Monday, June 25, 2012
Europeans and Obamacare (not just for Europeans)
However, as it so often is with risk-averse Europeans, they have no idea about the not-seen effects of a law. They don't know the kind of problems it spawns on its executive level. What do entrepreneurs (especially small businesses) do to comply with it? Will it destroy some of them, because they just can't afford those provisions? There is not much of a lobby in the mainstream media, so you can't blame Europeans on that part. But it is also something about which most Europeans are woefully under educated (to our own detriment). If you want to read about some of the struggles, than try it here and here.
This is something a lot of people don't seem understand about policy and it is not only that way with US policy, but even worse in Europe. Every crafting of policy has shadow effects, side effects that are often not anticipated by the crafter of the laws. And once a law is in effect, big companies start to game it, while small ones suffer under it and in the end this doesn't benefit the people in general, only a small portion that often helped craft the law.
Finanzverhalten der Deutschen
- Deutsche vertrauen Finanzinstituten immer weniger
- Deutsche verteilen Ihre Ersparnisse öfter über mehrere Finanzinstitute
- Der Bankberater verliert an Bedeutung
- Die Kunden finden die Beratung bei den Banken generell für schlecht und Vertrauen lieber dem privaten Kreis (dort vermutet man objektivere Ratschläge
Der Unterschied zwischen einem privaten unabhängigeren Finanzberater und einem Berater einer Bank ist eigentlich schon in der Tatsache zu sehen, dass der eine bezahlt werden will, der andere aber dem Kunden gegenüber umsonst ist. Natürlich ist er das nicht, die Bank bezahlt diesen Berater dafür, dass er ihr Kunden angelt, die dann vertrauensvoll das Geld in die überteuerten Produkte anlegen.
Das Verteilen der Ersparnisse ist schon einmal ein guter erster Schritt. Leider sparen viele Deutsche immer noch mit vier eher schlechten Produkten für die Rente bzw. die Zukunft generell:
- Sparkonto
- Riesterrente
- Bausparvertrag
- Actively managed Funds
Die Riesterrente ist auf Grund der unübersichtlichen Gebührenstruktur und vieler indirekter intransparenter Kosten auch eher ungeeignet. Dazu kommt dann auch noch die Versteuerung in der Auszahlphase und dass die fondbasierten Produkte oft noch einmal unveröffentlichte Kosten mit sich führen.
Ein Bausparvertrag ist zwar eine nette Sache, aber auch dieser ist lange nicht mehr so sicher, wie er früher mal war. Viele Banken haben in der Zwischenzeit die Konditionen, selbst von laufenden Verträgen, anpassen müssen. Dazu kommt, dass die Renditen für die kurze Zeit meist deutlich schlechter sind, als vergleichbare Produkte. Allein die Einlagesicherheit bringt hier etwas.
Der letzte Punkt wird zwar immer gerne als beste Anlage hervorgehoben, ist es aber nicht. gemanagte Fonds werden gerne als die Gewinner beworben, gehen aber in einer statistischen Untersuchung gegen den Index unter. Zwar sind einige Fonds über einen gewissen Zeitraum besser als der Index, allerdings sind es für beliebige Zeiträume auch beliebige Fondsemittenten. Wenn man den richtigen erwischt, hat man vielleicht für ein paar Jahre Glück, dann jedoch hört das Glück auf zu wirken und der Fond verliert sein Standing.
Auch das Wechseln von Fonds ist alles andere als preiswert, da Managementgebühren, Ausgabeaufschläge und Prämien gezahlt werden müssen.
Die Wohl beständigste Möglichkeit preiswert für das Alter vorzusorgen, sind passive gemanagte Indexfonds. Hier ist der Overhead durch die Firma gering und durch nicht-swap basierende Indexfonds werden auch Kosten durch Umschichten innerhalb des Fonds vermieden.
Ein solcher Fond verursacht 2-3 % weniger Kosten. Das sind dann gut und gerne mal mehre 10.000 € bis zum Rentenalter, je nach Einzahlverhalten. Möchte man dieses Geld den Banken schenken? Nein, sollte der Deutsche sagen und endlich weg von den konventionellen Sparmöglichkeiten gehen.
Bundesländer gehen an den Kapitalmarkt
Vorreiter ist das Land Hessen, das nach Berechnungen der DZ Bank inzwischen rund 70 Prozent der ausstehenden Schulden über den Bondmarkt finanziert. Dahinter folgt Rheinland-Pfalz mit einer Quote von 68 Prozent. Sachsen hingegen nutzt die Märkte nur in sehr geringem Maße.
