Friday, March 11, 2005

Nothing new in Bush country

I just found this little quote of US-war supporter Berlusconi, Prime Minister of Italy:

A staunch ally of US-led war in Iraq, Mr Berlusconi sounded a conciliatory note
saying he was certain Washington had "no intention of evading the truth"

No intention of evading the truth? Huh, pardon me, that's what the Bush administration has been doing since its inauguration four years ago. It is the very thing this government is the best of the best in.

This argument was brought forth by Berlusconi in regard to the "accident" in Iraq, which involved an Italian Secret Service Bodyguard, a former Hostage and a US Patrol. The account of the events varies from the US to Italy in a way that is unacceptable for the Prime Minister. Without reason, so Berlusconi, the US Patrol opened fire on the vehicle, although the driver stop when the flashlight lighted up.

Let's see, whether the Bush administration will finally find the Truth, or continues to evade it.


Commentary: smg.max@gmx.net

Thursday, March 10, 2005

Sad News for one of my favorites

It is tragic that some really good concepts never make it on-screen, because some Big Enterprises doesn't believe in the concept (he mostly won't understand anyway). This very sad thing happened to one of my favorite Screenwriters and Directors Jay Michael Strazynski. (http://www.jmsnews.com)

The cinema off-spring of his famous Sci-Fi series "Babylon 5" has been frozen for infinite times. He wouldn't have done The Memories of the Shadows anyway, but he would have let in some very talented people. And if the master himself grants this project his blessing, it couldn't be all to be bad.
Sadly, some jerk of Warner Brothers, didn't want to support the project and so it didn't get the proper support it needed.

The full story can be read here, written by the master himself:
http://www.jmsnews.com/msg.aspx?id=1-17288

Here, some interesting excerpts that I want to discuss later:


It's worth mentioning that I, not WB, own the rights to a B5movie. When we were
negotiating the original B5 deal -- by whose termsI will never see a dime in
profit -- the one thing they did let me havewere the movie rights, figuring
they'd never be worth anything in thelong run.
As you can see, Warner Brothers never had the rights to a cinema movie. Perhaps that is why they wouldn't allow any support to be given to the B5-Movie-Makers, because they would have only limited control over the rights and else.

Money shouldn't be the problem, if you believe the words of JMS himself:

That's the great irony of the situation. The criteria told to us rightup front
while we were producing B5 was that each of the series on PTENhad to show a
profit *in that year* in order to stay on the air and berenewed. So we'd have
these meetings with studio heads who werecongratulating us on how much money the show was making for them(again, while we were still making for it), and then
look at me,realize what they'd said, and hurriedly add, "Though technically
we'restill in the red."The show, all in, cost about $110 million to make. Each
year of itsoriginal run, we know it showed a profit because they TOLD us so.
And in one case, they actually showed us the figures. It's now been on theair
worldwide for ten years. There's been merchandise, syndication,cable, books, you
name it. The DVDs grossed roughly half a BILLIONdollars (and that was just after they put out S5, without all of the S5sales in).So what does my last profit
statement say?

We're $80 million in the red.

So, who might be the liar in this game? Even a mathematical no-brainer could calculate 110 Millions out + 500 Millions in is not equal to -80 Million dollar in budget!
Therefore I believe that the studio had some private problems with JMS or the actual team that makes the movie.
Even if they didn't want to give out too much money, the movie could have been made by adding on the surplus of the Income from Babylon 5 (which they knew of and left aside for some "Special purpose" ?!). I think this is the dishonest behaviour of business men today, that gives rise to so many angry hatred. I can partly understand it, because it comes from a justified base.
On the other side, the money is property of Warner Brothers Inc. and this means they can use it on projects totally disconnected from any Babylon 5 project.

Final conclusion: It is a sad death for a probably wonderful cinema project and a wonderful story. Perhaps Warner Brothers will see its mistake and take up the deal some time later. They'd miss a lot of things and even some profit.


