Showing posts with label Ayn Rand. Show all posts
Showing posts with label Ayn Rand. Show all posts

Thursday, May 20, 2010

Quote of the Day

Mark Twain:

Keep away from people who try to belittle your ambitions. Small people always do that, but the really great make you feel that you, too, can become great.

Wow, wie treffend! Und vielleicht die interessanteste Beschreibung von Ayn Rand und Terry Goodkind. Beide haben diese Eigenschaft und das macht sie zu etwas besonderem.

Manche behaupten, dass sie einen arrogant machen und deshalb nur für Teenies geeignet wären, denn alle anderen würden darüber stehen. TUn wir das wirklich? Braucht man nicht auch mal als Erwachsener in schwierigen Zeiten eine Egopatsche auf der Schulter?

Friday, April 30, 2010

Fussball: L. van Gaal ein versteckter J. Galt

Gerne denkt man, wenn man an Ayn Rand und ihr Epos “Atlas Shrugged” denkt, an Industrielenker und traditionelle Wirtschaftszweige. Ayn Rand selbst hat dies nie so eng gesehen und ich denke das ist auch etwas oberflächlich und trifft den Kern der Sache nicht. John Galts gibt es in allen Lebenslagen, dieser Spruch würde es viel besser schaffen und van Gaal ist meiner Meinung nach eine Person, die so viel von Ayn Rand’s Charakteren hat, dass es mich überrascht noch nichts darüber gelesen zu haben.

Dies mag damit zusammen hängen, dass Ayn Rand in Europa kein Begriff ist und die Amis eben kein Soccer schauen. Dennoch ist es seltsam, dass auch Fußballbegeisterte Liberale dies noch nicht thematisiert haben. L. van Gaal hat den FC Bayern München innerhalb einer Rekordzeit von einer Loser-Schiene ins Finale des bedeutsamsten Wettbewerb des Vereinsfussballes geführt. Er hat aus einem Brachland der Einzelkönner eine Goldmine gebastelt und mit exzellenten taktischen Entscheidungen den FC Bayern wieder auf Erfolgskurs gebracht.

Doch was lässt mich jetzt so stark daran glauben, dass dieser Mann wie Galt ist. Nun, er hat viele Wesenszüge, die auch Galt ausgezeichnet haben. Er ist ein Egoist und hält sich (bewiesenermaßen) für einen sehr guten Coach. Er hat eine ruppige Art und ist wortkarg, da er nach der Devise handelt “Taten sprechen besser als Worte”.

Und seine Bilanz bestätigt diesen Selbsteindruck den er nach außen vorgibt. Er ähnelt somit sehr stark John Galt und genauso wie JG ist auch L. v. G. zielstrebig in der Umsetzung und lässt keine Ausreden zu.

Monday, March 15, 2010

Rand’scher Moment – According to their Need

Wow, der SpOn startet die Woche ja schön mit einem Artikel, der könnte direkt aus Atlas Shrugged kommen.

Kurze Zusammenfassung:

Frankreich (stellvertretend) möchte das Deutschland weniger exportiert, weil das starke und übermächtige Deutschland damit die minderbemittelten Staaten in Europa benachteiligt! Deutschland hätte ein nicht-nachhaltiges Modell aus kompetitiven Marktmaßnahmen, liberalerem Arbeitsmodell usw.

Das Deutschland jedoch die niedrigsten Arbeitskosten hat, ist Schwachsinn, allein Polen hat niedrigere Arbeitslohnkosten, sind sie deshalb Hauptexporteur?

Hier sollte man eindeutig auf Don Boudreaux verweisen (@Cafe Hayek), der mit solchem Schmarrn schon länger aufräumt. Ein Handelsdefizit (d.h. ob man Export- oder Importnation ist) ist schon oberflächlich in einer Freihandelszone schwer auszumachen. Erstens werden für die Handelsbilanz hauptsächlich Sachgüter verwendet, d.h. man kann Nettoexporteur sein und trotzdem Geld “verlieren”, da Investitionsgüter hier nicht berücksichtigt werden. Die USA ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass zwar Jahr für Jahr negative Bilanzen aufweist, aber TROTZDEM wächst! Die USA verlieren kein Geld, weil globale Konzerne länderübergreifend arbeiten. Dieses Problem wäre akut, wenn die USA hohe Arbeitslosigkeit hat (> 50%), aber stattdessen sind die meisten in der Serviceindustrie angestellt, die generell KEINE Güter produziert, dennoch bekommen die Arbeiter ihren Lohn, meist von Unternehmen, die Güter auch im Ausland einkaufen. Man kann also durchaus eine negative Handelsbilanz haben und damit gut leben.

Das Problem jedoch, dass sich daraus ergeben kann, ist das der Dollar abgewertet werden muss gegenüber den Exportwährungen (was auch passiert). Dies würde über kurz oder lang die Handelsbilanz wieder ausgleichen. Dies ist jedoch im Euroraum nicht möglich (wie auch INNERHALB der USA nicht, trotzdem funktioniert es) und führt gerade bei Krisen und weiteren ökonomischen Problemen der Länder zu Spannungen. Dies liegt jedoch nicht an der Handelsbilanz, sondern am starren Euroverhältnis.

Es ist also Schwachsinn Deutschland für seine Exportleistung zu bashen, wenn man Deutschland für andere Dinge viel eher zur Verantwortung ziehen sollte (warum Griechenland bail-outen?!).