Das Problem mit der ganzen Geschichte ist, dass im Gegensatz zur BRD, die Staaten in den Aktionsmöglichkeiten sehr weit eingeschränkt sind. Ungleich den US-Staaten können die Bundesländer in Deutschland keine eigenen Steuern aufsetzen. Dei Folge ist, dass in der Not nicht einfach neues Kapital generiert werden kann. Dies lässt die Finanzmärkte eher skeptisch auf die Anleihen blicken.
Hat das ganze auch gute Seiten? Ja, die Refinanzierung ist erstmal preiswerter als mit herkömlichen Bankenkredite. Der Nachteil ist, dass damit das grundlegende Problem der Bundesländer nicht angegangen wird.
Die Überschuldung vieler Staaten, wie auch des Bundes, sind chronische Zustände, die vor allem von einer verfehlten bis nicht existenten Haushaltspolitik und Bilanzierung kommen. Wenn Länder wie Unternehmen bilanzieren müssten, dann sähe die Situation noch wesentlich trauriger aus und vielleicht würde dann auch mehr Aktionismus bei den Bürgern aufkommen. So wird das Problem immer noch verklärt, auch wenn immer mehr Kommunen an den Rand des Bankrotts kommen, ohne dass das Bundesland helfen kann.
Wenn also diese Bonds auch kurzzeitig den Ländern mehr Spielraum verschaffen, so werden sie wohl auf lange Sicht mehr oder weniger für eine Blase sorgen, die ähnlich der Immobilionblase einige Länder in den Abgrund reißen wird. Natürlich ist letztlich wieder der böse Spekulator daran Schuld, wenn die Länder nicht mehr zahlen können (Dann gehts vom AAA-Rating zum AB-Rating). Auch wenn hier die Rationalisierung langsam dünn wird.
Was wäre denn dann der nächste Schritt? Kommunen dürfen sich am Kapitalmarkt bedienen?
Monday, June 18, 2012
Der Geld-Scheffler revisited
Es geht um die vorgeschriebenen Lösungsmöglichkeiten, welche Frau Garbaya anbietet. Doch sezieren wir erst einmal los:
Und keine davon geht auch nur ansatzweise in Richtung „Privatisierung der Geldemission“. Die muss – natürlich – staatlicherseits erfolgen
Natürlich? Was ist daran natürlich? Jemand der natürlich schreibt, schließt einen Haufen Argumente aus. Leider gibt sie dafür erst einmal keine Begründung an, warum das denn so offensichtlich sein sollte. Immerhin waren bisher alle Lösungsmethoden, die probiert wurden, staatlich.
wobei mit dem Wort „Staat“ bestimmt nicht die bekannten Organisationen, Behörden und Institute gemeint sind. Erst recht nicht deren Besetzung.Sondern? Wie sollte sich denn der Staat dann organisieren, oder die jetzigen Institutionen? Auch hier fehlt etwas, nämlich ein Lösungsansatz der dem Aufschrei folgt. Wir wissen alle, dass unsere heutigen Behörden nicht perfekt sind, nicht rational und nicht ohne Overhead. Jedoch kennen wir auch kaum effektive Möglichkeiten dies mit herkömmlichen Mitteln aus der sozial-demokratischen Trickkiste zu lösen. Institutionen sind Menschen und Menschen sind fehlbar. Menschen agieren nach Anreizen und eigenen Trieben (oft moralischen Mustern). Die Folgen der staatlichen Anreize sind dabei das Hauptproblem, da sie das Handlen der Personen zur Folge haben.
Der nächste Abschnitt ist höchst verwirrend:
Doch die dem Warenangebot gegenüberstehende Menge an Geld muss nicht nur „begrenzbar“, sondern in der Tat auch „begrenzt“ sein, damit überhaupt eine Preisbildung vonstatten gehen kann. Es ist doch gerade die Unmöglichkeit, wirklich „Herr über die Geldmenge“ zu sein – sie also gezielt steuern zu können (bei Bedarf zu erweitern, oder aber auch zu verringern) – die das Preisgefüge so stört und destabilisiert. Und bei der aktuellen Währungsmacherei gilt noch nicht einmal, dass erst viele Köche den Brei verderben – da reicht schon einer, der keine Ahnung hat. Wie sollen „mehr Ahnungslose“ etwas erreichen können, das besser ist als das, was derzeit eine inkompetente Notenbank anrichtet?
