Sunday, August 14, 2011

Wie Rösler die FDP zu Grunde richtet…

heute im Programm: Verbot von Leerverkäufen.

Damit reiht er sich ein in die Reihe ökonomisch ungebildeter Politiker, die links von ihm stehen (rechts gibt es ja nur noch die Reps und Nazis). Damit schafft er weiter die letzte liberal-konservative Partei Deutschlands ab (die CDU ist ja schon zur SPD light geworden). Ich stimme da mit Zettel darüber ein, dass damit Deutschland eindeutig links steht und zwar nicht mehr nur als Minderheit, sondern politisch als überwiegende Mehrheit. Und ich mein hier nicht so ein bisschen sozial-demokratisch links, sondern volle-Kanne DDR-links.

Und das Fazit, wann immer linke oder rechte an die Gewalt kamen, und Deutschland mal wieder in etatistische-ideologische Besoffenheit gerät, dann endet das böse für die Welt, oder zumindest für Europa.

Was der liebe “Liberale” Rösler hier vorschlägt, ist dämlich. Man möchte mal wieder den Boten verhindern, anstatt die Nachricht anzugehen. Es ist wie aus einer Klischée-Fernsehserie bei welcher der Held dem ignoranten König erklären muss, dass er den Boten nicht töten soll, weil dieser ja nur eine Nachricht überbracht hat oder die Wahrheit gesagt hat.

Eine ähnliche Ideologie liegt bei Leerverkäufen vor und dennoch scheinen nciht nur Politiker sondern auch Bürger das zu befürworten, obwohl sie sich selbst über den König in der metaphorischen Fernsehserie nur den Kopf schütteln würden.

Leerverkäufe sind ein Signal, sie sind eine Möglichkeit Risiken einzuschätzen und oft sagen sie letztlich nur die Wahrheit und diese versuchen die Politiker zu unterdrücken, natürlich mit dem Hinweis, dass ja hier nur spekuliert und Gewinn gemacht wird. Auf dem Rücken von heruntergewirtschafteten Staaten.

Thursday, July 21, 2011

Warum ich keinen Respekt mehr für Polizisten empfinde

Mal abgesehen davon, dass sie öfter gegen die Opfer stehen als mit ihnen, dass sie zu quasi jedem Verbrechen zu spät kommen und dann nicht hilfreich sind (“wie? Ihr Fahrrad wurde geklaut, hmm, das sieht schlecht aus.” – “Wie ihr Geldbeutel ist weg, tja, da haben sie wohl ganz schlechte Karten”), nein, sie sind auch noch aus einem anderen Grund nicht respektabel.

Sie schaffen es nicht ihre eigenen Kollegen die selbe Behandlung wie uns “Bürger 2. KLasse” zu gedeihen zu lassen. Da wird abends in Spelunken zusammen getrunken und dann fährt man gemeinsam nach Hause (wohl gemerkt mit dem Auto). Es werden Knöllchen erlassen und Radarfallen nachträglich editiert, man ist ja solidarisch zum Kollegen.

Solange diese Verhalten unter den TEppich gekehrt wird und die (bestimmt vorhandenen) guten Cops das nicht verfolgen und anprangern, solange habt diese veralterte Berufung meines Erachtens keinen Respekt verdient.

Bio - Or Not To Be

Gerne reiten ja sogenannte ökologisch informierte Leute auf Bio-Produkten herum und wie schön natürlich und ohne chemische Beimischungen ihr Essen ist, da es nur aus BIO-Landprodukten besteht.

Natürlich ist das absoluter Bull-sh*t, es sei denn sie verzichten auch auf Salz, Pfeffer und Wasser. Salz wird gewonnen, gereinigt und mit verschiedenen Mineralien künstlich “verbessert”. Beim Pfeffer gibt es ähnliche Reinigungsprozesse und selten findet man irgendwo “Bio”-Pfeffer.

