday, March 23, 2005

Europäisches Versprechen

Es war irgendwie zu befürchten, dass es so etwas kommen würde. Erst weichen die Staatschef, Außenminister und Wirtschaftsminister der EU-Staaten den Stabilitätspakt auf (den vielleicht einzigen sinnvollen Teil der EU) und jetzt geht es natürlich an die Versprechen von Lissabon. Es ist schon ein großer Schritt für einen Politiker die Wahrheit einzugestehen. Dies ist natürlich leichter, wenn man es kollektiv machen kann, wie es auch in der Schule immer leicht war in einer großen Gruppe zu sagen, dass man unterdurchschnittlich ist.

Dazu sagen sie:



Die Regierungen räumten Mitverantwortung für die europäische Konjunktur- und
Arbeitsmarktkrise ein. "Der Preis für verspätete oder unvollständige Reformen
ist hoch", wie die wirtschaftliche Kluft zu Asien und den USA zeige, heißt es in der Abschlusserklärung. Es bestehe dringender Handlungsbedarf.


In der Tat wie recht sie haben, es besteht Handlungsbedarf. Jedoch erwarte ich von diesen Politikern nicht, dass sie handeln oder gar die wahre Problematik anpacken. Weder konservative, noch sozialistische Politiker haben die nötigen Reformpläne um unsere untere Restirktionen leidende Wirtschaft wieder aufzubauen. Beide großen Volksparteien haben sich von jeher dem Sozialstaate verschrieben und können deshalb nicht die notwendigen Opfer bringen, einmal davon abgesehen, dass es gegen die Interessen eines Politikers verläuft den Staat abzubauen.

Dies sieht man natürlich gleich, wenn man die Lösungspläne der Staatschefs anschaut:


Das ursprüngliche Ziel, Europa bis 2010 zur weltweit stärksten Wirtschaftsmacht
zu machen, hatten die EU-Staaten inzwischen als unrealistisch verworfen. In der
Erklärung hieß es nun, nötig sei, "Forschung, Bildung und Innovation in all
ihren Formen voranzutreiben
". Die Mitgliedstaaten sollen drei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in diese Bereich investieren und den Binnenmarkt auf sozialverträgliche Art zu vollenden.


Na, wenigsten haben sie eingesehen, dass ihr vorheriges Projekt unsinnig und unrealistisch war, auch wenn sie dafür eine Ewigkeit gebraucht haben. Im Vergleich zu freieren Märkten, wie China und den USA, kann eben der isolationistische Markt Europas nicht wirklich gewinnen.
Doch man möchte auch gar nicht mehr in den weltweiten Konkurrenzkampf eingreifen, so wie ich das sehe, sonst hätte man nicht die Drohung gemacht 3 % des BIP in staatlicher Subventionen zu tätigen.
Doch diese 3 % des BIP sind auch nötig um ihr Ziel zu erreichen.


In Europa sollen bis zum 2010 mindestens sechs Millionen neue Arbeitsplätze
entstehen.


Und natürlich kann man die genau durch die 3 % staatlicher Bezuschussung erreichen. DAs sind natürlich dann keine produktiven Arbeitsplätze, sondern Beamten, aber das macht ja in der EU eh nichts mehr.
Natürlich meldet sich auch unser Sozial-Gerd wieder zu Wort und verbreitet seine sozial-gerechten (für wen denn?) Thesen:

"Wir brauchen im Dienstleistungsbereich offene Märkte", sagte Schröder. Doch dürfe dies nicht zu Lohn- und Sozialdumping führen. Deshalb werde die Richtlinie grundlegend überarbeitet.

Jipi, freie offene Märkte auch im Dienstleistungsbereich, aber denkste.. Wie schnell Mr. Sozialverträglich sich widersprechen kann, sieht man an diesem einfachen Beispiel. Erst votiert er für Konkurrenzkampf in offenen Märkten, dann zieht er alles zurück, in dem er sagt es darf kein Lohn- und Sozialdumping geschehen. De fakto bedeutet das nur, dass man also keinen wirklichen Konkurrenzkampf hat, da so einer natürlich ungerecht ist.

Viel geredet, nichts geändert ist das Fazit dieser Sitzung. Wieder einmal ist die einzige Antwort auf wirtschaftliches Versagen die Ausnutzen des Mythos Keynes, welches die Investition in konjunkturflauen Zeiten glorifiziert. Wieso erinnert sich keiner mehr an die Regierung von Brüning, die noch vor dem 2. Weltkrieg erfolgreich gegen die Weltwirtschaftskrise gekämpft hat, allerdings mit Adam Smith's Regeln des deregulierten Marktes und der Selbstheilung! (Sparen und Deflation)


P.S.: Danke für den Hinweis, es war natürlich die Regierung Brüning und nicht Papen, die diese Politik durchgesetzt hat.

Commentary: smg.max@gmx.net

Bildungsneuland in Deutschland

Privatschulen gehören in Deutschland ja immer noch zum eher müde belächelten Teil des Bildungswesen, obwohl schon seit Jahren und gerade mit dem Pisatest, eine wachsende Zunahme der Anfragen auf private Bildung zu beobachten.
Grund genug, dass sich auch der Spiegel um diesen Bereich mit einem Essay bemüht, den man hier bekommt.