In der Tat ist doch die Menge des Geldes begrenzt, wenn auch nur temporär. Ob das jetzt 10 oder nur 1 oder 100 Menschen entscheiden, macht kaum einen Unterschied. 1 Mensch kann genauso falsch liegen wie 100. Welchen also sollte man auswählen? Nach welchem Muster sollte man ihn wählen? Welche Eigenschaften muss er haben? Wie verhindert man Falschwahlen? Wie findet man das gewünschte Preisgefüge? Wann stört man, wann destabilisiert man es? Wie kann man herausfinden, was jetzt gerade zutrifft.
Die Geldemission muss aus einer Hand erfolgen! Und zwar aus einer, die absolut keinen privaten Interessen folgt, sondern allein der „Erhaltung des allgemeinen Preisniveaus“ verpflichtet ist. Und dies darf nicht von der „moralischen Verfassung“ eines Menschen abhängig seinImmer noch: Wessen Hand? Welches Preisniveau schwebt einem denn vor? Jedes Preisniveau bildet sich AUCH (wenn auch nicht ausschließlich) auf Grund einer moralischen Verfassung und einem höchst privaten Interesse. Das private Interesse macht doch gerade den Preisunterschied am Markt aus. Für den einen ist 1 l Wasser 1,20 € Wert, für den anderen, in der Wüste, ist er 120 € wert. Der Unterschied ist ein privates Interesse, eine moralische Verfassung sogar noch.
Wem also sollte man es überantworten? Einem perfekten Computer? Vielleicht, aber es gibt bisher keine AI, die das könnte. Die meisten gut geeichten Programme haben nicht einmal die Weltwirtschaftskrise berechnen können.
denn wo wäre nach so vielen Jahren Kapitalismus noch ein moralisch einwandfreier Mensch mit dem nötigen Geld- und Wirtschaftswissen zu finden?
Meine Deutsch-Lehrerin hätte gesagt: Zusammenhang? Warum sollte man nach vielen Jahren Kapitalismus keine moralisch einwandfreien Menschen mit VWL/BWL-Kenntnissen finden? Es ist immer leicht dem intellektuellen Gegner moralische Verfehlungen vorzuwerfen. Es ist auch der größte Fehler den Fanatiker gerne machen. Aus einer rationalen Debatte wird ein moralischer Glaubenskrieg gemacht bei dem es entweder gut oder böse gibt; moralisch gesehen.
Kein guter Ansatz für eine Debattenkultur, meiner Meinung nach.
Das Geld selbst muss so gestaltet sein, dass es nicht mehr dazu taugt, einigen wenigen „Glücklichen“ Vorteile gegenüber anderen Wirtschaftsteilnehmern zu verschaffen. Die „Akkumulationstendenz“ des Geldes muss also aufgehoben werden. Dieses Wunder vollbringt ein so genanntes „umlaufgesichertes Geld“, auch „Freigeld“ genannt. Ein Geld auf jeden Fall, das mit einem Ablaufdatum versehen ist.
Jetzt kommen wir zur Crux bzw. zu dem Punkt an dem der Sozialismus bzw. der Neid gegenüber den Reichen durch kommt. Sind die "Glücklichen" wirklich "glücklich", oder haben sie sich ihr Geld verdient? Versucht nicht jeder sich Vorteile gegenüber seiner Wirtschaftsteilnehmer zu verschaffen? Versuchen nicht hier auch gerade "sich-benachteiligt-fühlende" gegenüber anderer Wirtschaftsteilnehmer einen Vorteil zu verschaffen? Es gibt immer Akkumulationstendenzen. Es muss nicht einmal Geld sein, da Geld nur ein Schuldschein für einen schon erhaltenen Wert ist. Ein Geld mit Ablaufdatum würde nur dazu führen, dass anstatt dieser Währung andere Mittel gehalten werden. Machen Sie doch einen Vergleich. Welches Geld würde eine Gruppe von 20 Menschen wohl gerne halten; Eines das in einer Woche abläuft, oder eines das jedes Jahr 2% seines Wertes verliert. Sie werden gleich sehen welches Geld genommen wird.
Letzteres ist ungefähr gemittelt unser heutiges Papiergeld. Es ist also in gewisser Weise auch zeitlich terminiert, nur eben für sehr große Zeitabschnitte.