Wasser, ins besondere Leitungswasser ist ein sehr gutes Beispiel. Wasser das als natürlich beschrieben wird (und das die Menschen vor 200 Jahren getrunken haben), würde heute nicht einmal die Zulassung für die Wasserleitung bekommen. Leitungswasser ist stark chemisch behandelt, um den Reinheitsgeboten der städtischen Gesetze zu genügen. Von in Flaschen abgefülltes Mineralwasser wollen wir gar nicht erst reden.

Und was macht der Bio-Bürger? Er trinkt trotzdem gerne Leitungswasser. Ist er uninformiert? Oder ist er ein Hypokrit?

Mir ist es egal, aber das gelaber von “bio ist besser” sollte spätestens nach EHEC beendet sein.

Sunday, July 17, 2011

Vereinswesen und Freiwilligendienst

Auf der Heimreise aus Kroatien durfte ich in D wieder einmal den DLF geniesen. Diesmal wurde aus der Kategorie Sport über das Vereinswesen und die Problematik der rückgängigen Ehrenamtlichen gesprochen.

Es scheint nicht genau klar zu sein, warum Ehrenamtler immer seltener werden. Der DLF und seine “Experten” machten es an der zunehmenden “Unterschichtigisierung” mancher Vereinsgemeinschaften (Fussball, Sportschützen etc.) fest.

Ich sehe das nicht so, sondern ich denke eher das mag auch an der zunehmenden Konkurrenz liegen. Es gibt nicht unendlich Menschen, die freiwillig unentgeltlich ihre Zeit aufgeben. Die verschiedenen Vereine buhlen also um die möglichen Freiwilligen. Diese haben jedoch aus einer anderen Ecke in den letzten Jahren Konkurrenz bekommen. Gerade die Jugendlichen werden heut zu Tage einmal vom Nationalismus (Bundeswehr, FSJ etc.) umworben, aber auch von NGOs und anderen sozialen Werken. Da Weltverbessern (oder zumindest ein gutes Gefühl haben – siehe Tyler Cowen) heute schon quasi mit der Muttermilch (oder kurz danach im Kindergarten) aufgenommen und eingetrichtert wird, ist das nicht wirklich verwunderlich.

Muss ich das jetzt kritisieren? Nein, tu ich nicht, aber denoch finde ich es interessant das zu beobachten.Ich will mich hier nicht aufspielen und sagen, dass das eine oder das andere richtiger ist. Jeder soll mit seiner Zeit und seinen Wünschen selbst umgehen können. Wenn er meint sein Gewissen zu erleichtern, in dem er bei einer sozialen Gesellschaft einspringt, bitte sehr, dass ist mir lieber als wenn sie auf der STraße rumlungern und Leute bepöbeln.

Wednesday, June 29, 2011

Die spinnen die Griechen

Also, wenn das hier nur zur Hälfte stimmt, dann hab ich keinen Funken Respekt oder Verständnis mehr für die Griechen, die da “demonstrieren”. Sollen doch diese Kommunisten-“Schweine” einfach wieder in den Sowjetbloc zurück wo sie herkommen, aber nicht die ganze Gesellschaft einnehmen.

Hier mal ein Beispiel: “Iannis, einer der permanenten Bewohner des Zeltdorfs auf dem Syntagma-Platz.”

Lieber Iannis wie wäre es mit arbeiten? Daran krankte eure Pleite nämlich, dass alle gedacht haben sie müssen nciht mehr wirklich arbeiten. Man dachte, es reicht einfach nur Staatsbeamter zu sein und eine ruhige Nummer zu schieben…

EC vs. Kreditkarte

Deutschland ist in mancher Hinsicht immer noch nicht im 21. Jhr. angekommen und ich bin mir nicht genau sicher woran es liegt. Mangelnde Inovationskraft? Regulierungswut zu groß?

Fast überall  im Ausland kann man in größeren Supermärkten und Einkaufshäusern mit der Kreditkarte oder der EC-Karte zahlen, meist jedoch mit der Kreditkarte. In Deutschland ist das nicht so. Schon in Supermärkten ist es schwierig mal mit Kreditkarte zu zahlen, aber wirklich frech ist, dass große Ketten wie Saturn oder Media Markt auch keine Kreditkarten akzeptieren.