Dabei kann man erstmal den neuen Hype nach Privatschulen ersehen:

Der Zustrom an den Privatschulen ist immens: Um 120.000 auf rund 600.000 sei die Schülerzahl an Schulen in freier Trägerschaft in den vergangenen zehn Jahren
gestiegen, sagte Peter Susat, Präsident des Verbandes Deutscher Privatschulen
(VDP), der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Zahl der Privatschulen nahm von 1992 bis 2003 um rund 600 auf knapp 2600 zu. Bildungsexperten führen den Boom auch auf ein negatives Image der öffentlichen Schulen zurück, das nicht zuletzt von
der Pisa-Studie verstärkt wurde.

Ein überraschend große Zunahme, die eben der Einsicht folgt, dass der Staat nicht mehr genug Wert auf eine gute Bildung legt, oder die öffentlichen Schulen nach Ansicht der Eltern nicht die richtigen Lehrmethoden anwenden.
Der dann zitierte "Bildungsexperte", Herr Weiß, versucht die staatlichen Schulen zu verteidigen, in dem er erstmal meint, dass die Privatschulen ja nur von sozial-Bessergestellten genutzt werden und hauptsächlich Mädchen in den Klassen sind. Beides seiner Meinung nach Aussagen über die Qualität betreffend. Dann jedoch, gibt er an, dass sich die Leistungsunterschiede bei PISA nur geringfügig von denen der staatlichen Schulen unterscheiden. Was denn nun, Herr Weiß? Ach ja, und natürlich gibt es auf einer Privatschule/Internat nicht soviele soziale Problemkinder.

Das ganz ist eine sehr seltsam Argumentationskette und zeigt nur, dass es fast unmöglich ist die staatliche Bildungsmonopolstelle zu verteidigen, ohne auf skurile Argumente zurück zu greifen. Denn vor allem auch Internate haben es mit den verschiedensten sozialen Brennpunkten zu tun (ich war selbst auf einem Internat/Privatschule) und somit gilt diese Argument nicht. Natürlich sind die Betreuungsmethoden bei diesen Schulen wesentlich umfassender, weil das Geld genau dorthin kommt, wo es den Kindern hilft, anstatt in einem Staatsmoloch zu versumpfen. Deshalb fordert die Sprecherin des Verbandes für private Bildung auch richtig eine Senkung der Hürden gegenüber der privaten Erziehung und Ausbildung.

Jedoch hat auch Frau Susat einen realitätsfernen Knick in ihrer Argumentation:

Verbandspräsident Peter Susat forderte die Politik auf, die Gründung von
Privatschulen zu erleichtern. Bislang gebe es hier hohe Hürden: Beispielsweise
müsse ein neuer Schulträger drei Jahre lang nachweisen, dass er die Bedingungen
für die Genehmigung erfülle, bevor er überhaupt staatliche Mittel in
Anspruch nehmen könne
.

Eim privater Bildungsträger soll überhaupt keine staatlichen Mittel in Anspruch nehmen dürfen/müssen. Sobald er dies tut ist er ja nur noch schein-privat. Wenn ein Institut staatliche Mittel + Lerngebühren und dann noch den Bildungsauftrag durch das Land erfüllen muss, ist es doch nur wieder eine staatliche Schule + Gebührenpflicht. So etwas ist weder privat, noch förderlich für das Bildungswesen in Deutschland.

Auch das die Mehrheit der privaten Institutionen im Bildungswesen von den Kirchen subventioniert bzw. gehalten werden, zeigt, dass die private Bildungslandschaft immer noch in den Kinderschuhen steckt. Wem kann man es verdenken, wenn private (wenn auch skurile) Lehrarten, wie das Katzenhäusle oder die "12 Stammesväter", vom Staat verfolgt werden.

Es geht auch anders, darauf werde ich allerdings später eingehen...

Monday, March 21, 2005

Disturbingly religious

You can see here, how religious fanatics are increasingly subverting science in the country that was a major supporter of science.

I don't understand why there isn't more resistance against those decision pro-religion (or as the fanatics call it, pro-choice). The article is about the decision of Imax cinemas (one of the major chains that show science documentaries) to exclude movies that make reference to the science of biology, which is discredited by evangelics for being untrue and only a thesis. Of course, those fanatics disregard a century full of scientific provable evidence in exchange for a mere believe in some great god.
I think there should be a more vehement debate about this topic, but it seems that the US already lost this war. I am thankful to live in Europe, where such stupidity couldn't happen, although only because we have had the "witch-hunts" and other catholic crimes.
This irrational delusion that had been spread in the US like an epidemic could only happen, because the Republican had the power to surpress all opposition.

Don't try to get me with the argument that this is so some sort of conspiracy theories, because what is different with this theory is that it has examples in reality that are provable.
And I can give you reference to many subversive attempts to spread the believe of god in exchange for scientific education.
I don't have a problem with the "creation" idea in religious classes. There they can tell what they want, because it is the class for the realm of the supernatural.
However, such none-sense should have no part in actual biology courses, because it has no scientific foundation. You have to prove it through in order to be scientific. It is not enough to show up some minor problems with the theory of evolution, which btw are almost solved nowadays.

