What I see about feeback in climate change science is pretty mixed, some think that positive feebacks exceed all other set of feedbacks (which I think is very unlikely, given that this is a natural system), others tend to hope that at least some negative feedback through water vapor may be existent.
Let me explain what positive feedback is and why it is so dangerous in assuming one. Positive feedback is a terminology about the stability of a model or system. If the models response is positive feedback, it is like a ball lying on the tip of hill. If you push it, it will roll down the side and accelerate during its run. If the warming process due to CO2 were such a process, it would continue unlimited (or until CO2 saturation in the atmosphere is reached) and even gain momentum during its rise.
However, if some negative feedback in the model would pre-dominate, we would have something like a valley with a ball in it. If you try to push it up the sides of the surrounding mountains, the ball will come back.
Today, the major understanding is something like a combination of both feedbacks. They tend to view that there is an M-shaped feedback. First, we have negative feedback effects that always push down the warming, but if tried to hard, we can get the warming over the small hill and it will run down a even longer and steeper side (thus ending positively).
We don't know the exact heighth or steep of the mountain, but they assume there is one.
This always presupposes that the positive-feedback part of the system will be dominant in the long run!
The hill between the valley and the decend into global crisis may be called the negative-feedback buffer for my convenience now. So, if this is the state of global climate science, I could at least partly say that this might be a possibility, although still unlikely, because most systems are rather like a W, with a few positive-feedbacks, but the negative-feedback superposes all others by an order of magnitude.
Still, modelers seem to suggest that the M is more likely, although they have almost no reliable information about the buffer-zone. How can they start modelling then? Is guessing now science?
But if I am mistaken, and read something into the folks at realclimate, I am willing to amend. BUt if my fault is only to assume an M instead of a positive-feedback only effect, then I think they have missed some classes in model theory...
Tuesday, July 10, 2007
Wednesday, July 04, 2007
Eine weitere Idee..
... wie man einen intelligenteren Konsum und vor allem ein bedachtsameres Konsumdenken herauf beschwören könnte, wie es viele Sozialisten/Konsumkritiker und Grüne fordern, wäre doch ganz einfach dadurch zu erledigen, dass jeder seinen Müll selbst zahlen muss.
Ich wohne zur Zeit in einem Mietshaus und wie auch immer mein Müll abgerechnet wird, ich krieg davon nichts mit, da ich quasi auf Flat-rate wohne. Es gibt keinen Anreiz darüber nachzudenken, wie viel Müll man produziert und wie es entsorgt wird.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob dies auch so bei Eigenheimen ist, aber ich glaube, dass in unserem verstaatlichen Müllentsorgungssystem wohl auch dies "kostenlos" passiert.
Dadurch, dass es über Steuern finanziert wird, hat eben kein Bürger einen lokalen Überblick darüber wie viel er nun für seinen Müll zu viel/zu wenig oder überhaupt bezahlt.
Wenn man also wesentlich gewissenhafteres Konsum- und Entsorgungsverhalten fördern will, dann sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, die Kosten nicht über Steuern umzulegen, sondern alles zu privatisieren und den Verursacher direkt mit einer Rechnung zu belästigen. DAS funktioniert nämlich meistens am Besten um Leute zu belehren..
Ich wohne zur Zeit in einem Mietshaus und wie auch immer mein Müll abgerechnet wird, ich krieg davon nichts mit, da ich quasi auf Flat-rate wohne. Es gibt keinen Anreiz darüber nachzudenken, wie viel Müll man produziert und wie es entsorgt wird.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob dies auch so bei Eigenheimen ist, aber ich glaube, dass in unserem verstaatlichen Müllentsorgungssystem wohl auch dies "kostenlos" passiert.
Dadurch, dass es über Steuern finanziert wird, hat eben kein Bürger einen lokalen Überblick darüber wie viel er nun für seinen Müll zu viel/zu wenig oder überhaupt bezahlt.
Wenn man also wesentlich gewissenhafteres Konsum- und Entsorgungsverhalten fördern will, dann sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, die Kosten nicht über Steuern umzulegen, sondern alles zu privatisieren und den Verursacher direkt mit einer Rechnung zu belästigen. DAS funktioniert nämlich meistens am Besten um Leute zu belehren..
Ist Recycling umweltschädlich?