Es erschließt sich einem also nicht was an diesem "Freigeld" besser oder anders sein soll. Es ist genauso terminiert, nur eben von einem einzigen Diktator, anstatt einer Gruppe. Eine einzelne Gruppe ist auch hier verantwortlich dafür zu sehen wie groß die Geldmenge ist und wann das Geld an Wert verliert (warum sonst würden so viele in Gold flüchten?).
Es ist genau diese Art von Zentralismus, die mit ein Grund für die Intensität der Krise in Europa und den USA war. Warum kam Kanada so viel besser durch die Krise? Es lag wohl auch mit dabei, dass die Anzahl der Großbanken mit hohem Leverage-Anteil viel kleiner war. Das kanadische System ist dezentraler und damit kann es leichter den Tod einiger Banken überstehen. Kanadas Garantien für Privatanlagen wurden selten genutzt und wenn dann handelte es sich um kleine Beträge. Ein sehr guter Beitrag zu eben diesem Phänomen findet man hier von George Selgin. In diesem Beitrag kritisierte er die Vorlesung von Ben Bernanke dem Chef der US Notenbank.
EM 2012 – Spielanalyse zur “Halbzeit”
- Deutschland spielt vor allem in der Defensive besser
- Deutschland’s Mittelfeld bleibt hinter den Erwartungen zurück
- Gomez ist ein sehr effizienter Stürmer
- Schöner Fußball ist bisher noch am Stocken
- siehe Frankreich, Spanien und Deutschland
- Die Portugiesen spielen immer stärker
- Chelsea ist das Hauptvorbild gegen D und ESP
- Defensive und schneller Konterfußball haben 2 starke Mannschaften in die Endrunde gebracht
- Jugend ist immer noch ein Trumpf gegen Alter
- Nur Teams sind erfolgreich
Das defensiver Fußball mehr und mehr wieder in den Vordergrund rückt, sieht man an der geringen Anzahl der Tore (ausser bei ESP vs. Ireland), aber auch an der Ausrichtung vieler Teams. Besonders gegen starke Mannschaften wie Spanien, Frankreich oder Deutschland, hat man gesehen wie tief die Abwehrreihen stehen und wie oft im Mittelfeld Manndeckung gespielt wird. Man versucht damit die Schaltzentralen um Schweinsteiger-Khedira, Iniesta-Xavi aber auch Nasri-Cabaye auszuschalten.
Dies gelingt meist mehr oder weniger, zumindest hält man den Gegner von schnellen Vorstößen in den Elfmeterraum ab. Aus der Defensive heraus wird dann der lange Pass zum Konterfußball gesucht. Hier sind besonders Griechenland und Portugal herauszuheben, die beide in einigen Spielen schönen Konterfußball zu bieten hatten. Besonders Portugal hat das Erfolgsrezept von Mourinho verinnerlicht und versucht über wenige Stationen in die Spitze zu spielen.
Generell etwas, was wohl in dieser EM zu beobachten ist, ist die Wichtigkeit des schnellen, one-timer Spiels in die Spitze. Lange Ballstafetten werden wohl dieses Jahr niemanden ins Finale führen, wenn nicht Tempowechsel ins Spiel kommen.
Mal sehen wie es weiter geht.
Subventionen für eine Branche von Gestern?
Ein sehr interessanter Artikel über den Zustand des Corporate Welfare States in ganz Europa. Er reißt ein bisschen an wie sehr Politik und Unternehmertum in Europa verquickt sind und wie schnell dies zu einem Problem werden kann (wenn es das nicht schon teilweise ist).
