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Sunday, November 07, 2010

CASTOR-Transporte und Idioten

Tja, mal wieder feiert die Presse (mehr oder weniger je nach Ausrichtung) die “Proteste” gegen die CASTOR-Transporte. Wobei die Worte Protest und Demonstration hier eigentlich schon nicht mehr stimmen und man schon fast von Terrorismus reden kann.

Was da passiert hat mit gewaltlosem Widerstand und freier Meinungsäußerung nichts mehr zu tun, mit Terrorismus und Dummheit um so mehr. Diese Leute spielen sich als “Schützer” auf, die jedoch auch nur ihre eigene kleine Meinung anderen Leuten aufdrücken wollen, die durchaus im Recht ihres Privatbesitzes handlen wollen (in diesem Fall eine Firma).

Die Kosten für diesen Schwachsinn tragen natürlich wieder wir anderen Leute, die eventuell nicht gegen Atomkraft sind, denn die Kosten für Polizei u.ä. sind Staatsausgaben.

Meine Geduld und Sympathien für diese Krawallmacher, die von gewaltloser Demonstration schon lange nichts mehr wissen wollen und in Ihrer Art ähnlich vernünftig agieren wie SA-Stoßtruppen, ist sehr sehr begrenzt. Nicht nur das die Idee den Zug zu stoppen doppelt dämlich ist, nämlich nicht nur, weil damit der Transport länger wird und eventuelle Strahlungsgefahren länger die “Natur” treffen könnten. Nein, wenn etwas passiert, dann würde es auch noch dort passieren, wo man am wenigsten reagieren kann. Alles in allem also Schwachsinn was hier wieder mal von den nicht-denkenden Umweltschützern zelebriert wird.

Gerne schmettern die Grünen (und ich meine hier nicht unbedingt die Partei) ja Kritik ab mit dem Hinweis, dass ihre Aktionen gewaltlos sind und damit nicht terroristisch. Leider ist das hier, wenn ich sehe das ein Polizei-Panzerwagen brennt, wohl nicht mehr zu halten.

Und mit solchen Leuten soll man einen Dialog führen? Vernünftig diskutieren? Eine Lösung für die Endlagerung finden?

Alles in allem ein trauriger Zustand in dem sich hier die Seite Deutschlands präsentiert, die gerade in den Umfragen oben schwimmt. Gleichzeitig aber auch ein starkes Warnlicht was auf Deutschland in der Zukunft zu kommt und warum wir wohl auf eine nicht ganz so rosige Zukunft blicken dürfen, wie es die ökonomischen Daten zur Zeit aufzeigen.

Thursday, March 18, 2010

Unterschiede: Badische Grüne – Schwäbische Grüne

Da ich gerade am Bloggen der Kombilösung bin, möchte ich dieses Positionspapier der Grünen aus Karlsruhe niemandem vorenthalten. Ich finde es sehr interessant, da sie so in etwa die selben Bedenken äußern, die auch ich habe. Auch sie denken, dass das Projekt:

  1. Eine Kostenfalle ist, da schon einmal die BAukosten um 100 Millionen € erhöht wurden
  2. Die Krise sicherlich der falsche Zeitpunkt ist, um ein solches Projekt anzugehen, da die eigenen Kassen leer sind
  3. Die Idee “Flaniermeile Marktplatz bis Euro” seit der Einführung des ECE-Centers eigentlich veraltet ist
  4. Die Förderung durch den Bund wacklig ist (mögliches Veto kurz vor Baubeginn)
  5. Wichtige Kostenpunkte aus dem Plan genommen wurden und die Kosten des Projekts nicht durch Ausgabelimits der Stadt betroffen wären

Es gibt noch ein Haufen weitere Punkte, die ökonomisch unbedarfte Politiker der Grünen nicht akzeptieren oder verstehen, wie Rate of Return oder Opportunitätskosten oder einfach nur die unrealistische Kosten-Nutzen-Bilanzen von staatlichen Organen. Allein die Feststellung, dass sich ein ökonomischer Nutzen (wenn auch nur haarscharf so die Grünen) aus diesem Projekt ergeben könnte, wurde wieder mal auf einer Milchmädchenrechnung aufgebaut, die von so genannten positiven Feedbackeffekten bei den örtlichen Geschäften ausgeht (die eventuell kommen, aber nicht sicher planbar sind).

Interessant ist auch die rigorose Kritik an Stuttgart 21, dem riesigen teuren und ärgerlichen U-Bahnprojekt der Stadt Stuttgart, dass von den Grünen hier als negatives Beispiel herangezogen wird. Es ist so interessant, weil dieses Projekt von Grünen und CDU durchgedrückt wurde, in Stuttgart, wieder gegen den Willen des “Pöbels”.

Dennoch finde ich das NEIN der Grünen als prinzipiell vorbildliche Umsetzung des Bürgerwillens.