Sunday, April 03, 2011

Altering DNA – Moral or Amoral?

What I always find confusing is why so many people are adverse to genetic enhancement of individuals DNA. Granted, I wouldn’t want the state to get its hands on such a techniology and use it to breed super-soldiers. But I think that, North Korea aside, there aren’t that many governments who could do that without repercussions from its population.

Now, most people agree that preventing genetic diseases or curing a disease are valuable and moral goals of DNA altering techniques. What I don’t understand why they are so repulsed by the next stage: Picking desirable traits?

Are they so arrogant and smug that they jealously guard their own superior traits against unfortunate people, who have only the born disadvantage of not being as beautiful, as intelligent or as fast as they are? I think this is a very cruel point of view and I also think not many people spent a lot of time thinking it over.

I mean, yes, there is a fear that money will grant a limited share of the human population the possibility to raise their children with the traits they want. But then again, there is only a limited share of people today that have access to instant fresh hot water. How is that any more moral or amoral?

If history is any indication than the super-rich starting to use those methods to alter DNA will make it affordable for the rest of humanity in the future. IT is the same development we are currently observing in the space tourism business.

Cost to get an astronaut in orbit 1970s: A few billion $ per astronaut

Cost to get rich people into orbit in 2010: 200.000 $

Given this cost-reduction, I think in a decade or so, we will be able to put people into space for a mere 1000 $ per trip. Why shouldn’t that work for DNA alteration, too?

Again, I’m still baffled that so many people, even none religious ones, are against DNA alteration to make people stronger, more intelligent or more beautiful. Or do they think that people deserve to live with those disadvantages? How unkind is that train of thought!

Sunday, March 27, 2011

Wahlfazit – Große Veränderungen?

Mal abgesehen davon, dass ich wieder einmal nur am Rande am Wahlzirkus in BW teilgenommen habe, habe ich es doch mit großem Kopfschütteln zur Kenntniss genommen, was hier passiert ist.

Wird sich groß was ändern? Wahrscheinlich nicht, ausser das der vorgezeichnete schwarz-grüne Öko-Sozialismus weiter betrieben wird. Schon vorher hat sich die Regierung wenig von dem unterschieden, was die Grünen jetzt durchsetzen wollen. Es wird eben nur etwas schneller gehen.

Ich habe mir wirklich keine Illusionen gemacht, wie es ausgehen würde, heute Mittag. Nicht nur, dass die SChwarzen die Info-Politik für das unsägliche S21-Projekt versemmelt haben, nein, Fukoshima kam auch noch zum ungünstigsten Zeitpunkt. Die irrationale Angst der Deutschen vor dem Atomstrom wurde wieder von neuem entfacht, dabei wird gerne vergessen, dass dort eine Naturkatastrophe 20.000 Menschenleben (ungefähr) gekostet hat. Der Anteil der Nukleartoten daran: 0,004 %!!!

Aber mit emotionalen Hetzkampagnen kennt man sich in Deutschland schon seit mehreren Jahrhunderten aus (sei es jetzt in der unsäglichen Nazi-Herrschaft, bei der Dolchstoßlegende oder auch schon unter Bismarck).

Dazu kam dann noch die dämliche Entscheidung des Herrn Mappus Anteile des vormals privaten Energieversorgers ENBW aufzukaufen, ein weiterer Großbetreiber von Kernkraftwerken. Diese doch sehr prinzipientreue, aber eben auch dämliche Strategie hat die CDU jetzt die Vorherrschaft gekostet. Schlecht oder gut, wage ich jetzt noch nicht zu sehen, denn differenziert sind Grüne und CDU kaum zu unterscheiden. Zu sehr setzt die BW-CDU auf die selben öko-sozialistischen Wurzeln, die man eben auch bei den Grünen sieht.