Commentary: smg.max@gmx.net

Thursday, March 03, 2005

Schöne Heile Welt?!

Manchmal ist es nicht leicht recht zu behalten, aber lesen sie es doch selbst durch:
http://http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,344538,00.html

Es ist wirklich schrecklich, wie gutmütig und auf "Heile-Welt" bedacht unsere Politiker und meine Mitbürger denken. Nie hat sich jemand über die Resozialisierungsmaßnahmen unseres Staates beschwert. Schon im Religionsunterricht oder von Theologen in den Medien, bekamen wir gesagt, dass der Mensch im Inneren gut ist und das man dies fördern soll.
Anscheinend habe ich doch recht gehabt und nicht die Theologen und Pfarrer mit ihrer "Gutmenschelei".

die "Legende um den angeblich vorbildlich resozialisierten Mehmet" habe sich als "sozialromantischer Wunschtraum" entpuppt.


Wobei ich hier nicht die Paraphrase des sozialromantischen Wunschtraums, sondern der religösen Wunschtraums des Gut-Menschen und des gutmütigen Erziehens, erkenne.
Denn kein noch so romantischer Traum könnte dies entschuldigen:

"Euer Tod wird aus meiner Hand kommen, ich bringe euch um, ich werde euch
abstechen", drohte Mehmet seinen Eltern. Dann schlug er seinen 67 Jahre
alten
Vater und seine 57 Jahre alte Mutter nieder und trat auf seine
hilflosen Eltern
ein.

Abscheuliche Taten, die nur zeigen, dass es nicht die Aufgabe des Staates ist, solche Kriminellen zu schützen und zu "resozialisieren". Offensichtlich ist dies nämlich nicht möglich, wenn nicht auch das Individuum es von selbst aus will. Und der Willige muss es außerhalb von alleine schaffen bzw. muss von sich aus nach geeigneter Hilfe suchen und nicht vom Staat dazu verordnet werden resozialisiert zu spielen...



Commentary: smg.max@gmx.net

Monday, February 28, 2005

Die wahren Aufgaben des Staates...

Ein dramatischer Fall erschüttert die Medien und den deutschen Staatsapperat. Der kleine Peter aus München war durch einen Sexual-Triebtäter vergewaltigt und getötet worden. Doch das tragische daran war, dass eben jener Täter schon einmal wegen Sexual Delikten an Minderjährigen verurteilt worden war. Das (Re-)Sozialamt hatte dem Täter ermöglicht wieder auf freien Fuß zu kommen, obwohl noch Möglichkeit eines "Rückfalls" bestand.

Die Medien sagen natürlich wieder nur, dass es Indizien von Einzelpersonen gab, die vor einem Rückfall gewarnt haben und vor dem Umgang der Familie mit dem vorbestraften Täter. Doch lassen sie dabei ausser acht, dass es zwei Schuldpunkte gibt, die eindeutig sind und ein Umkrempeln des Strafrechtes erfordern.

Erstens ist die Strafe für Sexual-Delikte wesentlich zu niedrig. Denn alles unter lebenslänglich kommt einem Schlag ins Gesicht des Opfers gleich. 8 Jahre sind auf keinen Fall angemessen und erlauben es dem Triebtäter eine Wiederholungstat zu begehen.

Zweitens, und das ist noch schlimmer, hat der Staat keinen Resozialisierungsauftrag, oder gar die Legitimation durch "etwaige" Psychologen Hafterlass zu verteilen.
Dieses kollektivistische Sozialamt hat nur wieder gezeigt, wie wenig ein solches Kollektiv zu einer Besserung beitragen kann und wie sehr es doch die Wahrheit mit Kompromissen und Gut-Menscheleien verwässert.