Doch beginnen wir vorne. Es dreht sich erst einmal um Opel, denn Opel geht es schlecht. Die deutsche Marke (hier ein bisschen Nationalismus) steht vor schweren Problemen. Ähnlich wie SAAB kann auch Opel nicht mehr auf dem europäischen Markt konkurrieren. Die Gründe sind vielfälltig und würden einen eigenen Artikel erfordern. Man kann jedoch einige grundsätzliche Punkte zusammenfassen:
- GM zieht alles R&D an sich und lässt den Konzern-Töchtern keine eigenen Möglichkeiten mehr
- Sparmaßnahmen stehen keine gleichwertigen Investitonen gegenüber
- Standortentscheidungen scheinen mehr oder weniger aus dem Bauch heraus getroffen, ohne klare Linie
- OPEL darf nur in Europa verkaufen, wobei dann hier auch noch GM mit den gleichen Modellen Konkurrenz macht
- Outsourcing hat OPEL ausgehöhlt und Eigenentwicklungen fast unmöglich gemacht
- Der AMPERA war ein teurer Reinfall
- Produktion in Deutschland ist immer noch zu teuer
- Die Konkurrenz produziert meist schon in Osteuropa
- Die Zusammenarbeit zwischen GM und OPEL läuft nur einseitig
- Die GM-Kultur ist mit Opel nicht vereinbar
- GM ist auch in den USA auf dem absteigenden Ast
- Neben dem Streit GM-OPEL gibt es auch noch intern Streit zwischen OPEL und Belegschaft
Einige dieser Punkte wurden auch im Artikel zumindest teilweise angesprochen. Es zeigt sich auch, dass nicht alle Automobilkonzerne gleich sind. Die großen Billighersteller haben natürlich in einer Zeit Probleme, in welcher der Privatkonsument nicht das Geld aufbringen möchte Neuwagen zu kaufen. Die großen Premiumhersteller können sich jetzt auf den Verkäufen an Firmen und Regierungen ausruhen und hoffen, dass außerhalb von Europa die Märkte noch wachsen können.
Allerdings kommen auch dort harte Zeiten auf die Hersteller zu. Weder Brasilien, noch China sind Märkte, die noch viel Wachstum vertragen, was mehr oder weniger an der Blasé in China und der Überschuldung in Brasilien zu tun hat. Leider sind das im Moment die wichtigsten Absatzmärkte.
Jetzt schreien natürlich alle jene Verlierer der Billighersteller nach Staatshilfe, allen voran Fiat (auch ein Teil des GM-Konzerns). Frankreich wird darüber nachdenken vielleicht PSA oder Renault zu stützen, was sich als teuer für die marode französischen Staatskasse herausstellen kann. Nebenbei lösen solche kurzfristigen Aktionen das generelle Problem der Autohersteller nicht. Es gibt zu viele Hersteller mit zu wenig Unterschieden, die auch noch versuchen in allen Segmenten gleich präsent zu sein.
Man mag sie in dieser Krise unterstüzten, um jedoch danach auch wettbewerbsfähig zu sein, müssen sich die Konzerne wandeln und den neuen Gegebenheiten anpassen. Teilweise sind die Staaten selbst Schuld, immerhin propagieren europäische Staaten schon seit einigen Dekaden die grenzenlose Bahnverbindung und versuchen damit das Auto zu verdrängen, vielleicht schaffen sie es sogar auf diese Art und Weise.
Subventionen werden die Autokonzerne nicht retten, da Sie, ähnlich wie die Abwrackprämie einfach nur Zeitspiel betreiben. Die Abwrackprämie hat Autokäufe um vielleicht 12 oder 24 Monate vorgezogen nicht jedoch erhöht. Anstatt in 24 Monaten ein Auto zu kaufen, hat man es halt jetzt getan. Die Folge ist eine Art Sinus-Sprung in den Autoverkäufen. Heute hoch, dafür dann die Talfahrt später. Als unangenehmer Nebeneffekt hat diese Prämie dann auch noch den Gebrauchtwagenmarkt in den Keller gefahren, da plötzlich gebrauchte Autos teurer wurden. Die alten Wagen wurden ja verschrottet (oder zumindest ins Ausland geschafft).
Ähnliches macht auch eine Subvention. Sie verhindert das sich Konzerne ändern müssen. Die Folge kann in einigen Fällen dann krass sein und auch genau dadurch zum Bankrott führen. Denn anstatt sich sofort zu ändern, sich anzupassen, wenn die Fallhöhe noch niedrig ist, macht man es zu spät und kann weiter fallen.
Die heutigen Schwierigkeiten zeigen, dass die Branche von gestern in Schwierigkeiten ist. Jedoch bedeutet es nicht, dass die Branche von morgen es auch sein muss, wenn sie sich anpassen kann.
Quelle:
Wednesday, November 09, 2011
Keynsianische Lösung und ungewollte Konsequenzen
Gerne werden 2 Gründe für die Bailouts der Banken angeführt:
- Die Banken sind so groß, dass sie systemrelevant und damit unersetzlich sind. Eine Pleite dieser Banken würde zu einem Zusammenbruch des Systems führen
- Wenn die Banken nicht mehr leihen können und es eine Liquiditätsfalle gibt, dann kommt die Wirtschaft nicht aus der Rezension
Während es für den ersten Grund tatsächlich wohl eine argumentative Struktur und sogar Präzedenzfälle gibt, scheint sich der andere Fall gerade in Luft aufzulösen.
