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Sunday, January 10, 2010

Die Schweiz und Xenophobie

Die eigensinnigen Eidgenossen mussten ja viel ertragen in den letzten Monaten und Jahren. Nicht nur wurden sie auf unglaubliche kultur-imperialistische Weise angegriffen von Peer Steinbrück und anderen National-Sozialisten der europäischen Union, die gerne jegliche Vielfalt und andersartige Meinung verbieten möchten, nein, dann wurde Ihnen sogar das selbe vorgeworfen, als sie ein Bauwerk verboten hatten.

Doch so sehr man auch mit dem ersteren Mitleid haben kann, so sehr muss man letzteres verurteilen und das Xenophobie (die Angst vor dem Fremden) nicht einmal in einem kleinen geschlossenen und eigentümlichen Land wie der Schweiz entschuldbar ist, sollte für jeden Liberalen klar sein.

Man kann ja eine gewisse Angst vor Veränderung und Einkehr von etwas Fremden durchaus verstehen, doch sollte man sich von dieser niemals leiten lassen, sondern sie zum Anlass nehmen um eben mit diesem Fremden zu kommunizieren und zu interagieren. Meistens führt dies dann zu Erkenntnissen, die alles nicht mehr so schlimm erscheinen lassen, eben nur ein bisschen andersartig.

Doch die Schweizer haben eine Volkspartei, die sogar wiederholt von der ehemals liberalen Wochenzeitung “Weltwoche” verteidigt wurde, welche immer mehr in den rechten reaktionären Gefilden versinkt und sich dabei jedoch auch mehr und mehr links gebärdet.Im Gegensatz zu dem was Roger Koppel hier schreibt, wird von der SVP nicht die “Vetternwirtschaft” der Deutschen in der Schweiz angegriffen, sondern generell der aggressive Deutsche dargestellt, der mit seinem geringen Lohn und korrekten Arbeitsweise die Arbeitswelt der Schweizer zerstört, in dem er Einheimische von ihren Arbeitsplätzen jagd (erinner man sich hier an den bösen billigen Polen, oder gar an den pösen Jud’?). Es mag ja sein, dass Herr Koppel glaubt, dass die Vetternwirtschaft und der Tribalismus der Deutschen das angeprangerte Problem ist, die SVP scheint es aber eher auf den alten braunen Protektionismus abgesehen zu haben.

Es geht nicht darum, dass Deutsche sich in der Schweiz falsch verhalten, sondern darum, dass der Deutsche überhaupt kommt und die Arbeitsplätze der armen hartarbeitenden Schweizer “stiehlt”. Eigentlich hielt ich Herr Koppel immer als einen Anhänger einer liberalen offenen Gesellschaft mit einer freien Wirtschaft, bei der eben Division of Labour und die Abkehr von Rassen/Hautfarben und Nationalitäten ganz oben steht. Scheinbar hab ich mich da geirrt.

Generell ist es wirklich keine gute Richtung in die die kleine Schweiz driftet, sicherlich mit unterstützt von einer reaktionären und sozialistischen EU, die außenpolitisch Druck ausübt und somit nicht gerade förderlich für Toleranz einsteht. Und in eben dieser Phase auch noch die SVP zu verteidigen, die weis-Gott jetzt schon öfters in die Kerbe des Rassismus geschlagen hat, halte ich für falsch. Es ist zwar besser, dass dies durch die SVP als Repräsentant jetzt endlich öffentlich hervor tritt und nicht weiterhin unter der Decke der Gesellschaft vor sich hin brodelt, aber deshalb braucht man es noch lange nicht zu verteidigen…

Friday, October 19, 2007

Schweizer Politik

Jetzt hat vor kurzem M.M. vom Antibürokratieteam sich über die problematischen Einstellungen in Deutschland zur Redefreiheit geäußert (hier) und gemeint, dass es in der Schweiz freier zu geht. Dann les ich doch dort über die gewaltsamen Exzesse einer Anti-Blocher Demo, die als Contrapunkt gegen eine SVP-Rally in Bern stattfand. Einige Tatortbeschreibungen lassen auf eine sehr gewaltbereite "Anti-Fa"-Koallition schließen.
Ich mag jetzt nicht auf den Tag selbst eingehen, sondern eher auf die Tatsache, dass wohl in der Schweiz gewisse Meinungsäußerungen auch nicht gerne gesehen werden und dann entweder von Politik oder von gewaltätigen Linken-Sturmtruppen (in Anlehnung an die gewaltbereite SA, die auch immer da war um die Opposition zu stören, wenn sie reden wollte). Ich mag jetzt auch nicht darüber diskutieren, ob die Linken dort wirklich mehr Nazi-methoden zum Unterdrücken anderer Meinungen einsetzen, oder ob es ein bisschen übertrieben ist.

Stattdessen hat mich ein Artikel dieser Woche in der Weltwoche auf eine andere Frage gebracht. Dort sagt der Autor, dass in der Berichterstattung der Weltwoche der Rassimus des Herrn Blocher, mit dem er am rechten Rand fischen soll, konsequent ausgeblendet wird (hier zu lesen).
Was mich erstmal dazu brachte mir irgendwo anzulesen, was genau denn an Herrn Blocher so schlimm ist und was er getan haben soll. Da ist einmal die Schwarze Schaf-Kampagne, die zwar provokant aber nicht wirklich rassistisch ist und da wäre auch dieser Artikel vom Linken Stern.

Und auch hier kommt es mir so vor, als wären die Sozialisten wieder mal auf ein Tarngespenst reingefallen. Denn entweder sind sie:

a) Dumm und verstehen nicht einmal die Mechanismen ihres eigenen Wohlstandsstaates, der durch Umverteilung eine Selektion der Einwanderer und ein eventuelles Abschieben von Einwanderern bei Straffälligkeit immer mit sich bringen muss, um "effektiv" oder zumindest finanziell in der Balance zu bleiben.

oder
b) Es geht ihnen nicht um eine intelligente Debatte darum, sondern nur darum den Ruf Blochers und der SVP zu zerstören, weil sie auch sonst ungeliebte Ideen vertreten.

Ich selbst würde weder für die SP, FDP noch für die SVP stimmen, da selbst letztere nicht sehr liberal in ihren Positionen ist. Ein kurzer Blick auf die das Politprofil von Blocher und SVP zeigt einem doch eindeutig, da ist nicht so viel liberales an der Partei, dass man sie wirklich loben könnte...