Es mag daran liegen, dass man glaubt das zu wenig Menschen damit zahlen, da alle Deutsche quasi eine EC-Karte haben. Es würde sich also nicht lohnen einen Vertrag mit Visa oder MasterCard abzuschließen.

Gleichzeitig ist es für mich jedoch der Grund nur noch bei Amazon zu kaufen, dort werden solche Spiränzchen gar nicht erst angefangen, selbst Paypal ist dort eine gültige Zahlungsart. So sieht Service aus.

Tuesday, June 28, 2011

Warum ich dem Journalismus keinen Glauben mehr schenke.

Tja, gerne sagt man “früher war alles besser”, damals ist es noch Qualitätsjournalismus gewesen. Da bin ich mir nicht immer so sicher, aber generell hatten sie zwei Vorteile damals. Eine bessere Allgemeinbildung und vor allem mehr Zeit für einen Artikel. Wer mehr Zeit hat, kann auch besser recherchieren. Das ist leider im Zeitalter der online News-Meldungen nicht mehr möglich.

Dazu kommt noch, dass bei den ganzen online-Portalen von einander ungefragt und unreflektiert abgeschrieben wird. DEshalb steht bei high-speed Newsmeldungen bei welt/süddeutsche/spiegel/FAZ meist das Gleiche. Und so passieren grobe FAhrlässigkeiten und einfache Falschmeldungen wie über Michele Buchanan aus den USA. Da titeln sie, die großen Online-Newssites, dass die Frau John Wayne den Schausspieler und John Wayne den Serienmörder verwechselt haben soll. Hat sie nicht, wahrscheinlich wusste sie sogar besser bescheid als die Kritiker (vor allem auch besser als die SZ, die sich zwar korrigierte, aber immer noch daneben liegt).

Mehr dazu hier. [HT: Zettel]

Warum Kirchhoff keine Chance hat…

und warum Liberale und sozialdemokraten hier zusammen arbeiten könnten.

Jeder kennt ja eigentlich schon die Idee von Kirchhoff, zumindest in groben Zügen. Sie ist ja auch nicht neu, denn auch der Herr Merz aus der CDU hatte ja schon darauf gepocht.

Man möchte das Steuersystem vereinfachen, am Besten eine Flatrate daraus machen. Dies würde auch wirklich jedem Arbeitnehmer, vom Handwerker bis zum Manager helfen. Es gehen jährlich bestimmt 20-30 h in die Aufbereitung der Steuer, d.h. 20-30 * 20 € bei etwa 60 Mio. arbeitenden Menschen. Ein Volkswirtschaftlicher und privater Kollateralschaden. Die Idee des Herrn Kirchhoff sieht eine Vereinfachung des Steuerrechts vor: 25 % für jeden, keine Hintertürchen, keine Pendlerpauschale, keine Ausnahmen. Die Folge ist nicht nur eine Reduktion des Zeit und Nervenaufwandes, sondern auch ein Nettogewinn bei den STeuereinnahmen, durch Verschlankung des Finanzamts und mehr Steuerehrlichkeit.

Die Wissenschaft der Ökonomie ist auf der Seite des Herr Kirchhoff, die Laffer Kurve und weltweite Steuerexperimente stützen seine Behauptungen. Oft wird der Steuerschwarzmarkt wirklich sehr unterschätzt.

Es gibt mehrere Ansätze für Kritik an dem Model und ich möchte hier eigentlich nur 3 halbwegs intelligente Ansätze beantworten:

  • Es ist ungerecht, da die Reichen weniger zahlen als die Armen
  • Die Einnahmen werden geringer sein als die Einnahmen vorher
  • Die Idee ist wegen der vielen Lobbyisten nicht umsetzbar

I.