Die offensichtlich Antwort ist natürlich: Nein! Warum sollt es auch, es ist ja gerade dazu da um Müll zu eliminieren und unschädlich zu machen, bzw. den Verbrauch von neuen Rohstoffen zu reduzieren. Natürlich kann nicht alles recycled werden und auch nicht alles mit dem selben Wirkungsgrad. Aus Plastik zum Beispiel kann nach dem Recyclen (so es nicht komplett in Erdöl zerlegt wird) nur minderwertiger Dämmstoff entstehen und nicht wieder eine neue PET-Flasche.
Generell gilt jedoch die Annahme, dass es ingesamt Umweltfreundlich ist.
Jedoch hat gerade die Hysterie um Energieverbrauch und CO2-Austoss diese Bilanz verändert. Die neue Randbedingung Energieverbrauch/CO2-Ausstoss führt uns zu dem Problem, dass beim Recyclen wesentlich mehr (mit Ausnahme von Cu und Aluminium) Energie verbraucht wird, als eingenommen. Wir müssen uns also, so wir denn wirklich fanatischen Umweltschutz betreiben wollen, auch über die Energiebilanz des Recycling Prozesses klar werden und ob sie im Vergleich zum Wegwerfen und Neufördern wirklich die bessere Alternative ist.
Denn mit jedem Joule Energie, das gebraucht wird, geht auch ein mg-chen Kohlendioxid in die Umwelt.
Vielleicht sollten die Umweltschützer dieser Welt einmal darüber nachdenken und alle Seiten eines Problems beleuchten, bevor sie ihre alten Generalweisheiten ausspucken.
Generell gilt jedoch die Annahme, dass es ingesamt Umweltfreundlich ist.
Jedoch hat gerade die Hysterie um Energieverbrauch und CO2-Austoss diese Bilanz verändert. Die neue Randbedingung Energieverbrauch/CO2-Ausstoss führt uns zu dem Problem, dass beim Recyclen wesentlich mehr (mit Ausnahme von Cu und Aluminium) Energie verbraucht wird, als eingenommen. Wir müssen uns also, so wir denn wirklich fanatischen Umweltschutz betreiben wollen, auch über die Energiebilanz des Recycling Prozesses klar werden und ob sie im Vergleich zum Wegwerfen und Neufördern wirklich die bessere Alternative ist.
Denn mit jedem Joule Energie, das gebraucht wird, geht auch ein mg-chen Kohlendioxid in die Umwelt.
Vielleicht sollten die Umweltschützer dieser Welt einmal darüber nachdenken und alle Seiten eines Problems beleuchten, bevor sie ihre alten Generalweisheiten ausspucken.
Tuesday, July 03, 2007
Der Wohlfahrtsstaat und seine Auswirkungen - Ein Experiment
Eine langweilige Idee, dachte ich, als ich gelesen habe, dass Kabel1 ein Experiment sendet, in dem Männer mal Haushalt und Erziehung für die Hausfrau schmeißen müssen, während diese weg sind. Welcher Trottel könnte sowas denn nicht mehr oder weniger unter einen Hut bringen? Gibt es wirklich Männer, die keine Waschmaschine bedienen können?
Während in der Show nichts wirklich schlimmes passiert und man nur ein paar etwas aussergewöhnliche Lösungsmöglichkeiten zu sehen bekommt, sieht man jedoch auch, dass der effizienzgrad recht niedrig ist. Bei der Hausarbeit handelt es sich jedoch noch um relativ simple Arbeiten, die man mit etwas Erahrung und Routine auch dem langsamsten Lerner beibringen kann, doch was wenn die Aufgaben noch etwas schwieriger wären, kämen man dann auch noch mit etwas kreativem Aufwand darum herum, oder würde man(n) scheitern?
Was wir hier jedoch sehen ist die Entfremdung des Mannes von der Hausarbeit, die sie bestimmt in ihrem Singleleben vorher alle mal konnten. Sie haben jemanden, der sich für sie mit diesem alltäglichen Problem beschäftigt und ihnen jegliches Nachdenken und jegliche Verantwortung für das Problem abnimmt. Die Folge ist, dass sie es erst langsam wieder lernen müssen, wenn der Zustand sich ändert, und das sie generell nicht viel darüber wissen. "Eine Waschmaschine wäscht halt die Wäsche, aber die bedient normalerweise meine Frau etc."
