Tuesday, December 18, 2007

Palästsinenser bekommen 7 Milliarden für neue Waffen

Auf 4 Millionen Menschen kommt ein Finanzaufgebot von 7 Milliarden Dollar und das ist ein Betrag, der nicht nur dieses Jahr kommt, sondern fast schon in konstanter Höhe über Jahre bezahlt werden soll, um eine humanitäre "Katastrophe" zu beenden.
Es tut mir Leid, aber 4 Millionen Menschen, dass sind Berlin und Hamburg gemeinsam und die könnte man mit wesentlich weniger Geld ernähren (es geht ja nicht um TVs sondern nur um die "humanitären Grundbedürfnisse).

Doch wofür die Palästinenser das Geld wirklich aus geben, sollte in der Zwischenzeit längst klar sien, für AK-47 aus Ägypten und Syrien, für Raketenwerfer und Granaten und letztlich für die Auferhaltung der "humanitären" Katastrophe. Wie anders lässt es sich erklären, dass seit 10 Jahren KEINE Besserung in Sicht ist, obwohl weiterhin astronomische Summen in den Ghaza Strip und die West Bank überwiesen werden.
Wenn man das perfekte Beispiel für die Unnötigkeit und die Unmenschlichkeit von humanitären Geldspenden sehen möchte, dann ist man glaub ich bei den Palästinensern richtig aufgehoben.

Natürlich könnte man sagen, dass auch die Grenzsperrung der Israeli verhindert, dass sich ein blühender Handel etablieren würde, aber das ist so nicht ganz richtig. Es gab ein herrlich großes Fenster Mitte der 90er bis Anfang des 21. Jahrhunderts, in dem sich Israel richtiggehend zurück zog und immer mehr Land und Rechte an die recht aggressiven Palästinenser übergab. Doch die Folge war nicht eine steigende wirtschaftliche Unabhängigkeit und erhöhte Eigenversorgung, sondern man dankte es mit weiteren Terroranschlägen und einer Unfähigkeit zur Selbstorganisation, die nahelegt, dass es sie nie interessiert hatte sich zu einem echten Staat zusammen zu schließen und dann auch noch friedlich mit den Israeli zusammen zu leben.

Ich erinnere mich noch, wie damals eine Palästinenserin zu uns in die Schule kam, dass muss so Anfang 2002 gewesen sein, und uns die Situation der armen Palästinenser vortrug. Wie jeder, der die Situation Anfang der 90er in Gaza-Streifen gesehen hat, die im Westen vermittelt wird, hatte ich natürlich Mitleid mit ihr. Jedoch die Art und Weise, wie sie die Israelis verteufelte und dabei auf Gegenfragen wie "warum man nicht selbst was gegen den Terror unternehme?"/"Warum die zurückgegebenen Gebiete verwüstet wurden, anstatt die Infrastruktur zu nutzen?"/"Wie es denn sein kann, dass Millionen einfach so wirkungslos verpuffen?" nur Unverständnis entgegen kam und man sogar ein bisschen Schief angeschaut wurde, haben in einem doch erhebliche Zweifel geregt.
Und so sehe ich es heute auch nicht mehr als die Schuld der Israeli, dass die Palästinenser in Armut und Zorn leben, sondern in der Hauptsache sind sie selbst Schuld und mit Ihnen die angrenzenden arabischen Staaten, die nicht wirklich für Entspannung gesorgt haben.
Und jetzt werden hier wieder 7 Milliarden rein gepumpt, die an wahrscheinlich nicht kontrollierte Vorgaben gebunden sind, d.h. die nur einem Ziel dienen werden, die Versorgung der Truppen und Waffenlieferungen aufrecht zu erhalten...

Ja, das ist kritische westliche "friedliche" Aufbauhilfe Marke Europa...

Wednesday, December 12, 2007

Ehrlichster Satz des Tages

und verzweifeltster Satz:

Zweifel an dem von Menschen verursachten Klimawandel hält Santer für vollkommen falsch. "Wir haben unsere gesamte Forscherkarriere investiert, um den Einfluss des Menschen auf das Klima zu untersuchen. Wir wissen, dass der Mensch für den Hauptanteil der Erderwärmung verantwortlich ist."

Ja, man muss immer seine Investitionen verteidigen...

