Sunday, October 30, 2005

Was ist bitte Neoliberal?

Hach ja, da ist man doch wirklich manchmal baff, was ATTAC so alles als neoliberal bezeichnet. Jedenfalls ist die große Koalition alles andere als liberal, neo vielleicht, aber nicht liberal. Neokonservative könnte man sie vielleicht nennen, da ja das Ressort Verteidigung an die CDU ging und ansonsten Big Government gepflegt wird.

Ich unterstütze zwar gerne ihre Kritik an der WTO, allerdings, wie schon einmal weiter unten erwähnt, aus anderen Gründen. Denn anstatt die WTO als Organisation der Reichen zu beschimpfen, würde ich sagen, es ist die Organisation der Mächtigen und Politiker. Corporate Statism in Reinkultur wird von diesem Auswuchs der Sozialisierungsbewegungen gepflegt, aber das hat wenig mit Liberalem zu tun.
Und wenn man sich mal anschaut mit wem diese Attac-Gruppe so zusammenarbeitet, dann weis man, dass da nicht viel produktives, sondern wieder Reaktionismus gepredigt wird:

Mit der DGB-Jugend, dem Reformierten Bund, der Grünen Jugend, Pax Christi, der Evangelischen Akademikerschaft, den Jusos und SOLID sowie dem BUND sind wichtige Organisationen vertreten. Neu im Koordinierungskreis ist zudem Detlev von Larcher, ehemaliger Sprecher der SPD-Linken im Bundestag.


Damit wäre geklärt wem Attac wirklich verpflichtet ist, der sozialistichen Linken.

Saturday, October 29, 2005

Ein Kopf für die Gewalt?

Man mag ja die Nazis nicht in Schutz nehmen, aber bei dieser Demonstration in Göttingen, haben sie sich mal zusammen genommen. Natürlich kann ich jedem nur Anraten nicht auf die NAZI-Ideologie und ihre rassistischen Auswüchse einzugehen, sondern sie entschieden und auch öffentlich abzulehnen. Gleichzeitig möchte ich aber auch klar stellen, dass ich die Aktion der Autonomen genauso verurteile. Ich bin gegen solcherlei Gewaltanwendung, die wieder einmal in kleine Exzesse und unnötige Gewalttaten ausgewachsen ist.

Deshalb auch meine Ansichten bestätigt wurden, dass sich Links und Rechts extreme nicht unterscheiden, sondern in ihren Ansichten offensichtlich sogar kompatibel sind: "Wenn die eigenen Interessen nicht durch gesetzt werden, dann müssen wir dem mit Gewalt nachhelfen!"
Genau diese Art des Engagement halte ich für sehr gefährlich und dennoch ist sie unter sozialisierten Kultur von heute zu einer immer größeren Randerscheinungen geworden.
Nicht nur "Linke Autonome", auch Rechte Nationalsozialisten und auch Grüne Fanatiker greifen immer mehr zu der physischen anstatt zur rhetorischen Keule und geben ihren teilweise irrationalen und vor allem oft faschistischen Ideen mit Waffengewalt Nachdruck.

Deshalb: Kids von heute, seit Eigenständig, Eigentümlich und haltet euren Kopf frei von dogmatischen Ideologien!

Kurzes Update

So, jezz hat das neue Semester angefangen und da wir gleich von Anfang an gezeigt bekommen haben, wo der Hase läuft, werd ich wohl nicht mehr viel schreiben können.
Schon in den ersten Vorlesungen in Thermodynamik, Elektrotechnik, Technischer Mechanik und Maschinenkonstruktionslehre wurde mir vor Augen geführt, dass dieses Semester bzw. dieses Jahr viel los sein wird. 2 Übungsblätter mit zusammen 7 Aufgaben müssen pro Woche bearbeitet werden (ungefähr 15 -30 Blätter Papier je nach Aufgaben) und ein großes Projekt für MKL. Gerade letzteres wird wohl die meiste Zeit konsumieren, da es sich anschickt uns drei Konstruktionszeichnungen und eine Freihandskizze anfertigen zu lassen. Dazu noch die Projektsitzungen und die Zwischenklausuren in Thermo und das Maß ist voll.