In den USA wurden Banken massiv durch den Staat gestützt unter dem Vorwand, dass sie damit weiter Kredite an die Industrie vergeben sollen. Jedoch scheinen gerade Banken für Mittelständler in den USA massiv die Kreditvergabe Kriterien nach der Krise erhöht haben. Es ist für kleinere bis mittlere Unternehmen, die trotz guter finanzieller Lage, ihren Kredit in Boomzeiten locker refinanziert hätten, jetzt nur zu schlechten Konditionen einen neuen Kredit aufnehmen können.
Die US-Notenbank fährt eine Politik des niedrigen Zinses und trotzdem vergeben Banken keine Kredite. Die LIquiditätsfalle lässt sich also nicht über monetäre Mittel lösen, doch auch das Spending des White House hat nichts geändert. Beide keynsianische Mittel haben diesmal nicht die menschlichen Vernunft überlistet (wie es aus den Behavioural Economics eigentlich zu erwarten gewesen wäre). Gibt es also doch den rational Actor, der in der jetzigen Lage einfach wartet, weil er eben Ungewissheit sieht, was die Aktionen und Zukunft des politischen Tuns angeht?
Monday, October 31, 2011
From the comments of the NYTimes
I have to taken some choice commentary from the comments of Krugmans latest “post”. I am still confounded by the sheer mindless praise this man gets by partisan people. For someone from Germany, it is very hard to understand how bipolar the American democratic system is. And how stupid people have become because of it. They seem to be utterly incapable to acknowledge people that do not think or exist within this dipolar scheme. For them it is very hard to wrap their mind around the idea that people are living between or outside of partisan politics. The comments reflect this kind of naïve thinking that you can only be on team red or blue.
I also don’t know if Mr. Krugman is d’accord with the kind of people praising him, because they sometimes have a very confused ideology which mixes up all kinds of issues in a mélange which is neither enlightening nor very sophisticated in real science.
Here will follow some examples and a brief discussion of them, just as a show-off for how mind-numbing uninteresting partisan politics have become in the US.
Of course, in between these not so-well thought out comments there are really some gems of people who get it, who can think outside this limiting political paradigm.
“The Republicans are the grave-diggers of the United States. Their misdeeds have already weakened the US economically and they are also about to destroy the fabric of US society.
One wonders who pays them for their crimes? BinLaden could not have done a better job....”
This is what I call the usual diatribe without much thought, without any evidence and a lot of condemnation on a party of which you don’t share any common policies. But again, this is the kind of dead end comment I see a lot from liberals, but less from Republicans (and yet they exist there, too).
“The United States has a large defense budget because it funds the capability to fight two land wars on the Asian landmass simultaneously. That has been the basic posture since the end of the Cold War. This requires funding a large number of heavy Army and Marine divisions and a very expensive Air Force transport capability.
Change the assumption to zero land wars on the Asian land mass and in its place put a highly capable special operations capability built around "long strike" capabilities and you change the spending equation considerably. You could move military headcount from 1.4 million to 1.0 million. You would also probably have a more proficient military capability for meeting the emerging challenges of the 21st century.
The United States should be a sea and air power, a guardian of the sea and air lanes of world commerce. Land capabilities should focus on containment, non conquest.
Today the United States is making tremendous military expenditures on the politics of the past.”
Actually one of the better comments and I agree on most of it. This would also be a sensible strategy for the Europeans, which at the moment have multiple un-coordinated military apparati.
“Capitalism is an absurd and irrational socioeconomic system, in which private profit maximization and tax minimization dominate all political economic lives. Production, employment, investment, circulation, exchange, and distribution or any economic activity and decision need capital’s approval for implementation. Capital has rendered public common good secondary in importance and last as a goal of the society. Capital is not only the king but also king of all kings, a true miscreant master of the universe that has hijacked the governments, people and the planet.
OWS uprisings say no to capital and people must defeat its totalitarian reign sooner than later, if humanity has any hope for human rights, freedom and democracy.
Let us talk about the policy-making debate about interventionism vs. laissez faire capitalism. First, both of them are servants of capital. Second, the debate that pot says kettle black is of course as ludicrous as wasting, maiming, or killing working class for profit. Third, the question is how to criticize both and avoid that people involuntarily snare in support of capital’s absolute reign when they fall into the trap of “either-or”.