Was wir hier sehen, ist doch nichts anders als der Effekt eines Wohlfahrtsstaates (hier die Frau) auf seine entmündigten Bürger (hier der Mann vorher). Wenn man nun den Wohlfahrtsstaat wegnimmt, fällt eben nicht das ganze Gesellschaftsgebäude zusammen, wie befürchtet, sondern der Mann lernt langsam und mit kuriosen Zwischenergebnissen, sich wieder selbst zu versorgen, aber er schafft es (ganz im Gegensatz zu den Hoffnungen des Reporters, dass der Mann versagt). Was wir davon als Lehre mitnehmen sollten?
Wir können auch ohne die Verhätschelung auskommen, wir müssen es nur wieder lernen...
Während in der Show nichts wirklich schlimmes passiert und man nur ein paar etwas aussergewöhnliche Lösungsmöglichkeiten zu sehen bekommt, sieht man jedoch auch, dass der effizienzgrad recht niedrig ist. Bei der Hausarbeit handelt es sich jedoch noch um relativ simple Arbeiten, die man mit etwas Erahrung und Routine auch dem langsamsten Lerner beibringen kann, doch was wenn die Aufgaben noch etwas schwieriger wären, kämen man dann auch noch mit etwas kreativem Aufwand darum herum, oder würde man(n) scheitern?
Was wir hier jedoch sehen ist die Entfremdung des Mannes von der Hausarbeit, die sie bestimmt in ihrem Singleleben vorher alle mal konnten. Sie haben jemanden, der sich für sie mit diesem alltäglichen Problem beschäftigt und ihnen jegliches Nachdenken und jegliche Verantwortung für das Problem abnimmt. Die Folge ist, dass sie es erst langsam wieder lernen müssen, wenn der Zustand sich ändert, und das sie generell nicht viel darüber wissen. "Eine Waschmaschine wäscht halt die Wäsche, aber die bedient normalerweise meine Frau etc."
Was wir hier sehen, ist doch nichts anders als der Effekt eines Wohlfahrtsstaates (hier die Frau) auf seine entmündigten Bürger (hier der Mann vorher). Wenn man nun den Wohlfahrtsstaat wegnimmt, fällt eben nicht das ganze Gesellschaftsgebäude zusammen, wie befürchtet, sondern der Mann lernt langsam und mit kuriosen Zwischenergebnissen, sich wieder selbst zu versorgen, aber er schafft es (ganz im Gegensatz zu den Hoffnungen des Reporters, dass der Mann versagt). Was wir davon als Lehre mitnehmen sollten?
Wir können auch ohne die Verhätschelung auskommen, wir müssen es nur wieder lernen...
Monday, July 02, 2007
RealClimate again...
They seem to be desperate to defend their models, if they go to such length in declining the use of stations methodology. Although they accept that single stations might prove to be error-striken, they believe (no counter-checking here) that either the companies running them solve the problems by interpolating, or that it doesn't effect the median temperature data.
Then they go on in length about how climate models are physical in contrast to statistical models and thus are fairly unaffacted by temperature record changes and station errors.
I can't believe that, because they must have some boundary conditions (like starting temperatures) that have to be assembled from the real world. Sadly, they don't release the source codes to their models to verify this. The second problem, I have, is the difference between physical and statistical models, they draw upon.
They obviously think that all mechanics involved in world climate are physically well-known and cared about.
I want to draw upon an example that is smaller in scale, but even as chaotic as world climate, the process of chip removal during broaching or drilling processes. Although the physical laws governing the process are known, the chip creation itself is so chaotic that no prediction can hold. Yes, we can say that there are longer chips or smaller chips, if we know the material in use, but we can't predict what kind of chips we get.
The same we see in climate models, we can tell that there will be a change, either up or down given the natural cycle, but we can't predict the actual next step.
To claim that we have a full physical model of the whole world and its temperature and thermodynamic states is just an illusion. If we had, we could project the way the wind will change and cloud forming is going to happen, however, we cannot (as is stated by the IPCC report).
We indeed have some rudimentary understanding of what governs the earth climate system (like sun-cycles, cosmic rays, cloud forming, Heat Transfer, albedo), but we still don't have physical equations that are more than a close approximation of the 'now'-state.