S21 war ein Projekt, das hätte man auch von den Grünen erwarten können. Genauer gesagt, war der Widerstand der Grünen nur ad-hoc auf die Bürgerbewegung gepflanzt und ganz und gar unehrlich (haben sie es ja jahrelang schweigend mitgetragen). Auch war der Widerstand der Bürger durch Argumente gestützt, die nicht sonderlich überzeugend waren. Die wirklich überzeugenden Argumente, z.B. das für dieses Abenteuer Leute bezahlen müssen, die wahrscheinlich nie in den Genuss der Vorzüge kommen werden, die wurden gar nicht erst vorgebracht.

Und jetzt? Was bleibt? Nun, man wird wohl mit ansehen können, wie der Rush zum Ökowunderland noch schneller geht. Man kann nur hoffen, dass Baden die innere Stärke findet sich von den unsäglichen (alle schrecklichen Dinge sind 3) Schwaben in Württemberg endlich loszusagen! Vielleicht mag die SChweiz ja doch noch einen Kanton?

Wednesday, March 16, 2011

Fukoshima – Schlimmer als gedacht

Es scheint so, als müsste ich meine Angaben etwas korrigieren. In der Zwischenzeit kommen immer mehr Nachrichtenfetzen, die zeigen, dass es doch schlimmer wird.

Es scheint das die Betreiberfirma das Problem nicht unter Kontrolle bekommt, gerade weil wohl das Erdbebengebiet gewisse schnelle Reaktionen unmöglich macht. Jetzt kämpfen sie an mehreren Fronten, um den REaktor 1 und dessen verdampftes Kühlmittel und die anderen Reaktoren, denen ein ähnliches SChicksal droht.

Dennoch gibt es immer noch soviele widersprüchliche und informationsarme Artikel, dass ich nicht weis, was jetzt wahr und was nur Panik ist.

Zwar wurde mehrmals von 500-1000 mSv Strahlendosen angegeben (Eine Definition von Sievert im Gegensatz zum physikalischen Gray findet sich bei der Wiki), aber irgendwie tauchen diese Werte nur in einigen Outlets auf. Die meisten Nachrichtenquellen berichten nur, dass irgendwo erhöhte Werte gemessen wurden, aber keine genaue Angabe was jetzt diese Werte sind.

Mal sehen wie es weiter geht, man kann nur hoffen, dass sie bald ein Kühlmittel herranschaffen können, mit dem sie die Reaktoren unter Kontrolle bringen.

Eine Übertragung der Situation auf Deutschland ist jedoch immer noch dämlich, denn die Umweltfaktoren sind deutlich anders.

Monday, March 14, 2011

Fukushima und die Angst der Deutschen

Es gibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen, man kann eh noch nicht vernünftig über das Reden, was dort in Japan passiert ist. Noch ist alles zu neu, zu verwirrt, zu wenig gesammelte Information, zu viel “Glaube” und zu wenig Fakten, als dass man eine sichere Meinung haben könnte.

Dieser Artikel ist jedoch eine sehr sachliche Hypothese zu dem was dort wohl passiert ist. Den Ausführungen hab ich eigentlich nur wenig hinzuzufügen, ausser das man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann: Fukoshima nicht mit Hiroshima.

Der einzige westliche Atomunfall bisher war Three Miles und dort sind bis heute keine Strahlenopfer zu beklagen, ganz im Gegenteil zu den Beteuerungen der Grünen. Auch die Kosten hielten sich mit 1 Milliarden Dollar im Rahmen, das wird natürlich bei dem Erdbeben ganz anders sein. Dennoch sollte man sich einmal folgende Sachen auf der Zunge zergehen lassen:

1. Fukoshima und andere AKWs in Japan wurden für ein Erdbeben der Stufe 7,9 ausgelegt (mit etwas Luft nach oben), aber auch für Tsunamis der höchsten Stufe. Leider hat man nicht geglaubt, dass jemals beides gleichzeitig eintreten würde. Man hatte hier ein Erdbeben der Stärke 9, d.h. 12-mal so stark wie die Auslegung der Kernkraftwerke.

2. Es war eine reine Unglückssträhne, dass erst das Erdbeben den Kühlkreislauf aussetzte, dann der Tsunami die Backup-Diesel-Generatoren zerstörte, aber selbst dieser Fall war antizipiert worden. Leider war es in der Katastrophenregion unmöglich Diesel-Generatoren mit passenden Anschlüssen zu finden.