Capital’s monopoly of jobs must go. Jobs are rights -- an important part of human rights that no power can expropriate, monopolize, control or deny. Job market is capital’s Coliseum where it imprisons the working class to engage in internal disunity and fight each other for work and livelihood. Jobs must be life-long careers devoted to benefit the society and never the exploiting few.
Not all wars are bad but people must thwart those of, by and for the monopoly capital or the Financial-Military- Industrial Triumvirate. People should fight no war for jobs or money and the only just war is that for revolution or progresses of human social and historic development such as transformation of capitalism into socialism. “
Again, this is your average anti-capitalist tract which has not much of a root in reality, except that it appears in academic circles. Note that he doesn’t define “common good” or even names this common good. Actually, if you ask two different people you will get different causes that are called “common goods”. I wonder whether blogs do fall under the category of common good, if yes, than this is a purely capitalist result, because only the infrastructure was initially started by the government, the content is all capitalist.
Then there is a lot of prose which can only be defined as hate speech with bad grammar skills. Then he starts of to define his religion in form of a commandment of job rights. He extrapolates on how and why he needs jobs. That’s fine, but he obviously has no inkling who supplies jobs. It is always the same with these kind of people, they talk about demands like little children who don’t get their Christmas present, while at the same time they don’t want to accept that the parents have to pay for it. In this case it is an employer who has to pay for it and he has risks on his own, actually a lot more risks than the poor worker.
He sees jobs a static metric that just exists by the whim of some aggregated economy, but there he loses the link between macro and micro observations and thus renders his whole point moot.
While I agree that the financial-military-industrial complex is a burdensome construct that actually inherits the worst traits of lobbyism, he more or less calls it a cabal, which is again more conspiracy theory than reality.
“Sometimes I think that Paul Krugman is so good he can't get any better. But this disproves me: PK is getting better. This is so good, it should be sent around a million times. What some people also forget: why aren't Halliburton and Bechtle (among other huge construction companies) out there lobbying: to build, rebuild and repair the US infrastructure those companies will be out there, planning, engineering, doing the hiring and, of course, making immense profits. Strange their silence.
Michael S. Cullen, Berlin, Germany “
And of course, a comment from a guy who lives in the biggest moocher town in Germany. There is no bigger example of rampant socialism gone wrong than the German capital of Berlin. De facto bankrupt Berlin only lives on the dimes of successful federal states like Bavaria, Hessen, Baden-Württemberg or even Sachsen nowadays. And sadly, the comment reflects the milieu he lives in, typical anger and hatred towards the US. If he were a sincere enemy of the inudstrial-warefare complex, he would have to add companies like Rheingold, Steyr, Siemens etc. to the long list of war-profiteers.
“America has a crumbling infrastructure and no national high speed rail system; therefore, we have clogged highways in need of constant repair. We seem to be involved in more than one war at a time, regardless of whether NATO could and should step up and let us take a break. The French benefited from Libya's oil production, and now America is supposed to protect that supply for France. Our military is a worn out Roman Legion with no job opportunities when and if they do come home. Our manufacturing is in China and a large part of our service sector is in India. The truth is that this started under Clinton, built under Reagan, escalated under Bush and now Obama seems not to know what to do. We owe China too much money to pull back on our manufacturing relocating there for cheap labor; we have a Congress unwilling to allocate money for infrastructure and mass national transit, but eager to spend even more on weapons and military bases: Follow the money, where are the bases located, where are the biggest weapons manufacturers, and what Congressmen sit on the Committees that dole out the money, and where do they come from. We don't seem to be a nation at this point, more like the Italian city states of the past.”
Here we finally have someone telling us the “Progressive” side of things. More argument, example, synthesis kind of debate structure. However, it is a confused lot of arguments. It starts with a link where there is not much of a link: national high speed rail shall repair the infrastructure problem and lessen road congestion.
If he took the time to actually check what high speed rail does, then he would have to change his mind. Of course, that would demand the same kind of scientific rigor that he demands from Republicans when he talks about evolution. However, it is very much harder to do so when it is ones own pet issue. High speed rail doesn’t solve any kind of congestions problems, actually it makes them worse. The prime example is Europe, which has the highest density of high speed rail.
Rail services are hard to maintain and service, they are inflexible and expensive. Rail wagons and trains are design concepts from the 18th century. They are heavy, energy intensive and need a lot of maintenance. Europe invested billions in their rail network and yet they not even service 20 % of their personal transportation by rail. Actually, Germany has to prevent inter-city bus transportation to make rail services almost profitable. Also the population density situation in the US doesn’t make it easy for high rail to be practical. It is more intelligent to use railroads for freight cars than for passenger transportation. To condemn this is to don’t know a lot about the economy of the US.