Friday, December 07, 2007

Was ich vermiss...

... ist das irgendwie in der liberalen Blogosphäre wirklicher Stillstand herrscht bezüglich Vorratsdatenspeicherung?! Theoretisch hätte dies doch eines der Hauptthemen für jeden Liberalen sein sollen und gerade, dass sich hier (zu spät, aber immerhin) mal die Bürger zur Wehr setzen. Ist das Thema etwa nicht interessant, weil es nichts mit Marktwirtschaft zu tun hat?

CO2-Handel und sein Einfluss auf Strompreise

So, jetzt muss ich doch auch einmal was zu diesem ganzen "Stromunternehmer-Bashing" sagen, denn hier schwirren soviele Annahmen umher, die wohl zur Hälfte nur auf Hörensagen oder eingebildeter oder ausgeprägter Anti-Kapitalismus-Angstmache basieren.

Ja, es wäre schöner wenn man Netzbetreiber und Kraftwerksbetreiber (zumindest bei den Big Four) trennen würde, was jedoch fiktiv zumindest jetzt schon so ist (jede der großen AGs hat eine eigene Netz-AG). Es würde deutlich leichter für kleinere Kraftwerksbetreiber, wie die Steag, werden ihren Strom in das Netz einzuspeisen, da sie nicht hoffen müssen, dass die Big Four eventuell die Leitung zu drehen.

Und nein, gierige Unternehmer sind nicht Schuld an den hohen Preisen, sondern ängstige Spekulanten an den Spotmarkets, sowie die Regulierungs- und STeuerwut der Regierungen. Denn wie soll auch ein Trader oder auf Deutsch STromhändler wissen wie er seine Kosten zu berechnen hat (gerade auf einem langfristigen Markt bei dem Lieferverträge von 15 Jahren keine Seltenheit waren), wenn im Nächsten Jahr eine neue Steuer kommt oder eine neue Verordnung, die wiederum Tausende Euro kostet und die KWh noch mal verteuert.

Es liegt in der Natur des vorsichtigen Marktes, dass er hier mit höherem Risiko rechnet und das besagt eben, dass man nicht weis wie sich der Ölmarkt und dessen Preis auf Grund staatlicher und regionaler Gegebenheiten (von Klima"schutz" bis Terrorkrieg) entwickeln wird, man aber mal das schlimmste aus den jüngsten Erfahrungen befürchtet. Die Folge ist, dass man erstmal an der Gebührenschraube dreht um sich abzusichern.
Und dann kommen da noch weitere gesetzliche Gegebenheiten, die durchaus auch eine Rolle spielen, allen voran Kyoto und seine CO2-Certificates die nun in die 2. Periode gehen.

Hier mal ein kleines Beispiel wie ein Unternehmen auf seinen KWh-Preis kommt (Simplifiziert):



Die große Frage ist, wie setzten sich jetzt die Kosten zusammen?



Weder die Kosten für den Bau der Anlage noch die Kosten aus der Fremdkapital's Tilgung können wirklich geändert werden. Auch fixe Kosten wie "Instandhaltung" oder Personalkosten lassen sich schwer drücken. Woran sich jedoch der Preis für die KWh wirklich fest macht, sind die folgenden riesigen Kostenstücke:

Kosten für das Heizen mit Primär- und Sekundärstoff (hier: Kohle + Heizöl) bei einem 750 MW Kraftwerk: 60 Mio USD pro Jahr! um sich nach 15 Jahren zu rentieren !

Kohle: ,

Werte von 2004

Bei einem Volllastbetrieb über das Jahr bedeutet das alleine zum Verbrennen der immer teueren Stoffe:

Doch halt, das wäre ja noch gar nicht so schlimm, jetzt kommen dazu noch die anderen Kosten und der variable CO2-Emissionenhandel der KÜNSTLICH Kosten erzeugt.

Bei einem durchschnittlichen Wert von: sind das

Gesamt:

was einem Anteil von etwa 15% an den Gesamtkosten entspricht.