Ist es wirklich ungerecht? Es ist nicht so als würde jeder genau einen Betrag abgeben. Genauer gesagt zeugt diese Argumentation von mangelndem logischen Denkvermögen und einiger Unwissenheit über Prozentrechnung. 25 % ist immer noch steigend linear, d.h. ein Handwerker mit 1000 € monatl. zahlt nur 250 €, während ein Manager mit 10.000 €  monatl. auch 2.500€ zahlt. Es gibt also immer noch einen Unterschied zwischen Reich und Arm, jedoch ist dieser nicht mehr wilkürlich, da es keine großen Sprünge gibt. Vorher gab es ungerechte Sprünge an den Grenzen der einzelnen Steuerstufen. Plötzlich wurde eine Gehaltserhöhung aufgefressen, weil eine progressive Steuergrenze überschritten wurde. Das ist schwachsinnig und unfair gegenüber jedem Menschen, egal ob reich oder ärmer.

Und geht es einem Staat wirklich besser, wenn die oberen 5-10 % alles bezahlen? Nein, das beste Beispiel ist die USA, dort zahlen die oberen 10 % genau 75% des Staates, d.h. eigentlich das Vorbild einer jeden SPD/GrÜNE/LINKE.

II.

Das ist eine statische Milchmädchenrechnung. Die Frage ist, kann man mit 25% Steuern + mehr Steuerehrlichkeit + weniger Finanzbeamte die gleichen Einnahmen erzielen wie vorher? Vielleicht nicht, wobei ich durchaus glaube ja. Aber selbst wenn nicht wäre sparen auch für DEutschland keine schlechte Idee! Ich glaube jedoch eher, dass man sogar MEHReinnahmen verbuchen wird, da eben diese beiden Effekte Effizienz und Ehrlichkeit durchaus nicht zu verachten sind. Die Geschichte zeigt, dass wir uns eher auf der rechten Seite der Lafferkurve befinden:

 

III.

Ist die Idee eigentlich umsetzbar? Zum Leidwesen der meisten Menschen muss ich hier gestehen: Unter dieser Demokratie bestimmt nicht. Die meisten Staaten schafften es historisch nur bei einem neuen STaatsaufbau solche verkrusteten Systeme aufzubrechen. 60 Jahre BRD Geschichte zeigen, dass Veränderungen im Tax Code fast nur in Richtung unübersichtliche neue Paragraphen gehen.

Es ist eigentlich seltsam, denn eine Mehrheit der Bürger befürwortet eine solche Umstellung, sollte das in einer Demokratie nicht reichen?

Tja, leider sind die Gegner sehr gut organisiert und vor allem vielfältig. Finanzbeamtete, Steuerberater, diverse Rechtsgruppierungen, Hardcore-Linke, Hardcore-Rechte und jeder der noch so seine Pfründe verteidigen muss/will.

Interview mit Volkswirt Homburg – Lesebefehl!

Endlich mal ein Artikel im Spiegel den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Auch schön zu sehen, wie der Interviewer von einem intelligenten Gegner, der nicht die selbe Ideologie des Spiegels verfolgt, argumentativ in seine Grenzen gewiesen wird.

Hier ein Ausschnitt:

Homburg: In den letzten Tagen habe ich selbst einen namhaften Betrag in griechische Anleihen gesteckt. Sie laufen noch ein Jahr und bringen im Erfolgsfall 25 Prozent Rendite. Damit schlafe ich wunderbar, weil ich an die grenzenlose Dummheit der Bundesregierung glaube. Sie wird zahlen.

SPIEGEL: Moralische Skrupel plagen Sie nicht?

Homburg: Weil ich die Rettungsmaßnahmen unfreiwillig durch meine Steuern mitfinanziere, ist es doch in Ordnung, wenn ich auch von den Gewinnen einen Teil erhalte. Warum sollten denn ausschließlich Banken und Hedgefonds profitieren?

Friday, June 24, 2011

Bankrott der amerikanischen Treasury

Ich weis nicht mehr genau ob es Arnold Kling oder Tyler Cowen war, aber er hat diesen schönen Satz aufgeschrieben:

Treasury debt is supposed to be risk-free. Every economics textbook says so.