3. Es ist eigentlich Wahnsinn, was der Mensch hier vollbracht hat, quasi den Urgewalten der Natur zu widerstehen, keine Strahlung freizusetzen (Take that Soviets!) und dann auch noch 3 weitere Schutzmechanismen zu haben (Zink-Hülle der Brennelemente, Passivierungselemente, Boiler-Wand, die es erlauben Zeit zu schinden.

4. Die Explosion hat nichts mit einer nuklearen Explosion zu tun, sonst wäre das AKW und die Region platt. Ein BWR kann auch nicht explodieren, stattdessen würde er sich in den Boden brennen. Wahrscheinlich war die Explosion einer Knallgasreaktion zu schulden.

5. Entgegen vieler Stories gibt es bisher keine Quellen die von Strahlenopfern sprechen, wer etwas anderes behauptet hat den Weg des gesunden Menschenverstandes schon verlassen. Woher soll es denn kommen? Von ein paar Edelgas-Isotopen mit einer Halbwertszeit von 1-3 Sekunden? Setzen 6, zurück in die Schule.

6. Dennoch drängt die Zeit, es muss in den nächsten Tagen eine Abkühlung zustande kommen, sonst könnte es passieren das der Reaktor sich durch den Boden brennt, aber bis dahin ist noch einiges an Zeit.

7. So gefährlich die Sache auch ist, bisher haben alle Sicherheitsmechanismen wider der Katastrophe sehr gut funktioniert. Man kann also nicht wirklich von einem “Super-GAU” reden.

8. Wo in Deutschland gibt es bitte Tsunamis und Erdbeben der Stärke 9? Nirgend, aber Dummheit stirbt eben nicht aus.

Ich bin ja schon fast bereit um 10 € zu wetten, dass in etwa 6 Monaten als finaler Bericht herauskommt, dass es keine Katastrophe gab, dass keine Massenopfer durch Radioaktivität gemeldet werden und dass die Medien mal wieder überschwänglich und faktenarm berichteten und die Deutschen dem ganzen auf den Leim gingen. Will jemand die Wette annehmen?

Thursday, March 10, 2011

Schalke - das Rätsel ohne Lösung

Man kann Magath viel vorwerfen, aber mit dem 3:1 Erfolg gegen den Valencia hat er wieder einmal gezeigt, warum er zu den besten Trainern Deutschlands gehört. Schalke hat gewonnen, durch Neuer, aber auch durch Spieler die Magath unbedingt wollte. Es ist eigentlich besonders erstaunlich, wenn man dabei bedenkt, wie schlecht Schalke in der Bundesliga spielte.

Dennoch ist die Bilanz nach 2 Jahren Magath sehr gut. Letztes Jahr war man Vize-Meister und dieses Jahr ist man im Viertelfinale der besten Mannschaften Europas und dazu auch noch im DFB-Pokalfinale. Eine Trendkurve die nach oben deutet und deshalb eigentlich die Vereinsbosse und Fans freuen sollte.

Dies ist aber auch gleich schon das Problem: Für Schalke scheint nur die BuLi zu zählen und selbst da darf offensichtlich Erfolg nicht vor Kuschelatmosphäre kommen. Magath hat nämlich einen großen Fehler gemacht: Er geht seinen Weg ganz ohne Konsens und Demut. Die Folge ist das er oft nicht sehr beliebt ist und das vor allem bei den Herrschern der Vereinsorganisation.

Das hatte der liebe Herr Magath auch schon in Bayern erfahren müssen, wo er nach 2 konsekutiven Doublen gehen musste, weil er nicht auch noch das Triple gewonnen hat. Andere Mannschaften würden sich so einen konstanten Erfolg wünschen, für Bayern war es zu wenig. Ähnlich ergeht es auch gerade van Gaal, der eine sehr schwierige Saison hinter sich hat, die er allerdings mitverschuldet hat. Wer jetzt meint die Saison ist noch nicht zu Ende, der hat Unrecht, denn für van Gaal ist sie quasi schon zu Ende wurde er doch a priori gefeuert.