Es ist einfach nicht möglich einen solchen Straftäter auf freien Fuß zu lassen, da eine Resozialisierung nur in Außnahmefällen gelingt, aber keinesfalls das Ziel einer solchen Haftstrafe sein sollte.
Die Annahme, dass jeder Mensch gut sein kann und das Potential besitzt gut und rechtens zu handeln, sollte doch spätestens seit Hitler widerlegt worden sein.
Es gibt Menschen, die ändern sich nicht und vor jenen Menschen gilt es die Unschuldigen zu schützen, auch wenn das bedeutet das (keinesfalls unschuldige !!!) dafür eventuell keine 2. Chance bekommen. Der Schutz des Unschuldigen ist auf alle Fälle wichtiger als jede "zweifelhafte" Rettung eines Straftäters.


.max@gmx.net

Tuesday, February 15, 2005

Gutes altes Deutschland - Der Abstieg der Industriemacht!

Woran merkt man, das Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig ist und es den ehemaligen Titel als Innovationsland des Maschinenbaus verliert?

An einem Beispiel das ich schon einmal gelobt und kritisiert haben: Der LKW-Maut.
Denn diese erschreckende Nachricht kam in den letzten Stunden aus den geheimen Kammern des Verkehrsministeriums:


Neun von zehn Mautbrücken sind deaktiviert - Spiegel.de
Na, wer hätte das vermuten oder ahnen können? Eigentlich war es abzusehen, denn seit geraumer Zeit produziert die deutsche Industrie im Förderauftrag des Staates nur noch mehr oder weniger defekte Erzeugnisse. Die Mautstellen sind nur das letzte Tüpfelchen auf dem i.
Die verfehlte Bildungspolitik und auch die weitere Subventionierung bzw. Reglementierung der Wirtschaft haben zu diesem Fiasko beigetragen.
Die letzten guten Ingenieurserzeugnisse stammen noch aus dem liberalen Aufwind des 18. und 19. Jahrhunderts, in dem der Staat der Wirtschaft das Wachstum erleichterte.
Es war also abzusehen, dass mit Beginn der Nazi-Zeit und dann wieder in den 60er Jahren (mit dem ende der liberalen Marktwirtschaft unter Erhardt) öffentlich-rechtliche Projekte zu kleinen oder größeren Miseren wurden, je stärker sie die Wirtschaft aus ihrem eigenen Wirken entfernte und zur Planwirtschaft machte.

Deshalb wäre auch eine komplette Privatisierung der Autobahnen wesentlich besser gewesen, als eine Maut-Einführung zur Bereicherung des Staates, aber das werden selbst die Staatsbefürworter früher oder später erkennen (Pläne gibt es ja schon, wenn auch nur unter ferner liefen).

Commentary: smg.max@gmx.net
Das Böse China?

Wie man in diesem Artikel sieht, machen viele deutsche Mittelständer und andere Unternehmen den selben Fehler:

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,341435,00.html

Natürlich lockt der Wachstumsmarkt China, jedoch gehen viele diese Chance falsch an und für noch mehr wird es ein neuer Anti-Globalisierungsschub sein. Dabei liegen gerade im armen China alle Möglichkeiten für die Zukunft. Kein Unternehmen, dass international agiert, wird sich über kurz oder lang von dem Markt fern halten können, noch wollen.
Dabei darf man jedoch 3 Sachen nicht unterschätzen (was jedoch viele Deutsche Unternehmer taten):

1. China ist immer noch keine Demokratie, weshalb man auf jedwegen rechtlichen Schutz verzichten muss. Außer einem schlechten Gewissen eine Diktatur zu unterstützten bringt es auch zwei weitere negative Folgen mit sich.

2. China möchte aufholen und dazu ist ihnen jedes Mittel recht und gut. Abkupfern und kopieren gehört, in einem Markt, der kein Patentschutz kennt, zu den chinesischen Stärken.

3. Wer im Welthandel oben schwimmen will, muss flexible und innovationsorientiert sein.

Diese 3 Maximen werden beim Arbeiten in China gerne vergessen. Da beschweren sich deutsche Unternehmer darüber, dass die Chinesen jede Chance nutzen ihre Erfindungen zu kopieren. So haben die Chinesen innerhalb weniger Monate ganze Maschinen und ihr Aussehen 1:1 übernommen. Der deutsche Unternehmer schaut jetzt dumm aus der Wäsche.