Nebenbei ist mir wieder mal etwas bei meinen Mitkomilitonen aufgefallen, was ich gerne als "Internet-Liberale" nenne. Diese Leute sind im ganznormalen Leben entweder Konservativ oder Sozialistisch und recht jung (quasi in das Internetzeitalter hineingeboren). Doch sobald es um PCs, Internet, Microsoft und Datensicherheit geht, sind sie waschechte Libertäre:

rangarig:
"doch, ist sogar sehr klug *g*
klar, deaktivieren würde reichen, aber die liveupdates gehen auch ohne, wenn man weiss wie *g* - gibt entsprechende tools.....
ich lasse zumindest nichts, was nicht unbedingt muss von MS ins internet..... is ne prinzipssache Smile

mfg hnmn"


Wenn die Leute nur auf die Idee kämen, diesen Internet-Liberalen auch mal auf das "echte" Leben anzuwenden. Es zeigt sich doch, dass Freiheit nichts ist, was unbedingt niedrig eingeschätzt wird, das Internet beweist das gerade, sondern dass es mehr oder weniger durch jahrundertelange Indoktrination im realen Leben vernichtet wurde. Das selbe würde ich auch gerne den Leuten von heise.de und telepolis.de wünschen, die gerade wenn es um I-Net Angelegenheiten geht, auch gerne libertär oder liberal argumentieren, aber bei sozialen Themengebieten sofort wieder ins 08/15 Grünen Gelaber zurückfallen (eigentlich schade!).

Monday, October 24, 2005

Öko-Terrorismus in Deutschland

Es ist doch eine Frechheit was sich manche erlauben. Meine Einstellung gegenüber Umweltschützern ist ja nichts neues mehr, wer meinen Blog angesehen hat. Jedoch möchte ich ausdrücklich unterscheiden, zwischen gutmeinenden Menschen, die einfach eine sozialistische Einstellung haben, und diesen parasitären Terroristen.

Wer seine Schandtaten so offen Preis gibt, der sollte dafür auch zur Verantwortung gezogen werden, da es sich dabei um Straftaten handelt.

09.08.2005 Hamburg. Farbanschlag auf Haus von P&C-Werbeleiterin

03.08.2005 Warschau. Bei P&C in Polen wurden Kleidungsstücke zerschnitten

09.03.2005 Essen. Farbanschlag gegen Pelzladen

05.03.2005 Hannover. Versuchter Brandanschlag


Und sich dann auch noch mit solchen Aktionen zu brüsten und öffentlich zu bekennen, dass lässt mich aufstoßen...
Ist vielleicht diese Art des Eigentumsmißbrauchs der neue Vorläufer eines deutschen Terrorismus Marke RAF, oder eher etwas amerikanisches wie ALF oder ELF?

Sunday, October 23, 2005

Aus für Kernkraft?

Schade, Sozialismus ist halt nicht tot zu kriegen:

http://www.welt.de/data/2005/10/24/793320.html

Und der Nachtrag:

Wir vernichten eine wichtige emissionsarme Energiequelle, weil irgendein Politiker nein sagt und damit eine Mehrheit in der Bevölkerung hinter sich hat. Hmm, was ist aus dem Minderheitenschutz geworden?

Friday, October 21, 2005

Linke und Umweltschützer - Ein Boot für Beide

Sollte es immer noch Zweifel geben, dass Linke, "Umweltschützer" und Attac's in ein und dem selben Topf rühren und dafür auch mal gerne Dialoge kappen, dann sei demjenigen das hier aufgezeigt:

There are a large number of organisations, think tanks and research bodies promoting a heavily pro-corporate and anti-regulation agenda. These bodies, on the whole, receive corporate sponsorship and in the cases of some, can be seen to be front groups for industry lobbyists. Despite the blatant corporate agenda displayed by the sources of their funding, these groups base sometimes bitter attacks on environmental groups on claims that they use biased research to promote regulation and disrupt neo-liberalism.

Source:
http://www.corporatewatch.org.uk/?lid=2099


Und die Alternativen sind? Tja, wie die Alternativen aussehen, dass wollen uns die Leute nicht verraten, schon gar nicht wer für diese Alternativen bezahlen soll. Das reiche Leute aus den Lofts der Großstädte sich eine solche Einstellung locker leisten können ist verständlich, aber wie sieht es mit den Armen, also den Verlieren dieser Welt (wie sie gerne von den Linken genannt werden)?