Magath wird sich wohl neu orientieren müssen, wenn man sich die Schalker Vergangenheit der Mißgriffe anschaut. Magath war der erste Lichtblick nach beinahe 15 Jahren Mittelmaß und er wird gechasst bevor man ihm die 4 Jahre Vertragszeit zu gestanden hat. Für jemand der einem Verein eine Perspektive geben will, ist das natürlich bitter, aber der nächste Posten steht bestimmt schon bereit: HSV und Bayern suchen ja bekanntlich beide nach Nachfolgern.

Besonders der HSV wäre hier doch eine schöne Herrausforderung für Magath, der schwierige Fälle besonders gerne angeht. Hier bietet sich sogar die Möglichkeit nicht nur Sport-Direktor und Trainer in Personalunion zu sein, er könnte auch gleich Vereinspräsident werden.

Tuesday, March 08, 2011

Blogabstinenz – Politikverdrossenheit

Meine Einträge werden immer seltener, was nicht daran liegt, dass ich weniger Ideen habe, sonder weniger Zeit. Wenn man nicht mehr studiert und das “richtige” Leben ™ lebt, dann merkt man das es mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Doch neben dem reinen Zeitfaktor gibt es auch andere Gründe:

a) mehr Zeit mit dem wirklich wichtigen im Leben verbringen (Familie, Freunde, Hobbies)

b) Tagesnachrichten machen dumm – Wie viele kluge Leute haben sich mit dem lesen von Tages- oder gar Minutennachrichten beschäftigt: mir fällt keiner ein. Es gibt aber einige sehr unkreative Menschen, die beinahe tägliche Nachrichten konsumieren.

c) Nichts neues im Garten der Politik – Es ist Business as usual, und die Leute streiten sich doch nur um Pepsi oder Cola, beides ist gesundheitsschädlich und bringt keinen großen Unterschied. Die Leute werden nicht klüger und auch nicht toleranter, egal wie lange man wartet. Soviel für den Fatalismus des Tages.

d) Mich interessiert einfach der ganze Schwachsinn immer weniger, schon gar nicht wenn man anschaut was heut zu Tage durch die Schlagzeilen schwirrt: Betrügender Doktor feuert sich selbst, Gorch Fock und ungeeignete Rekruten, S21, Hartz IV mit 5 €, Deutsche wollen kein umweltverschmutzendes teures E10…

Wenn ich das mit dem Nachrichten aus dem Nahen Osten vergleiche, ist es jämmerlich was Deutschland bewegt und wie wenig dort auf Freiheit, Selbständig und Selbstverantwortung gedrängt wird. Wie hier Toleranz unter den Tisch fällt, während kaum 5000 km entfernt Menschen für eben jene Grundtugenden streiten!

Manchmal sind Menschen und Politiker eben doch widerlich und asozial, gerade jene die gerne so sozial sich artikulieren.

Und was macht das ach so großartige Europa? Es kann sich trotz seiner regionalen Nähe nicht einmal zu einer No-Fly Zone durchringen, auch hier wird wieder gezögert bis hoffentlich die Amis den ersten Schritt tun. Und die Amis? Die wurden wohl von den Individuellen Freiheitskämpfern in der arabischen Welt überrascht. Diese haben scheinbar vollbracht, was die Neokons in Afghanistan nicht mal in 10 Jahren geschafft haben: Einen Domino-Effekt der Freiheit.

Die Welt ist schon ein seltsamer Platz und deshalb geniese ich sie dort, wo sie am Liberalsten ist: im Zwischenmenschlichen Bereich, eben jener der von den ach-so-individuellen Grünen so ursprünglich verkannt wird, dass sie selbst nicht die Zwiespältigkeit zwischen ihren politischen Zielen und ihrer Erziehungsart sehen…

Monday, February 28, 2011

Heuchlerische westliche Demokratien–Teil I

Heute wurde einmal kurz gemunkelt, dass man in Libyen, sollte Gaddafi nicht freiwillig abtreten, auch mit militärischen Mitteln die Bevölkerung unterstützen, zumindest jedoch durch eine No-Fly Zone dafür sorgen wolle, dass Gaddafi seine überlegenen technischen Truppen nicht ausspielen kann.