The whole function to govern the temperature state, would be something like that:
DeltaT = f(cloud forming) * k1 + f(sun-energy) * k2 + f(GHG) * k3 + f(Aerosol) * k4 + f(albedo) * k5 etc.
And as real-climate has already demonstrated, those weighting factors are not known and can become utterly complex...
Then they go on in length about how climate models are physical in contrast to statistical models and thus are fairly unaffacted by temperature record changes and station errors.
I can't believe that, because they must have some boundary conditions (like starting temperatures) that have to be assembled from the real world. Sadly, they don't release the source codes to their models to verify this. The second problem, I have, is the difference between physical and statistical models, they draw upon.
They obviously think that all mechanics involved in world climate are physically well-known and cared about.
I want to draw upon an example that is smaller in scale, but even as chaotic as world climate, the process of chip removal during broaching or drilling processes. Although the physical laws governing the process are known, the chip creation itself is so chaotic that no prediction can hold. Yes, we can say that there are longer chips or smaller chips, if we know the material in use, but we can't predict what kind of chips we get.
The same we see in climate models, we can tell that there will be a change, either up or down given the natural cycle, but we can't predict the actual next step.
To claim that we have a full physical model of the whole world and its temperature and thermodynamic states is just an illusion. If we had, we could project the way the wind will change and cloud forming is going to happen, however, we cannot (as is stated by the IPCC report).
We indeed have some rudimentary understanding of what governs the earth climate system (like sun-cycles, cosmic rays, cloud forming, Heat Transfer, albedo), but we still don't have physical equations that are more than a close approximation of the 'now'-state.
The whole function to govern the temperature state, would be something like that:
DeltaT = f(cloud forming) * k1 + f(sun-energy) * k2 + f(GHG) * k3 + f(Aerosol) * k4 + f(albedo) * k5 etc.
And as real-climate has already demonstrated, those weighting factors are not known and can become utterly complex...
Monday, June 25, 2007
Vielleicht einer der besten Beweise gegen einen entmündigenden Wohlfahrtsstaat, oder wenn Politik Eigenverantwortung loslöst und generelle Pardons nach dem Muster "Du-kannst-es-nciht-besser-wissen" abgibt.
Nur Konsequenzen sind letztlich Mittel, die Wirkung zeigen...
Früher wurden Verfahren gegen Teenager unter 14 Jahren einfach eingestellt. "Die Kids bekamen das Signal, dass nichts passiert", sagt Frank. Heute lädt die Polizei Täter grundsätzlich vor. "Im Gespräch versuchen wir, den Kindern klarzumachen, dass sie im Gefängnis landen, wenn sie sich nicht ändern", erklärt Frank. Bei den meisten hinterlässt das einen bleibenden Eindruck, und sie kommen nie wieder. André ist ein Beispiel für den Erfolg des Bremerhavener Modells.
Nur Konsequenzen sind letztlich Mittel, die Wirkung zeigen...
Sunday, June 17, 2007
Funny Event of the Day
At Kansas Airport during the Ron Paul speech:
"A fun moment was when a middle aged man sporting an Obama '08 (Democrat) t-shirt came over to inquire about what was going on. After a few minutes of listening he said, "...give me one of those Ron Paul (Republican) t-shirts..." and promptly covered his Obama shirt with a 'Ron Paul Revolution' shirt."
Wenn nur wir in Deutschland jemanden vergleichbaren hätten, dann würde ich vielleicht mal wieder wählen gehen =)
"A fun moment was when a middle aged man sporting an Obama '08 (Democrat) t-shirt came over to inquire about what was going on. After a few minutes of listening he said, "...give me one of those Ron Paul (Republican) t-shirts..." and promptly covered his Obama shirt with a 'Ron Paul Revolution' shirt."
Wenn nur wir in Deutschland jemanden vergleichbaren hätten, dann würde ich vielleicht mal wieder wählen gehen =)
Saturday, June 16, 2007
Was keine Kunst ist!