Was Deutschland dagegen tun kann?
Nichts, denn unsere Patentregeln greifen dort nicht.

Ob ich deshalb dazu rate vom Chinesischen Markt fernzubleiben?
Mit nichten, denn der Markt ist für die Deutsche Wirtschaft vielleicht die einzige Rettung.

Warum ich das so sehe?

Nun, erstens zeigt China schon die natürliche Entwicklung eines aufstrebenden Industriestaates, die Bürger und Unternehmer wollen mehr Rechte und mehr politische Mitsprache (am besten keine politische Mitsprache in der Wirtschaft). Bisher gewährt die chinesische Regierung noch das freie Entfalten der Wirtschaft, doch bald werden Staat und Wirtschaft aneinander geraten und spätestens dann wird es auch eine kulturelle Revolution geben.
Desweiteren ist die Taktik deutscher Unternehmen mehr als fahrlässig. Sie müssen sich in China viel mehr um ihr geistiges Eigentum kümmern und dürfen nicht zum Verkäufer sondern zum Leaser werden. Wenn sie Maschinen nach China exportieren, dann möglichst nur zum Eigenbedarf (wo es möglich ist).
Wenn man nun seine Produkte nur an chinesische Unternehmen weiter Verkaufen möchte, so muss man doch bald damit rechnen, dass diese kopiert werden Deshalb müssen europäische Unternehmen (wie auch deutsche) mehr Innovation leisten, um der Konkurrenz paroli bieten zu können.
Nur durch konstante Innovation können europäische Unternehmen gegen Chinesische Kopierer bestehen.


Commentary: smg.max@gmx.net
Kannibalismus Deutschland

Ich höre es immer wieder, Menschen meckern über die allgemeine politische und vor allem ihre wirtschaftliche Situation, doch anstatt die Ursachen zu erkennen, verteidigen sie weiter den "Wohlfahrts"-Staat oder wie ich ihn in zwischen nenne den "Kaniblane von Deutschland".
Es zeigt sich an allen Ecken und Ende, dass der Steuer-Subventionsstaat-Deutschland so nicht zu halten ist, dennoch möchte niemand den Schritt zur Auflösung wagen. Immer wenn ich mit unzufriedenen Mitbürgern/Schuldigen diskutiere, werfen sie mir vor, ich seie nicht Mitfühlend und würde doch mit meinem arroganten Standpunkt Millionen in Tod und Armut stürzen. Das stimmt nun einmal überhaupt nicht, ich bin nicht für den Tod und Armut von Millionen, sondern dafür jene noch zu retten, die noch nicht davor stehen.
Immer wieder kommen Leute und sagen mir: "Ja, der Wohlfahrtsstaat hat seine Macken, aber er tut gutes und sein Ansinnen ist sozial gerecht!"

Ein doppelter Widerspruch, man kann nicht Ansinnen, also Intention, mit Wirkung oder Realität verwechseln und weder ist er sozial, noch gerecht. Den zur Zeit ist es eher so, dass die Gemeinschaft darunter leidet und das ist weder sozial noch gerecht.
Der Spiegel hat dazu wieder einmal einen faszinierenden Artikel gebracht, in dem sich die zwei armen Bundesländer Norddeutschlands mit Deutschen und EU-Fördergelder bekriegen. Sie führen einen Krieg um "New Deal"-ähnliche Fördergelder für Jobschaffer wie Kamps, Schlecker o.ä. Den Artikel finden sie hier.