Mal abgesehen davon, dass dies eine heuchlerische Ansage ist, hat man doch die selbe Bevölkerung seit Jahrzehnten mit den Füßen getreten und das Gaddafi Regime bei der Freiheitsberaubung unterstützt, ja, es sogar in Europa hofiert, dennoch scheint man nicht einmal die Minimallösung No-Fly Zone durchziehen zu können.

Ich schätze mal, dass da nichts passieren wird (an die diktator-verseuchten UN braucht man gar nicht denken), wenn nicht die USA eingreifen.

DEnnoch wäre gerade jetzt zum ersten Mal eine Chance das menschlich und liberal richtige zu tun: Ein Land zu befreien, bei dem die Mehrheit der Bevölkerung ganz klar mit den Füßen gegen ihre elitären Stinkstiefel votiert. Und gerade jetzt versagt unsere humanitär-militärische Hilfe auf voller Breite.

Es ist bescheiden zu sehen, dass sich die ach so menschenrechtlichen westlichen Demokratien erst dann für die unterdrückten Menschen einsetzen, wenn diese schon fast gewonnen haben! Opportunisten springen halt mit auf den Zug!

Andererseits zeigt es deutlich einige der großen Mankos und Verfehlungen von Demokratien und ins besondere freiheitlich durchlöcherten Demokratien – Die Freiheitsrechte sind für die herrschende Elite schon lange unwichtig geworden, wie auch für die Mehrzahl der Bürger, wie es scheint…

Thursday, February 24, 2011

Demokratie im Nahen Osten und Nord Afrika

Auch wenn in Bahrain noch nicht geklärt ist, wer denn da sich gegen den Tyrannen Gaddafi auflehnt, ob das nun jetzt “Demokraten” sind, “Monarchisten” oder “Tribalisten” und es auch noch nicht mal in Tunesien klar ist, ob es freiheitliche Demokraten oder islamistische Demokraten werden, so ist es schön zu sehen, dass sich die Afrikaner endlich ihrer Herrscher erwehren und versuchen mehr Freiheiten zu bekommen.

Und was war die Reaktion der westlichen Regierungen, die hatten Angst um ihre Vasallen- und Sateliten Systeme da unten. Und auch die Medien berichteten in die gleiche Richtung, sie nennen und nannten die Freiheitskämpfer Rebellen, Aufständische usw. Immer aus der Sicht der unmenschlichen, unfreiheitlichen Diktatoren.

Man könnte meinen nun haben die ewig obermoralischen Europäer mal ihr wahres Gesicht gezeigt (Achtung Schweiz, obacht geben) und gezeigt was sie von Demokratie, Demokratiebewegungen und Freiheit wirklich halten. Solange es nicht von oben oktroyiert wird, muss man es mit Argusaugen überwachen und erst einmal für böse befinden.

Diese Einstellung erklärt auch den Recht undemokratisch und illiberalen Umgang mit diesen Diktaturen in den Jahren davor. Die westlichen Demokratien haben bezüglich dieser Ereignisse keinerlei moralische Hoheit mehr, haben sie doch selbst auf Seiten der Diktaturen gestanden in den Jahren vor diesem Umsturz.

Es ist lächerlich zu sehen, wie die Leute jetzt den Politikern abkaufen, dass sie sich für Ägypten/Tunesien und Bahrain und deren Demokratiebewegungen einsetzen. Wie kann man nur so blind sein?

DLF und logisches Denken – Nachhilfe für Kulturjournalisten

Heute während der Heimfahrt bin ich wieder einmal meiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen: Radiosender hören und mich mächtig aufregen.