Theoretisch sollte es ja traurig stimmen, ob der schlechten Auffassungsgabe mancher Mitbürger, wenn so etwas passiert. Andererseits ruft es bei mir nur schmunzeln hervor, da offensichtlich Menschen mit gesundem Menschenverstand Kunstwerke nicht als solche erkennen, wenn sie nicht so beschriftet sind. Tja, staatlich geförderte Kunst hat eben eine Kunstgattung geschaffen, die nicht entstanden wäre, wenn man sich auf einen Mäzen hätte verlassen müssen, oder auf den Kunden.
Heute entstehen immer mehr Kunstwerke, die von den meisten nur als Müll identifiziert werden, es sei denn sie werden beschriftet. Kreuze über die Begrenzungslinien auf den Straßen, als "Ausdruckskunst" ohne Aussage, es sei denn man schreibt sie in einem kleinen Kästchen dazu, sonst merkt keiner das es Kunst ist (ausser der kleine Zirkel der Feuilltonjournalisten). So etwas ruft bei mir nur Kopfschütteln vor, da für mich und das ist eine ganz persönliche Präferenz, Kunst durchaus etwas ausdrücken soll, zum Schlechten wie auch zum Guten. Das Kunstwerk muss für sich selbst stehen, der Betrachter muss etwas für sich erkennen können, ohne das man einen seitenlangen Beipackzettel lesen muss. Die meisten dieser Kunstwerke die man auf der Documenta wieder sah, waren nicht einmal handwerklich, also von der technischen Seite her, anspruchsvoll.
Es ist etwa so wie bei meinem letzten Besuch im Museum of Modern Art, was auch dieser Blogger ähnlich sieht, das ich vor den meisten Bildern stand und dachte, das hätte jetzt auch die vierjährige Tochter meines Nachbarns zeichnen können (vielleicht sogar etwas ausdrucksstärker).
Sicher liegt die Kunst im Auge des Betrachters, aber eine David's Statue wird jeder zumindest als Idealbild des Menschen erkennen, wohingegen man vieles der Documenta auch als Müll bezeichnen kann oder gar nicht erst erkennt. Ganz objektiv gesehen würde ich also ersteres als eindeutige Kunst betiteln und den Rest als Amateur-Versuche abtun.
Das heißt nicht, dass ich generell gegen solche Kunst bin, aber sie wird eindeutig überbewertet und natürlich auch staatlich überfüttert, da sie ja ach so klever ist und nur durch intensive Studien erschließbar ist. Falsch, nur wenn man den Künstler und seine Interviews kennt ist sie letztlich erschließbar, was für mich etwas sehr paternalistisches hat.
Die Frage ist, ob solche "Kunst" auch in einer freien künstlerischen Gesellschaft die selbe Dominanz haben würde, ich kann es mir nicht vorstellen, denn dann müssten sie auch Kunstwerke bauen die außerhalb des erleuchteten Zirkels von Feuilletonlesern verständlich ist, wie es eben früher war. Wenn die Kirche ein Bauwerk in Auftrag gegeben hat, dann wollte sie damit immer auch sicher stellen, dass jeder versteht was es ausdrückt. Mit dem weitverbreiteten Bibelwissen dieser Zeit, war es wahrscheinlich, dass ein Besucher den Leidensausdruck Jesu, oder die Hingabe einer Maria erkennen konnte, weshalb diese Kunstform auch funktioniert hat bei einem breiten Publikum.
Es wäre schön, wenn man hier mal wieder ein Umdenken feststellen könnte, dass ich auch mal wieder Moderne Kunst geniesen kann, ohne mich dabei zu fragen ob der Künstler mich verarschen mag.
Heute entstehen immer mehr Kunstwerke, die von den meisten nur als Müll identifiziert werden, es sei denn sie werden beschriftet. Kreuze über die Begrenzungslinien auf den Straßen, als "Ausdruckskunst" ohne Aussage, es sei denn man schreibt sie in einem kleinen Kästchen dazu, sonst merkt keiner das es Kunst ist (ausser der kleine Zirkel der Feuilltonjournalisten). So etwas ruft bei mir nur Kopfschütteln vor, da für mich und das ist eine ganz persönliche Präferenz, Kunst durchaus etwas ausdrücken soll, zum Schlechten wie auch zum Guten. Das Kunstwerk muss für sich selbst stehen, der Betrachter muss etwas für sich erkennen können, ohne das man einen seitenlangen Beipackzettel lesen muss. Die meisten dieser Kunstwerke die man auf der Documenta wieder sah, waren nicht einmal handwerklich, also von der technischen Seite her, anspruchsvoll.