Auf der einen Seite kenn ich viele Linke, die gerne mehr Autonome Gebiete hätten, in denen sie vom Staat alleine gelassen werden, nur leider wollen sie gleichzeitig selbst, dass andere unter ihrer eigenen Regulierung leiden. Tja, diese Doppelzüngigkeit ist eben eine Eigenschaft, die gerne in diesem Milieu aufblüht, dass den Drahtseilakt von Anti-Rechts und Regulationswut ausbalancieren will. Und letztlich wollen sie nur den einen Totalstaat durch einen aus ihrer Sicht richtigen austauschen.

Wie sonst könnte man Schlagwörter aus solcher Machart verstehen:

The US Center for Consumer Freedom (CCF) expresses the aim of “promoting personal responsibility and protecting consumer choice,” which as it quickly becomes clear means fighting against regulation, for the benefit of the food industry.

"nonprofit coalition of restaurants, food companies and consumers,” which include amongst others Coca Cola, Monsanto, and Cargill.


Wenn ich nun diese Argumente ernst nehmen würde, dann müsste ich meinen, dass sie genauso zwingen wollen, wie sie es immer den Exxons der Welt unterstellen. Der letzte Punkt scheint argumentieren zu wollen, dass wenn die Unterstützung aus der Industrie kommt, dann ist da immer etwas faul. Tja, dann schauen wir uns mal viele der SRC organisationen an und *tschaka* wir sehen, dass auch dort viele von Industrieunternehmen (Shell u.a.) untertützt werden, oder zumindest freigekauft... Aber letztlich sind ja IMMER nur die Gut, die im Sinne der armen gefährdeten Bürger argumentieren, die vor der Gefahr schützen wollen.
Tja, dann lasst doch diese Bürger sich selbst wehren, etwas, was sie im Kapitalismus machen können, durch ihre Kaufentscheidung. Aber nein, da muss ja reguliert werden, weil der doofe Bürger das nicht selbst erkennen kann (sprich: Social Planning in Reinkultur).

Und natürlich sammelt sich auch sonst, die gesammte Riege der Anti-Kapitalisten und linken Propaganda:

The Cato Institute is a US “non-profit public policy research foundation” which “seeks to broaden the parameters of public policy debate” to promote the “traditional American principles of limited government, individual liberty, free markets and peace.” It defends the free market and argues against state intervention and regulation, a perspective which no doubt satisfies its sponsors, who mainly consist of “entrepreneurs, securities and commodities traders, and corporations such as oil and gas companies, Federal Express, and Philip Morris that abhor government regulation." Among them are energy companies ExxonMobil, Chevron Texaco, Shell and Tenneco gas, pharmaceutical companies Pfizer Inc. and Merck, and Microsoft, Proctor & Gamble, and RJ Reynolds Tobacco Company, and many others. A Cato Institute ‘adjunct scholar’, Steven Milloy, whose background was in lobbying for the tobacco industry, publishes a ‘Junk Science’ website, calling himself ‘the Junkman.’ He labels as ‘Junk Science’ “faulty scientific data and analysis used to advance special and, often, hidden agendas” including that disseminated by “the ‘food police,’ environmental extremists, and gun-control advocates,” and “government regulators” seeking “to expand their authority.” According to John Stauber and Sheldon Rampton,

Wednesday, October 19, 2005

When someone uses your weapons..

no it is not about actual warfare, although it is termed warfare by the ecological left. This comment of Bradley, one of the Hockey Stick guys around Mann, had to make a comment that unveiled him to be from the ecological left, rather than a scientist:

What he didn’t bargain for when he and his colleagues published those papers,
but what he realizes in retrospect he should have anticipated, was the fury with
which those having a vested interest in what he calls “the carbon
economy” would attack not only his work but also him personally
. The
hockey stick “became the focal point of the venom and diatribe of the
so-called climate skeptics
,” said Bradley. “You publish a paper and you
expect people to challenge it and ask questions, but you don’t
expect to be personally attacked for what you are doing, your motives questioned
and your competence questioned. That’s not the normal way of science.”


