... oder wo sich der Arschlochstudent herumtreibt. Ja, sie, genau sie sind damit gemeint! Der asoziale Student bewegt sich natürlich auch nur innerhalb der ökonomischen Spielregeln, denn mir ist durchaus klar, dass bei 20.000 Studenten 500 Plätze in der Unibib etwas knapp bemessen sind. Und wie bei jedem knappen Gut, so sichert man sich auch bei Lernplätzen so viele Ressourcen wie kostenlos zu haben sind. Dieses Hamsterverhalten scheint ganz natürlich in den (überwiegend) sozialistischen Studenten (entgegen ihrer ideologischen Prämisse?!) verankert zu sein und nicht negativ aufzufallen, zumindest nicht dem Einzelnen.
Was ich jedoch gar nicht verstehen kann, sind solche Exemplare, die gemütlich vor sich hin schlafen und dabei einen Arbeitsplatz belegen. Leute, geht doch bitte ins Bett, das ist auch gemütlicher, als in der Uni-Bib zu schlafen!
Die andere Spezies sind dann jene die man über 6 h 3 mal für 15 min sieht, weil sie "nur mal kurz" in eine anderthalb stündige Vorlesung zwischendrinn gehen müssen.
Ihr Idioten, dann räumt gefälligst euren Platz, dass andere Mitstudenten diesen nutzen können.
Es spricht nichts gegen 15-30 min Pause vom Lernen, aber alles drüber sollte bedeuten: Platz weg!
So genug Dampf abgelassen, jetzt werde ich wohl doch im trauten Heim lernen müssen.
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Wednesday, February 13, 2008
Friday, July 20, 2007
Studiengebühren
Man könnte so viel zu diesem traditionellen Posting im Spiegel über die Studienmaut sagen, aber ich habe weder die Zeit noch die Lust zu viel zu sagen. Es ist ein Stück Textgeschichte, das wieder einmal so nahe an der traditionellen Haltung des Spiegels und des Uni-Spiegels liegt, dass es fast schon platt ist. Und wieder machen sie die selben fadenscheinigen Unterstellungen, dass jeder, der nicht an ihren sozialistischen Protesten teilnimmt, ganz klar für diese Maut sein muss.
Da wird zum Beispiel ein BWLer gefragt, warum er nicht mit macht und das einzige was als Antwort überliefert wird ist "Ich bin BWLer, deshalb muss ich für die Gebühren sein". Das man von BWLern eine viel differenziertere Meinung erfahren könnte, wenn man denn mal richtig nachfragt, was der Autor und/oder der Gebührendemonstrant nicht getan hat.
Auch wird es so dargestellt, als wäre es etwas schlechtes, nicht gegen die Gebühren zu sein, oder nicht doch zumindest ein wenig sinnlos zu demonstrieren und dann unterstellt man auch noch anderen Studeten mangelnde Weitsicht, weil sie dieses Semester mal nichts zahlen müssen (Auslandssemester etc.).
Nur verstehen tut er die Argumente der meisten wohl nicht, denn wie ich selbst aus Gesprächen erfahren durfte, die wenigstens sind gegen die Einführung der Gebühren, viel mehr sind sie gegen die ART der Einführung.
Erstens müsste die Universität selbst entscheiden dürfen, wie, in welcher Höhe und unter welchen Umständen die Gebühr eingeführt wird.
Zweitens sollte auch darauf geachtet werden, dass es sozial kompetent eingeführt wird, in dem man darüber nachdenkt, wie die Studenten es finanzieren könnten (Kredite, Förderungen, eventuell eine Übergangszeit zur Akkumulation von Geldmitteln).
All dies sehen meine anderen nicht-gebührenverweigernden Mitstudenten auch, aber sie sehen auch, dass eben jene Demonstranten das übliche Linke Milieu bedienen und damit möchten sich viele nicht identifizieren lassen, was ich verstehen kann.
Meine eigenen Gründe erstrecken sich noch ein wenig abseits des Mainstreams, da ich als dritten Grund noch etwas anführen würde:
Man sollte auch überlegen, warum ein Handwerksmeister für mein recht gemütliches Studium über 10 Semester mitbezahlen soll? Er hat nicht direkt einen Vorteil und nicht einmal indirekt könnte man sicher einen Vorteil durch mich aufweisen. Nein, eigentlich müssen all diese Ausbildungsberufler uns Studenten tragen, und bekommen sie dafür wenigstens Respekt? Nein, in manchen Fällen sogar eher ein Herabschauen und eine Überheblichkeit, die über ein verständliches Maß hinaus geht.
Es geht für mich in dieser Sache um Gerechtigkeit und deshalb kann ich nicht an den Protesten teilnehmen, noch finde ich die bisherige Gebührenreglung ausreichend oder gut.
Da wird zum Beispiel ein BWLer gefragt, warum er nicht mit macht und das einzige was als Antwort überliefert wird ist "Ich bin BWLer, deshalb muss ich für die Gebühren sein". Das man von BWLern eine viel differenziertere Meinung erfahren könnte, wenn man denn mal richtig nachfragt, was der Autor und/oder der Gebührendemonstrant nicht getan hat.
Auch wird es so dargestellt, als wäre es etwas schlechtes, nicht gegen die Gebühren zu sein, oder nicht doch zumindest ein wenig sinnlos zu demonstrieren und dann unterstellt man auch noch anderen Studeten mangelnde Weitsicht, weil sie dieses Semester mal nichts zahlen müssen (Auslandssemester etc.).
Nur verstehen tut er die Argumente der meisten wohl nicht, denn wie ich selbst aus Gesprächen erfahren durfte, die wenigstens sind gegen die Einführung der Gebühren, viel mehr sind sie gegen die ART der Einführung.
Erstens müsste die Universität selbst entscheiden dürfen, wie, in welcher Höhe und unter welchen Umständen die Gebühr eingeführt wird.
Zweitens sollte auch darauf geachtet werden, dass es sozial kompetent eingeführt wird, in dem man darüber nachdenkt, wie die Studenten es finanzieren könnten (Kredite, Förderungen, eventuell eine Übergangszeit zur Akkumulation von Geldmitteln).
All dies sehen meine anderen nicht-gebührenverweigernden Mitstudenten auch, aber sie sehen auch, dass eben jene Demonstranten das übliche Linke Milieu bedienen und damit möchten sich viele nicht identifizieren lassen, was ich verstehen kann.
Meine eigenen Gründe erstrecken sich noch ein wenig abseits des Mainstreams, da ich als dritten Grund noch etwas anführen würde:
Man sollte auch überlegen, warum ein Handwerksmeister für mein recht gemütliches Studium über 10 Semester mitbezahlen soll? Er hat nicht direkt einen Vorteil und nicht einmal indirekt könnte man sicher einen Vorteil durch mich aufweisen. Nein, eigentlich müssen all diese Ausbildungsberufler uns Studenten tragen, und bekommen sie dafür wenigstens Respekt? Nein, in manchen Fällen sogar eher ein Herabschauen und eine Überheblichkeit, die über ein verständliches Maß hinaus geht.
Es geht für mich in dieser Sache um Gerechtigkeit und deshalb kann ich nicht an den Protesten teilnehmen, noch finde ich die bisherige Gebührenreglung ausreichend oder gut.
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