Es ist etwa so wie bei meinem letzten Besuch im Museum of Modern Art, was auch dieser Blogger ähnlich sieht, das ich vor den meisten Bildern stand und dachte, das hätte jetzt auch die vierjährige Tochter meines Nachbarns zeichnen können (vielleicht sogar etwas ausdrucksstärker).
Sicher liegt die Kunst im Auge des Betrachters, aber eine David's Statue wird jeder zumindest als Idealbild des Menschen erkennen, wohingegen man vieles der Documenta auch als Müll bezeichnen kann oder gar nicht erst erkennt. Ganz objektiv gesehen würde ich also ersteres als eindeutige Kunst betiteln und den Rest als Amateur-Versuche abtun.
Das heißt nicht, dass ich generell gegen solche Kunst bin, aber sie wird eindeutig überbewertet und natürlich auch staatlich überfüttert, da sie ja ach so klever ist und nur durch intensive Studien erschließbar ist. Falsch, nur wenn man den Künstler und seine Interviews kennt ist sie letztlich erschließbar, was für mich etwas sehr paternalistisches hat.
Die Frage ist, ob solche "Kunst" auch in einer freien künstlerischen Gesellschaft die selbe Dominanz haben würde, ich kann es mir nicht vorstellen, denn dann müssten sie auch Kunstwerke bauen die außerhalb des erleuchteten Zirkels von Feuilletonlesern verständlich ist, wie es eben früher war. Wenn die Kirche ein Bauwerk in Auftrag gegeben hat, dann wollte sie damit immer auch sicher stellen, dass jeder versteht was es ausdrückt. Mit dem weitverbreiteten Bibelwissen dieser Zeit, war es wahrscheinlich, dass ein Besucher den Leidensausdruck Jesu, oder die Hingabe einer Maria erkennen konnte, weshalb diese Kunstform auch funktioniert hat bei einem breiten Publikum.
Es wäre schön, wenn man hier mal wieder ein Umdenken feststellen könnte, dass ich auch mal wieder Moderne Kunst geniesen kann, ohne mich dabei zu fragen ob der Künstler mich verarschen mag.
Thursday, June 14, 2007
Nun ist gekommen, was kommen musste, die radikal Islamische Hamas hat sich dem leidigen Sperrgeist (die nur moderat Anti-semitisch sind, aber das nur nebenbei) Fatah in Gaza entledigt. Es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit bis so etwas passieren konnte, unterstützt und von europäischen Geldern und dem europäischen Wille zu unterwürfigem Appeasement, hat die Hamas natürlich die Zahlungen zur Stärkung der eigenen Infrastruktur und der eigenen Truppen genutzt. Das Resultat lässt sich sehen, wenn man mal ganz zynisch ist...
Ich hoffe all die europäischen Intellektuellen Schöngeister und Linken Antisemiten sind froh über das was sie erreicht haben, ich bin es nicht. Ich finde es eine Frechheit was der deutsche Staat und die EU mit meinen Geldern gemacht hat, aber wehren kann ich mich gegen die Mehrheit nun mal in einer Demokratie auch nicht...
Ich hoffe all die europäischen Intellektuellen Schöngeister und Linken Antisemiten sind froh über das was sie erreicht haben, ich bin es nicht. Ich finde es eine Frechheit was der deutsche Staat und die EU mit meinen Geldern gemacht hat, aber wehren kann ich mich gegen die Mehrheit nun mal in einer Demokratie auch nicht...
Tuesday, June 05, 2007
ROSTOCK
Zu den Vorgängen in Rostock wurde ja schon einiges gesagt und ich finde an anderer Stelle auch schon viel besser und ausführlicher, als ich das jetzt hier könnte oder machen wollte. Stattdessen mag ich mich lieber ein bisschen über die Empfindlichkeiten der "Demonstranten" bei TP (Telepolis.de) aufregen:
Also, wer nicht einmal einen Helikopter aushalten kann, ohne gleich zum Brandsatz zu greifen, der ist meines Erachtens nicht diskutable. Sicherlich ist es nicht schön, wenn die Demonstration durch einen solchen Übelwicht gestört wird, aber dennoch auch kein Grund einen Streit vom Zaun zu brechen.