Im Umkehrschluss wäre dann der Bankrott so etwas wie der Armageddon der modernen keynsianischen Schule der Ökonomie. Mr. Kling hatte dann noch diesen schönen Satz als Addendum:

We have a financial sector that is built on the pretense that the U.S. is fiscally responsible, and we have a reality that says otherwise. The longer that everybody postpones the collision with reality, the more painful the collision will be, no? [fetter Teil von mir hervorgehoben]

Es ist doch so, dass trotz jährlicher Verluste und Schuldenmacherei von Staaten es wirklich JAhrzehnte gedauert hat, bis sich die Investoren und Finanzjongleure der Banken von eben dieser Illusion gelöst hatten. Wäre es anders, dann hätte Griechenland die heutige Misere schon vor 10 oder 20 Jahren gehabt, damals natürlich mit dem Vorteil, dass sie selbst Geld drucken konnten.

Ich denke dieser Satz und die dahinter stehende Divergenz zwischen Realität und Vorstellung was die Fiskale Realität des Staatshaushaltes angeht, ist in etwa der wichtigste Punkt, den die heutigen sozial-demokratischen Staaten (und dazu gehört auch die USA) aus ökonomischer Sicht beschreibt.

Die meisten Bürger westlicher Staaten vertrauen etwa auf das folgende Modell (mehr oder weniger bewusst), dass von vielen Ökonomen (natürlich nicht allen) und wohl allen Politikern verfolgt wird. Ich nenne es gerne scherzhaft das “Running-Deficit-System”. Die Idee dahinter ist, dass ein Staat durchaus Schulden machen darf, und das wird auch von den Finanzmärkten nicht bestraft, denn man glaubt die Schulden werden niemals die Kreditwürdigkeit des Staates (einfach auf Grund der Größe des GDP/BIPs) verletzen, irgendwann, weit in der Zukunft, wird er es zurückzahlen. Das dies natürlich eine Lüge, ist weil eben über die Generationen nie ein ausgeglichener HAushalt oder ein sogar ein Surplus existiert, wird hier gerne verdrängt.

Man beantwortet dies mit einer anderen recht einfachen Formel:

Schulden werden durch Inflation verringert, während die Einnahmen des Staates durch Wirtschaftswachstum angehoben werden. Damit kann der Schuldenberg, so die Idee, auch in Zukunft unter Kontrolle gehalten werden. Das ganze fußt natürlich auf zwei Vorraussetzungen:

Erstens, dass die INflation nicht zu groß wird und das Wachstum auffrißt (d.h. Inflation < Wirtschaftswachstum) und das das Wirtschaftswachstum konstant steigt.

Gerne wird darüber zur Zeit gestritten, ob nicht die Jagd nach Wachstum in dieser Form nicht mehr sozial und gerecht ist. Vielleicht ist sie das nicht, aber für das System, dass eben jene Leute entwickelt und propagiert haben, ist sie unabdingbar. Das heutige Wirtschaftssystem ist ein Kompromiss der freien Marktwirtschaft am Etatismus franz. Prägung, und interessanterweise kommt gerade aus dieser Ecke die lauteste Kritik.

Doch ist nicht das Wirtschaftswachstum immer größer als die Inflation oder zumindest meistens? Jein, gerade in den letzten 20 Jahren ist das Wirtschaftswachstum gesunken, während die Preise gestiegen sind. Tyler Cowen würde von der großen Stagnation sprechen, technologisch gesehen, und darauf verweisen, dass die schnell greifbaren Früchte für Wachstum aufgegessen sind.

Dies waren Errungenschaften wie das Telefon (Informations-Geschwindigkeit höher), das Automobil, der Container, Elektronik, aber auch einfache soziale Begebenheiten wie 50 % mehr Arbeiter durch die Emanzipation. Das alles hat uns bis in die Mitte des 20. Jhrd. noch einfach Wachstum generieren lassen. Doch nun steht uns eine Periode geringen Wachstums bevor und hier wird das System der kontinuierlichen Verschuldung auf eine harte Probe gestellt werden.