Es zeigt die erschreckenden Ausmaße, die dieser Kampf schon angenommen hat und wie verfehlte Europa- und Deutschlandpolitik die Menschen in den Ruin treiben.
Während in Lübeck (im Westbundesland Schleswig-Holstein gelegen) die Arbeitslosigkeit bei 20 Prozent ist und der Staatshaushalt quasi bankrott ist, kann ein kleines Städtchen knapp 20km weiter (natürlich jetzt im Ostland Mecklenburg-Vorpommern.) Tausende Euro aus Fördergeldern der EU direkt in eine neue Bäckerei von Kamps spritzen und damit sich selbst weiter aus dem Sumpf der Arbeitslosigkeit ziehen (vorerst).
Dieser Kampf, der jetzt schon mehrere Jahre anhält und sich für Schleswig-Holstein schleichend zu seinem größten Problem entwickelt wird hoffentlich letztlich dafür sorgen, dass dieser EU/Deutschland Subventionismus aufhört.
Denn Schleswig-Holstein ist ein großer Befürworter geworden, dass die Ostfördergelder gestoppt werden.
Muss es denn immer erst Menschen schlecht gehen, bevor es die Politik merkt, dass ein Eingriff in die Wirtschaft nichts bessert, sondern nur verschlimmer?

Offensichtlich gibt es keine andere Möglichkeit fette, machthungrige Politiker zu belehren, man kann nur hoffen das es rechtzeitig gelingt alles zu bekehren, sonst sieht die Zukunft Deutschlands düster und arm aus...


Commentary: smg.max@gmx.net

Sunday, February 13, 2005

EU-Terror geht weiter!

Damit meine ich natürlich nicht den Islamistischen Terror gegen Europäische Staaten oder Gemeinschaften, sondern eine andere Art Terror, der in letzter Zeit in Mode gekommen ist. Während wir früher immerhin wusste und bestimmt kontrollieren konnten, was für und wie Gesetze erstellt und auf uns losgelassen werden, is dies mit unserem neuen Zentralistischem Meisterstück nicht mehr möglich.

Es gibt keinerlei Möglichkeit für die EU-Bürger genauer auf den Gesetzgebungsprozess der EU einzugreifen. Genau genommem wählen wir ja nicht einmal die Abgeordneten die uns vertreten für diese Stellen, stattdessen bestimmen sie sich selbst untereinander. Mit Demokratie, in seinem ursprünglichen Wortlaut, hat dies nichts mehr zu tun, hier herrscht eine Minderheit über eine Mehrheit.
Und genau in dieser Manier nutzen die Politiker (bis auf einige Heroische, die immer noch gegen die Schulden- und Steuerpolitik der EU kämpfen -> z.B. Irland) ihre Allmacht in der EU, um das gemeinsame Ziele der Geldquellerschließung zu erreichen.
Natürlich, bleibt das letzten Endes wieder nur an den Bürgern hängen, denn die müssen noch mehr Geld an den Staat geben, von dem Geld, dass zur Zeit, in unserer wirtschaftlichen Zwangslage, nicht im Übermass vorhanden ist.

Der Spiegel führt dazu einen Artikel, der recht eindrucksvoll zeigt, wie man sich eine indirekte Besteuerung der Bürger vorstellt und in welchem Ausmaß dies erfolgen soll:

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,341426,00.html

Der Artikel enthält einen Bericht über die bevorstehende Besteuerung von Kerosin im Flugverkehr, was natürlich künstlich den Preis für Flugtickets nach oben treibt.
Was jedoch wirklich der Gipfel ist, dass sie als Begründung für diese Aktion tatsächlich humanitäre Entwicklungshilfe in Afrika angeben.
D.h. ich werde nicht gefragt, ob ich denn jetzt nicht selbst Hilfe leisten will, sondern es wird mir das Geld abgenommen ums es zu einem "guten" Zweck mit zweifelhaftem Erfolg umzuverteilen.

Natürlich sprechen die Politiker hier wieder auf das moralische Gewissen der bürger an. Anderen Menschen uneigenützig zu helfen gilt immer noch als chic und oberstes Gebot.
Man verstehe mich hier nicht falsch, ich habe nichts dagegen Menschen zu helfen, jedoch nicht auf uneigenützige Art und Weise und in einer Form, bei der Hilfe ganz unten ansteht und Bereicherung ganz oben lungert.