Ein findiger Leser könnte jetzt zur EEX gehen und nachschauen, ob ich Recht hatte und er wird zurück kommen und mir sagen: Hey, die kosten da aber nur 1-2 Cent pro Tonne.
Dann sage ich, ja, hast du recht, denn zur Zeit läuft die erste Periode des Kyoto-Protokolls ab und viele Unternehmen haben sich zu viele Zertifikate auf Sicherheit gekauft, die werden jetzt abgestossen. Die Zertifikate für die nächste Runde werden aber schon mit 20 USD/t gerechnet, was wiederum 15.3 USD/MWh entsprechen würde und zwar ALLEIN FÜR DEN CO2-Handel.
Dieser nutzloser (weil ineffizienter) Handel ist also mit einer der Verursacher, neben den steigenden Rohstoffkosten, für eine höhere Stromrechnung. Also, ihr Linken und Verbraucherschützer, schiebt nicht immer alles auf die Konzerne, oft seid ihr selbst an dem Mist Schuld der euch jetzt plagt.

Einige Anmerkungen zum Rohstoffpreis:

Neben den oben genannten Problemen, gibt es für die Kohle (zZ etwa 60 USD/t) noch einen anderen Grund für die hohen Kosten:
China hat den Frachtmarkt voll belegt, da sie Eisenerz in Hülle und Fülle benötigen, dadurch ist der Transport von Kohle nach Europa zu einer kostspieligen Angelegenheit geworden, was wiederum den hohen Preis erklärt.

Ich hoffe das hat ein bisschen aufgeklärt.

Thursday, December 06, 2007

Wie der Staat Leben zerstört

Dazu muss man nichts mehr sagen:

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,521129,00.html

Saturday, November 24, 2007

Keine Waffen, Mehr Gewalt

Was passiert, wenn man eine gesamte Bevölkerung entwaffnet hat:

Drei hielten das Mädchen fest, der vierte schnitt ihr ein Hakenkreuz in die Hüfte. Mehrere Menschen im sächsischen Mittweida beobachteten die Neonazi-Attacke - doch sie griffen nicht ein. Ein mutmaßlicher Täter ist inzwischen identifiziert, Haftbefehl wurde nicht erlassen.

Tja, das wäre mit privatem Waffenbesitz nicht passiert....

Saturday, November 17, 2007

Genderfragen und der Klimawandel

Es war ja nur eine Frage der Zeit bis auch die extrem-Feministinnen sich auf den Klimawandel als Nutzobjekt für ihre totalitäre Strategie einzuschießen. Er passt ja perfekt zu ihrer Ideologie:

Böse fleischessende, protzige Autos fahrende Männer, die unsensible und unterdrückend (technokratisch) sind, sind auch schuld an "der Vergewaltigung der Natur", aehhh.. am Klimawandel, meinte ich natürlich.

Tja, und jetzt hat diese komische Bremer Forscherin auch schon eine wissenschaftliche Studie (sie selbst ist Chemikerin) am soziologischen Lehrstühl für Gender Studien vorgestellt, wie man hier beim Spiegel erfahren durfte.
Freilich hab ich nichts gegen das Aufzeigen von Unterschieden, bzw. eine Debatte darüber wie gut diese Statistiken sind, allerdings hört sich das wieder wie ein Handlungsweisung an die Politik an. Frauen sind guter als Männer und deshalb gehören Männer bestraft und geknechtet, um die Frauen freier zu machen.
Denn Frauen würden doch viel mehr unter dem Klimawandel leiden, immerhin verdienen sie ja auch weniger! Das die alte Leier mit dem weniger Verdienen vielleicht auch daher kommt, das ein Großteil der Frauen Freizeit und freie Zeit Gestaltung dem Mühsaal einer zeitaufwendigen und verschliegenden Karriere vorzieht, auf diese Idee kommt man natürlich nicht.

Natürlich ist es ok und auch interessant, wenn man mal die Unterschiede im Konsumverhalten, sei es jetzt Essen, Autofahren oder ähnliches aufzeigt und bespricht, welches Effizienzpotential bei Männern hier noch ist oder um wieviel die Frauen noch aufholen müssen, um ähnliche Zeitpräferenzen zu erreichen.
Theoretisch geben Frauen ja nur Geld und Zeit dafür auf, dass sie einen Wunsch (namentlich die Rettung der Natur) erfüllt bekommen, der sie glücklicher macht (oder auch nicht wenn man die Happiness-Studien anschaut), während der Mann nicht bereit ist Geld und Zeit für etwas aufzuopfern, was er nicht als Bedrohung ansieht bzw. was ihm kein Vergnügen verschafft.