Das ist natürlich in Deutschland nur allzu leicht, ist doch die Mehrheit der Sender hier links eingestellt und zwar in der “Grünen” pseudo-intellektuellen Art und Weise. Nun sitz ich da im Auto und höre dem Labermann zu, der gerade die nächste Sendung ankündigt und bin dann doch überrascht als ich die folgenden Worte höre:

“Leben und leben lassen, sich entfalten zu dürfen ohne das man dabei andere zwingt etwas zu tun, das wird das Thema der nächsten halben Stunden sein.”

Wow, hört sich gut an, könnte ich direkt unterschreiben, dann jedoch kommt die Argumentation bzw. der Untertitel, der das ganze vollkommen unlogisch macht:

“Frauen in Chefetagen, muss man, darf man oder soll man eine Quote einführen”

Was zur Hölle? Es gibt aber auch wirklich keine direkte logische Begründung, weshalb der erste Satz zum Zweiten passt. Gerade wenn man leben und leben lassen möchte, ohne Zwang etwas herbeiführen, Toleranz üben, dann sollte man über so etwas nicht mal diskutieren. Allein schon die Idee vorzuschieben; ES MUSS MEHR FRAUEN GEBEN, ist doch hier sexistisch und wiederspricht dem Motto.

Statt unglaublich viel Zeit mit so einem Schwachsinn zu verschwenden, hätten sie von mir aus auch mehr Kultur senden können (wobei da auch scheunentorartig immer wieder nur eine Möglichkeit vorgetragen wird: Finanzierung muss durch den Staat kommen und zwar nie weniger, nur immer mehr). Wie gesagt, die gedankliche Monokultur in Deutschland nimmt mal wieder gefährliche Züge an. Wenn Frauen in Chefetagen und der Copy-Adel zu Gutenberg die einzigen Themen sind, die uns in dieser Zeit beschäftigen, dann kann Nero’s gefidelter Untergang nicht weit sein.

Im nahen Osten brennen die Diktatoren und die verkommenen West-Medien stürzen sich auf eine Doktorarbeit…

Na wenn das mal gut geht!

Monday, February 21, 2011

Wahlen im "Super"-Wahljahr - Hamburg

Tja, statt der Cola-Partei hat wohl jetzt die Pepsi-Partei das Sagen. Wird sich etwas ändern? An der generellen Stossrichtung wohl nicht. Schon die CDU hat sich in Hamburg eher wie eine verquere SPD verhalten und gleichfalls wird die SPD in ihrem Bündniss mit den Grünen nicht wirklich anders vorgehen.

Letzten Endes jedoch wird es für Hamburg bedeuten, dass sie in Berliner Verhältnisse abrutschen werden, d.h. weiter Richtung Pleite und mit mehr Ausgaben und Subventionen. Dabei ist doch gerade das, was man jetzt nach/in der Krise nicht haben sollte, eine verschwenderische Innenpolitik. So ist die Politik in der Demokratie jedoch, die Leute wollen Versprechungen hören und Geschenke haben und belohnen dies mit Stimmen: Harte Worte? Fehlanzeige.

In den Anfängen der Demokratie wurde postuliert, dass der Vorteil der Demokratie die Ausschaltung von feudalen partikulären Interessen und Lobbygruppen ist, in dem der sinnvolle Gemeinwille umgesetzt wird. Leider hat sich bis heute gezeigt, dass dies ein Trugschluss ist.
Erstens ist der Konsenswille alles andere als ein informierter rationaler Lösungsweg und zweitens werden eben partikuläre Einzelinteressen nicht ausgeschaltet, sondern von den verschiedenen Parteien gebündelt und verkauft.

Letztlich zeigt sich doch, dass Rousseaus Betrachtung falsch ist, und die Demokratie sich in einer Weise verwirklicht, die den dümmsten gemeinsamen Nenner nimmt, nicht den kleinsten.

Zumindesr ist das mal meine Prognose für die kommende SPD-Herrschaftszeit in Hamburg, die damit enden wird, dass die CDU wieder an die Macht kommt. Und so wird sich das Rad drehen bis es innenpolitisch kracht und die Untertanen genug haben.