Vergessen wir nicht, dass 70% des Militäretats von Ruanda aus ehemaligen Entwicklungshilfefonds der EU und UN kommt. Und Militärische Aufrüstung zum Genozide gehört sicher nicht zu meiner Ansicht von helfen.


Commentary: smg.max@gmx.net

Tuesday, February 01, 2005

Wie man die Ostdeutschen abhängig macht...

"Es ist ein Mangel, dass man sich weder strategisch, noch personell so aufgestellt hat, dass die Menschen im Osten wieder nachhaltiges Vertrauen in die Aufbaubemühungen schöpfen können."Mittlerweile wurde der Plan wieder einmal umstrukturiert und man verweist auf (verglichen mit der Geldmenge) kleine Resultate.
Herr Dohanyi hat sich jetzt dazu auch im Spiegel geäussert:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,339699,00.html

Wem das jetzt zu lang ist, der kann es ganz einfach in diesem Satz gleich am Anfang lesen:


"Es ist ein Mangel, dass man sich weder strategisch, noch personell so aufgestellt hat, dass die Menschen im Osten wieder nachhaltiges Vertrauen in die Aufbaubemühungen schöpfen können."
Genau so versuchen unsere werten Regierungsvertreter den ehemalig sozialistischen Osten auf den Kapitalismus und die dafür notwendige Eigeninitiative vorzubereiten. Sie erwarten nachhaltiges Vertrauen in Aufbaubemühungen, oder kurz gesagt, sie glauben, dass es reicht die Leute hoffen zu lassen, anstatt etwas zu tun.
Aber haben sie das nicht die letzten 10 Jahre schon? gehofft, gebetet und gedacht die 100 Milliarden kommen ihnen zu gute?

Doch nichts ist passiert. Diese Menschen haben nie gelernt und verstanden, dass jetzt nicht der Staat sondern ihre Initiative gefragt ist und jene die es verstanden haben, sind in den Westen gezogen.
Doch as hat niemanden dazu bewogen die Umverteilung unseres Geldes zu beenden, sondern eher noch zu erhöhen, als ob es den abhängigen im Osten etwas bringen würde.
Immer mehr Geld ist in den Mühlen der Staatsverwaltung versickert, Zankereien zwischen den Ministerien haben sinnvolle Projekte verhindert.
Das als deutscher Marschall-Plan gedachte Projekt hat auf ganzer Länge versagt. Die Gründe für das Versagen sind manigfaltig. So ging das Geld an die Länder anstatt auf der kleinsten Stelle, den Gemeinden anzufangen, die viel besser die Situation vor Ort einzuschätzen wissen. Zweitens, kann so ein Projekt nur dann etwas bringen, wenn das Geld wie beim Marschallplan an die Privatwirtschaft geht und dem Mittelstand Investitionskapital gibt. Doch nichts davon ist geschehen und so sind und werden die 100 Milliarden versickern und dem einen oder anderen Politiker/Beamten einen schönen neuen Wagen oder ei Haus bescheren...

Manchmal kann man jemandem mehr dienen, wenn man ihn einmal ins kalte Wasser springen lässt. Vögelküken lernen auch nur durch den Fall fliegen...


Commentary: smg.max@gmx.net

Tuesday, January 25, 2005

The dangers of Anti-Authoritarianism in German's school-system

Although this article is not directly about the German school-system, it is about the theory behind today's German education process.
Mr. JJ Juan from SoloHq.com has written in this interesting article:

http://www.solohq.com/Articles/jj/Responsibility_without_Authority_An_Incredible_Injustice.shtml

It is about Responsibility without Authority, in it he compare a scene from "The Incredibles" (an computer-animated Film by the famous Pixar Studios) to a classroom situation. Take a look at his analysis of the scene in the movie.