Leider erscheinen in dem Text wieder einmal ein breites Spektrum an Verallgemeinerungen und Feministischen Worthülsen, die stark an spät-marxistische Revoluzzersprüche erinnern und wir alle wissen wohin so etwas führen kann (Che war ja ein bekennender Homosexuellen Massenmörder). Generell, so die Theorie, seien Frauen auf Grund ihres Geschlechts sensibler für den Klimawandel. Aha, Gleichstellung also ohne gleich zu sein, dass ist das Ziel der Gender-Studien von 2007, die Frage ist nur Gleich wovor? Vor dem Recht sind Frauen und Männer schon seit mehr als 50 Jahren eigentlich gleich gestellt, also woran fehlt es denn noch und was hat das mit dem Klimawandel zu tun?

Und dann kommt er Hammer, nämlich würden Frauen viele restriktive Staatseingriffe sehr wohl befürworten, die nur durch die bösen Männer verhindert werden:

  • Tempolimit auf der Autobahn
  • Tausch Automobil gegen öffentliche Verkehrsmittel
  • Vegetarismus
Männer, im Gegenzug, würden stattdessen verbrauchsärmere Fahrzeuge mit Energierückgewinnung, lokale Schlachtfarmen mit genetisch-optimierten Tieren bevorzugen. Es geht also um die klassische Sicht, weiblicher Verzicht und Selbstopferung, gegenüber Männlichem Optimismus und verdrängendem Technikertum, oder wie es der Autor des Spiegel-Berichts so schön sagt:

Frauen sind vernünftig, während Männer das Spielzeug der neuen Situation anpassen würden.

Tja, und natürlich, so die Werteordnung der Professorin, ist ersteres Besser als Letzteres, weil weniger kurzsichtig, zumindest so die Vermutung. Natürlich ist erstere Sichtweise keinesfalls weitsichtiger, wenn man es sich mal anschaut, denn Verarmung kann bestimmt auch nicht der Weg aus der Krise sein.
Es kommt so vor, als wären diese ganzen Vorschläge nicht schon gemacht worden: Tempolimit, weniger Fleisch essen, sparsamer sein.

Es kann auch nicht an den Männern alleine liegen, dass die Politik hier zögert, da die Wählerschaft zu 50 % aus Frauen, also eine demographisch relevante Wählerschaft, besteht. Es muss also durchaus so sein, dass auch ein Großteil der Frauen jene als männlich eingestuften, Lösungsmethoden bevorzugen würde. Desweiteren scheinen diese "typisch weiblichen" Lösungsvorschläge auch einfach nicht durchsetzbar, oder eben zieleffektiv.

Tja, letztlich zeigt die Demokratie doch auf, das Genderstudien letzten Endes viele Zahlen sind, deren Ergebnisse jedoch für den Arsch sind.

Saturday, November 03, 2007

Sozialdemokratien und die Pfuschkuren

Was mich immer wieder an Sozialdemokratien fasziniert und abschreckt ist die Tatsache, dass man schlechte Politik nicht einfach abbaut, sondern versucht gesund zu pfuschen, nach der Devise es wäre schlimmer die maroden Wurzeln rauszuziehen, als die Blätter so zu färben das sie in der richtigen Farbe schimmern.
Der Gedanke dabei ist, dass verschlimmbessern wenniger weh tut und akzeptabler für alle und die eigenen Meinungsumfragen ist, als wirklich etwas zu verändern. Dies ist also letztlich die Geisel der Demokratie.

Der Sozialmissbrauchsfall in der Schweiz ist so ein Beispiel und erinnert mich immer an eine sehr extreme Analogie:

Es ist etwa so, als würde man in 100 Jahren Dachau unter Metern von Erde begraben und darauf ein Departement für Einhaltung der Volksgesundheit setzen.

Eine schlimmere sarkastischere Analogie kann es nicht geben...
Und doch ist das wohl sehr überspitzt gesagt, grundlegend vergleichbar (wenn auch moralisch wesentlich schlimmer und hässlicher) mit dem Vorgehen in Sozialdemokratien, deren Wurzeln in Deutschland bis in das 3. Reich reichen, wenn auch nicht demokratisch, denn doch in den Ideen.
Und so nimmt man alte schlimme Wurzeln und versucht daraus ein neues Monstrum zu kreieren, da man glaubt wenn man die braune Soße abschneidet, dann würde ein vernünftiger grüner Stamm zurückbleiben.