Exactly, that's not the normal way of science, but it is what leftist have been doing for decades and nobody complained. They put forth claims that scientists worked for oil companies, the carbon economy or what else, when their research didn't fit in their fundamentalist view.
I am sorry, but this is the truth and it is not going away, just because the tide has turned and some right-wing agitators are taking up the same weapons.
However, all in all, the climate sceptics (as he calls us) are rather challenging and puting forth questions. However, those questions are not the ones he would like to answer. Those are questions that qualify as scientific challenge, rather than talkshow host's appeasment. They are hard and sometimes deep into the scientific material, but instead of answering them, he is whining around.
Bradley feels threatened by climate sceptics, but perhaps it is only an evasive tactic so he hasn't to answer the questions...

Du bist Deutschland?


Nette Karikatur vom Spiegel-Zeichner Jamiri und doch sehr passend, was sind wir denn nun?

Ich weis nur was ich bin, aber was seid ihr?

Hurricane die 3.

Und schon wieder macht sich ein Stufe 5 Hurricane (Wilma - Scheiß Name ist aber so ;) ) auf den Weg, dem Osten der Staaten und anderen Karibikstaaten das Fürchten zu lernen. Ich zähle schon die Sekunden bis die erste Mördermeldung über den (nichtexistierenden) Äther geht: Globalwarming gebiert Triplett oder Global Warming schickt weiteren Mördersturm u.ä.

Leider ist diese Theorie doch sehr oberflächlich, denn erstens hätte ein kontinuierlicher Trend von Anfang 1900 aufgezeigt werden müssen (denn angeblich ging ja schon da die Erderwärmung los - siehe steigendes CO2), was bisher nicht gelang. Zweitens waren die Jahre vor 2005 Hurricane-mäßig sehr ruhig und drittens warten wird doch mal 2006 ab. Selbst wenn die GW-Theoristen darauf verweisen, dass es ein exponentielles Wachstum ist und deshalb erst jetzt so aprubt zu sehen ist, dann müsste 2006 ein Monsterjahr werden oder spätenstens 2007. Wenn aber erst 2030 ein weiteres Monsterjahr wird, dann haben wir einen normalen Zyklus. Also, Ruhe bewahren dafür dankbar sein, dass man selbst höchstens mal mit einem Hochwasser zu kämpfen hat oder ein bisschen verrücktes Geschirr nach einem harmlosen Beben sortieren muss.

Ach ja, erinnert man sich mal ein bisschen, dann kommt einem der "Sturm" Lothar ins Gedächtnis und der galt auch schon als extremes Wetterereignis. Doch trotz aller Befürchtungen gab es bisher kein Wiedersehen, was darauf schließen lässt, dass es sich bei ihm um ein natürliches Phänomen und kein GW-Gespenst handelt.

Tuesday, October 18, 2005

Forschung ist uns immer einen Schritt voraus.

Liebt ihr das Abwaschen nach dem köstlichen Mahl auch so sehr wie ich? Ja, dann gibt es bald wohl die erste Maschine, die uns das lästige abspühlen abnimmt: Der DishMaker.

Diese Produkt des MIT-Forschungsdrangs stellt Plastikbesteck, -teller und -tassen in 150 verschiedenen Formen aus Acryl-Formplatten her. Dabei werden diese Platten erhitzt, durch Tiefziehen in Form gebracht und nach dem Essen einfach wieder erhitzt und in Plattenform gepresst. Ein Verfahren, dass es einem erlaubt, Geschirr in verschiedensten Ausführungen auf Knopfdruck herzustellen und dann ohne viel Aufwand zu recyceln.
Dabei ist das ganze auch noch energieschonend, da es auf Plastikbasis arbeitet anstatt Keramik zu benutzen (was wesentlich energieintensiver ist, da es auf über 500 Grad erhitzt werden muss).

Jetzt müssen nur noch die Restprobleme, wie die Reinigung des Plastiks von schweren Essensrückständen bei der Einstampfung, gelöst werden und man kann über Serienproduktion nachdenken.

Ein hoch auf den menschlichen Verstand!

Quelle:

http://www.wired.com/news/technology/0,1282,69113,00.html