Without giving too much of the movie away, it's a rather inconspicuous scene when Mrs. Incredible leaves her preteen son and daughter, Dash and Violet, in a cave before she goes out to explore on her own. Like a good mother she tells her kids to be safe and that Violet, who is the older child, is in charge in her absence. Right at that moment, I know that she has given all the power to Dash. That's right, Dash, the younger son rather than the intended Violet.

We can see here the importance of authority to responisbility and that otherwise it will result in a vicious-circle for Violet, who can't do anything to discipline Dash, because he has not the authority to do so, but also she has to prevent any danger coming to Dash. While Dash is stripped of any fear for consequences and thus gets all the power to pursuit his morally ambigous goals.
Mr. Juan, now, applies this to the problems in a classroom of the teachers who are restricted to none-violence (of any kind!).

Take classrooms as an example. Teachers are given no real authority to discipline their students even though they are held responsible for their students' well behavior. One way for a teacher to deal with this is to assume the authority anyway, for instance, spank the student. The disciplined student would complain to his parents and escalate the issue to the principal's office. The teacher ends up getting blamed for exercising powers she's not authorized to use.Another way is to shrugged the responsibility. Just let the student run rampant for all to see. If the situation is bad enough, the problematic student would be removed and the teacher will no longer have to deal with that responsibility.A third way is to be at the mercy of the student. Nag, beg, plead, bribe, whatever it takes to quiet down trouble. Clearly this is the worst of the three when the situation increasingly deteriorates as the student amasses more power.Take classrooms as an example. Teachers are given no real authority to discipline their students even though they are held responsible for their students' well behavior. One way for a teacher to deal with this is to assume the authority anyway, for instance, spank the student. The disciplined student would complain to his parents and escalate the issue to the principal's office. The teacher ends up getting blamed for exercising powers she's not authorized to use.Another way is to shrugged the responsibility. Just let the student run rampant for all to see. If the situation is bad enough, the problematic student would be removed and the teacher will no longer have to deal with that responsibility.A third way is to be at the mercy of the student. Nag, beg, plead, bribe, whatever it takes to quiet down trouble. Clearly this is the worst of the three when the situation increasingly deteriorates as the student amasses more power.

As you can see responsibility without authority is getting anyone in a position that will sooner or later becomes unbearable.
The German notion of none-violence is the same. The law forbids any beating of the kids by the teacher. This physical restriction is not a mistake and morally right. However, the law has been extended throughout the years. Today, the definition of "none-violence" is more than just physical violence. In the wake of the '69er Generation, the word has also been applied on any form of discipline, even psychic violence. This turns the relationship between teacher and apprentice around, giving the apprentice the power to enslave the teacher, because in the claws of our social system, the school teacher may not reject the student (it would cause havoc among the parents, then the department of education and finally come down on the teacher), nor may he give him detention (which again would bring the parent->department->order - chain to motion).
The teacher is in a situation of helplessness, which gives him no power to even teach the good pupils in the class, thus getting the parents of those children to be angry.
This whole misery is also partly fueled by the dependency of the school on government funds (I don't say that it'd be otherwise if it were private) and the government is dependent on the votes of the parents.
In the end, the teacher is not only a slave to the undisciplined child, but also to the parents, who often see their children through the prism of "father/mother's love", which distorts the picture.
Thus the problem might also be the unrealistic image those parents have of their kids.

We can now divide the problem in two parts. First, there is the unruly child, who cannot be tamed by the teacher, if he doesn't get the necessary rights. And second, there is the delusional way of perception by the parents.
To change the last, we would have need of a total change in social behaviour, thus it is unlikely to happen before the next generation.
The first, however, can be easily done by proposing a new appendix to the laws on "child abuse", that allows teachers to use justifiable methods to discipline their children, without using physical violence, or even reject children to educate, if proper reasons and facts can be brought forth.
Another addition would be the privatisation of schools and giving them the authority to do as they see fit to do in a mutual treaty between parents and teachers.



Commentary: smg.max@gmx.net