Friday, November 02, 2007

Real Fantasy - Außerhalb von Harry Potter

Obwohl Harry Potter (vor allem die letzten Bücher) nicht das schlechteste ist, was Fantasy zu bieten hat und ganz sicher eines der besten Märchenbücher der letzten Jahre, so muss ich doch Dan Simmons (Hyperion, Illium und Olympos sind nur ein paar seiner gelungenen Werke) recht geben, wenn er meint:

"I respect the fact that most of the world thinks of Harry Potter when they think 'fantasy,'" says Dan. "For me, quality fantasy will always be Jack Vance and his The Dying Earth tales. I'm excited to be invited to that universe and look forward to attempting a piece of fantasy that will honor the tremendous quality that Jack Vance set as the standard in his Dying Earth stories."


Die Dying Earth tales sind wohl einer der besten Fantasy Sammlungen, die man verschlingen kann, denn sie sind ganz anders.

Als ich das erste Mal die Abenteuer von Cugel las, kam mir der Einstieg recht fremd vor, da keines der üblichen Fantsay-Cliches überrepräsentiert war, es stattdessen eine moralisch, wie sagt man so schön, vielfältige Welt gab in der Eigennutz eines der bestimmten Phänomene ist.
Wie in bester Märchentradition hat jede kleine Geschichte ihre eigene Moral, jedoch ist das nicht einmal das herausragendste. Wenn es ein Kriterium gibt, dass ich besonders schätze, neben den lebendigen Figuren, dann war es die Tatsache, dass das Buch den eigenen Bull-Shit Sensor stark verfeinerte. Diese Fähigkeit ist vielleicht ein der wichtigsten, die man sich schon in jungen Jahren aneignen sollte, da sie einem später sehr zu gute kommen kann.
Und so entarnt Cugel auf der Suche nach dem Splatterlight eine gerissene Gaunerei nach der anderen, während er selbst versucht die Hälfte der Leute übers Ohr zu hauen, letztlich also ein wunderbarer Spass für Jung und Alt.

Der Moloch der EU heißt

Wenn es das Ziel des Spiegel-Online Angebots für Studenten war, mir den letzten Respekt vor der EU zu nehmen und einmal deutlich zu zeigen, was diese EU eigentlich ist, dann haben sie es mit diesem Artikel auf den Punkt getroffen.

Da ackert sich ein (wohl nicht ganz dummer) Junge jahrelang an renomierten Universitäten ab, um in das elitäre Beamtenprogramm (und damit die voll-subvention über das Gehalt von ehrlich arbeiten Menschen wie Bäckermeistern und KFZ-Mechanikern) zu kommen, wo man nicht nur 4000 Euro Gehalt, sondern auch noch einen edlen Beamtenposten bekommt....

Kann man noch offener über eine zwei Klassengesellschaft sprechen, wo die herrischen Eliten sich durch die produktive Arbeit der ärmeren Massen sponsern lassen?

Ich glaube nicht und das sich ein eigentlich intelligenter junger Mann davon einlullen lässt, zeigt wieder das Intelligenz in vielen Formen kommt und nicht so eindeutig ist, wie man es gerne hätte. Immerhin ist ja auch Einstein, ein brillianter Wissenschaftler, in die älteste aller kurzsichtigen Fallen getappt, die es damals gab: Sozialismus.
Warum sollte es also bei den heutigen zentral-staatsverwöhnten Franzosen anders sein?

Wie schön man die Schattenseiten der EU überdecken kann, sieht man hier in den Schwärmereien dieses bald-Masterabsolventen, der sich über die Langsamkeit, den Beamtenstatus, die Jobsicherheit und vor allem das technokratische Großprojekt freut. Wie man sich wohl zu letzt in den 30er Jahren über die gute alte Mutter Sowjetunion gefreut hat.. in der Sowjetunion...

Wenn es einen Grund gibt in die Schweiz abzuwandern, dann hat der Spiegel ihm eben einen Namen gegeben: Sam Ducroquet, 24, zukünftiger Technokrat und Geldverplemperer in Brüssel.