Ja, klar, warum sollte es auch nur eine Partei sein, viel eher waren es viele kleine Parteien, denn in diesem Demonstrationsspektrum steckt schon von jeher viel emotionales Aktionspotential, dazu muss man nicht mal der radikalsten Sippe angehören.
Oberflächlich, verallgemeinernd? Ja, natürlich, aber so macht es ja auch die Gegenseite. Sicher sind bei der Demonstration haufenweise friedliche Menschen mitgelaufen, was jedoch nicht darüber hinwegtäuscht, dass sie nichts gegen die aktiv aggressiven Kräfte unternommen haben, schon im Vorfeld. Und es soll mir keiner Erzählen, die Veranstalter wüssten nicht wer zu diesem Umfeld zählen könnte!
Alles in allem hat jedoch die Polizei getan, was sie konnte. Erst mit extremer Deeskalation und als diese schamlos ausgenutzt wurde, hat sich auch die Einsatzmaxime geändert und es wurde durchgegriffen (m. E. viel zu spät). Leider war bis dahin der Sach- und Menschenschaden schon angerichtet und es konnte nur noch gekittet werden.
Unstrittig ist auch, dass die Polizei während des eigentlichen Demonstrationszuges auf den längsten Abschnitten unsichtbar blieb und sich von Einzelnen, die offenkundig ein Gewaltevent suchten, nicht provozieren ließ. Allerdings flog bereits zur Auftaktkundgebung am Rostocker Bahnhof ein Hubschrauber direkt über dem Versammlungsort. Das Gleiche wiederholte sich am Nachmittag zu Beginn der Großkundgebung, und zwar zweifach und so lautstark, dass es die gesamte Atmosphäre im Hafengebiet dominierte. Wer diese Störmanöver aus der Luft angeordnet oder genehmigt hat, sollte aufgeklärt werden (unter den Demonstranten kursierte zeitweilig die Nachricht, es würde sich nach Polizeiangaben um Hubschrauber der Medien handeln).
Also, wer nicht einmal einen Helikopter aushalten kann, ohne gleich zum Brandsatz zu greifen, der ist meines Erachtens nicht diskutable. Sicherlich ist es nicht schön, wenn die Demonstration durch einen solchen Übelwicht gestört wird, aber dennoch auch kein Grund einen Streit vom Zaun zu brechen.
Sie müssen also förmlich aus dem Hinterhalt von Straftätern abgeworfen worden sein, die sich bewusst möglichst weit entfernt von den Polizeimannschaften platziert hatten. Das von mir wahrgenommene Bild liefert jedenfalls keine Rechtfertigung dafür, pauschal von "dem schwarzen Block" zu sprechen. Die Veranstalter sollten nach meinem Dafürhalten, jedenfalls bis zum Beweis des Gegenteils, davon ausgehen, dass sich eine sehr große Mehrheit auch der Autonomen an die grundlegenden Bündnisvereinbarungen gehalten hat: Keine Zerstörungen im öffentlichen Raum und keine Gewalt gegen Menschen.
Ja, klar, warum sollte es auch nur eine Partei sein, viel eher waren es viele kleine Parteien, denn in diesem Demonstrationsspektrum steckt schon von jeher viel emotionales Aktionspotential, dazu muss man nicht mal der radikalsten Sippe angehören.
Oberflächlich, verallgemeinernd? Ja, natürlich, aber so macht es ja auch die Gegenseite. Sicher sind bei der Demonstration haufenweise friedliche Menschen mitgelaufen, was jedoch nicht darüber hinwegtäuscht, dass sie nichts gegen die aktiv aggressiven Kräfte unternommen haben, schon im Vorfeld. Und es soll mir keiner Erzählen, die Veranstalter wüssten nicht wer zu diesem Umfeld zählen könnte!
Alles in allem hat jedoch die Polizei getan, was sie konnte. Erst mit extremer Deeskalation und als diese schamlos ausgenutzt wurde, hat sich auch die Einsatzmaxime geändert und es wurde durchgegriffen (m. E. viel zu spät). Leider war bis dahin der Sach- und Menschenschaden schon angerichtet und es konnte nur noch gekittet werden.
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