I could go on about the subversive media managment and manipulation that has led to an intolerant and discriminating America, but it would certainly blow the limits of this essay.

So, my last words: Amen, God-bless America and thanks that I live in Europe...

Commentary: smg.max@gmx.net

Sunday, March 20, 2005

On Private Notice

Since I am again having to do on Campus and working for my next physics klausur, I won't be doing much the next two weeks.
I will hopefully finish my Second Part on Jeremiah this night or tomorrow, but don't expect wonders, it will be shorter than I hoped.

If anyone out there is reading this (which I doubt after all :P) and happens to be a student in engineering, I'd be gateful if he can give me some good books on the basics of physics (nuclear physic, wave-particle dualism, optics and mechanics), because I happen to be weak on this topic.

Commentary: smg.max@gmx.net

Buch Review

Aus der Reihe Bücher die ich mag, möchte ich heute noch eine epische Buchreihe präsentieren, die mir persönlich sehr am Herzen liegt:

Das Schwert der Wahrheit

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von Terry Goodkind
Genre: Fantasy
Homepage: hier klicken

Nach dem sie das Genre sehen, werden wohl viele schon stöhnen. Ja, es ist Fantasy, aber weder ist es Tolkienesk, noch ist es 08/15 "Ich schlage Drache und klaue Freundin" - Romatik.
Ich habe selten eine Fantasy-Reihe gesehen, dessen Plots so lupenrein und logisch aufgebaut wurde und dessen Autor es schafft innerhalb von 2 1/2 Seiten lebendige und unterschiedliche Charaktere zu schaffen, mit denen man sympathisieren kann. Der Author selbst beschreibt sich als Freund von Wahrheit und Vernunft. Er hatte vorher nie von Ayn Rand gehört und dennoch in seinen Büchern die Essenz ihrer Philosophie eingebaut. Mr. Goodkind meinte, dass er selbst nach diesen Regeln gelebt hatte, die er in seinen Büchern verwendet und er somit unabhängig von Rand objectivistisch lebte.

Nun würde ich gerne eine kurze Zusammenfassung, ohne viel zu verraten, geben, doch das ist glaube ich nicht sehr gut. Sagen wir nur soviel, es geht um Richard Cypher, der von seinem Vater im Kernland aufgezogen wird. Nachdem er eine Frau, Kahlan, vor mehreren offensichtlich feindlich gesonnenen Soldaten rettet, suchen sie zusammen den Großen Zauberer. Mit seiner Hilfe müssen sie versuchen die drei großen Länder Dhara, die Midlands und Kernland vor dem bösen Magier Darken Rahl zu retten.
Natürlich ist dieser übermächtig und sie müssen sich auf ihren Kopf verlassen, da nicht einmal die Magie des großen Zauberers etwas ausrichten kann. Auf der Suche nach den Kästen der Ordnung, mit denen es ihnen gelingen könnte, eben jenen Zauberer auszuschalten, verändern sich nicht nur die Umstände, sondern auch die Charaktere.
Was sich jetzt wie ein schnöder Fantasy-Plot anbahnt, endet doch spätestens nach dem ersten Band mit einer großen Überraschung. Es gibt tatsächlich mehrere philosophische bzw. ethische Unterthemen, die Terry Goodkind geschickt in die Geschichten einflicht und so zu einem ungewöhnlich komplexen Gesamtwerk zusammensetzt.
Selten habe ich erlebt, dass jemand eine Fantasy-Geschichte schreiben kann, die nicht nur 12 jährige, sondern auch Erwachsene lesen können, ohne gelangweilt zu sein. Das Alter, bzw. der Reifegrad, spielen eine sehr große Rolle, wie viel man hermeneutisch aus dem Buch entnehmen kann. Viele komplexe Subplots und kritische Entscheidungen und Auftretensweisen der Protagonisten eröffnen dem älteren Leser viele neue Interpretationsmöglichkeiten und ein größeres Verständnis für die Welt (nicht nur die Fantasy-Welt). Die Regeln, die Mr. Goodkind dabei aufstellt, mögen nicht die modernsten sein oder unbedingt Knüller der Weisheit, aber dennoch sehr präzise, vielleicht so präzise und verständlich wie noch nie.
Das ist es, was diese Serie so interessant und gut zu lesen macht, Mr. Goodkinds leichter und präziser Umgang mit der Sprache. Man merkt, dass hinter den Worten ein Verstand arbeitet, der sich jedes Wort genau überlegt und ich hoffe, dass er die Serie in den nächsten beiden Büchern zum verdienten Abschluss bringt. Es lohnt sich nicht, die Serie noch länger zu machen (wie zB. Wheel of Time von Robert Jordan), da damit die Essenz verloren ginge.

Bisher erschienen:

Wizard's First Rule
Stone of Tears
Blood of the Fold
Temple of the Winds
Soul of Fire
Faith of the Fallen
Pillars of Creation
Naked Empire
Debt of the Bones (short story)



Commentary: smg.max@gmx.net