These are just excerpts but they show the main progressive talking points and also the lack of differentiation. Many conservatives actually think more alike than those progressives think they do (actually progressives are more conservative than most conservatives today).
In the history of this blog I touched all this topics multiple times, so I don’t want to reiterate those points again.
Sunday, October 30, 2011
Sport1-App: Ein Review
So, jetzt doch mal ein kleines Feedback zur Sport1-App für Android und Iphone, weil es einfach zu viele Probleme damit gibt. Doch erstmal großes Lob, dass es überhaupt eine gescheite Fussball-APP für die Bundesliga und Co. gibt! Ich hab ja ewig gesucht und hätte auch gerne eine von Kicker gehabt (Konkurrenz belebt das Geschäft).
Die ESPN-App war einfach zu unübersichtlich für mich und zu sehr auf American Sports ausgerichtet.
Die App kann man natürlich im entsprechenden Online-Store (iTunes oder Android Market) finden. Sie orientiert sich an der neuen mobile Online-Page. Hier sieht man jedoch gleich den Vorteil NICHT die App zu nutzen: Die Webversion kann auch im Querformat dargestellt werden!
Warum dies nicht bei der App möglich ist, erschließt sich mir nicht, zeigt aber deutlich, dass mobile Bedienführung immer noch in den Kinderschuhen steckt. Viele andere Unternehmen haben dies auch noch nicht ganz verstanden, inklusive Google selbst.
Die Bedienführung ist einfach, allerdings nutzt die Sport1-App nicht die Möglichkeit oft geladene Daten zwischenzuspeichern. Es lädt jedesmal alle Symbole neu, was einmal hohe Übertragungsraten erfordert und zweitens die App langsamer macht. Mir ist aufgefallen, dass dies bei der Iphone-App seltener vorkommt als bei der Android App, könnte also nur ein Bug sein.
Hier hören meine Beschwerden aber schon auf, die Bedienung ist ansonsten einfach und man muss sich nicht zu viele Ebenen nach unten angeln, bevor man bei den Live-Tickern landet.
Die Anzeige und Einstellungsmöglichkeiten sind hier auf der Iphone-Seite deutlich ausgefeilter als auf der Android-Seite und funktionieren ruckelfrei. Man kann die Mannschaftsaufstellung und die gelben/roten Karten direkt ansehen. Es gibt eine Statistik übersicht und den Textticker. Man kann sich auch noch per Toralarm über gefallene Tore seiner Teams informieren lassen.
Genau das was ich eigentlich gesucht habe, wenn sie es jetzt noch schaffen das Breitbild einzufügen, dann bin ich eigentlich glücklich.
Mindestlohn
Tja, jetzt ist auch die CDU an Bord und versucht diese Art der Arbeitsmarktregulierung durch zu setzen. Es ist nicht so, dass es sie noch nicht überall gibt. Tarifverträge fallen in diese Kategorie aber auch die schon vorhandenen Mindestlöhne z.B. für Postboten.
Mit der CDU ist zum ersten Mal eine eindeutige Mehrheit für den Mindestlohn in Deutschland. Doch ist das in der jetzigen ökonomischen Situation überhaupt ein gangbarer Weg.
Nun, unser Land, unsere Bundesregierung und unsere Parteien sind in den letzten Jahren nicht wirklich dafür bekannt geworden, dass sie den vernünftigen Weg nehmen. Aus Angst vor schlechten Umfragen hat man dummerweise Atomstrom verboten und damit die Preise für alle, aber besonders für die Armen und Familien in die Höhe getrieben (was natürlich wieder den bösen pösen Kapitsalisten angehängt wird – als ob es überhaupt noch bodenständige Kapitalisten in Deutschland gäbe – das meiste sind doch nur noch Lobbyisten).
Doch sehen wir uns einfach mal die Situation an in der Europa zur Zeit steckt. Wir sind am Rande eines Währungszusammenbruches, langsam bekommt das auch der Arbeitsmarkt mit, und dann sind da die nicht rosigen Aussichten, dass Deutschland für einige Länder und deren Schulden gerade stehen muss, weil einige nicht besonders helle Leute im Bundestag auf den falschen Weg gesetzt haben.
Und in diesem Klima mag man Mindestlöhne vorschreiben? Warum? Nun, einmal um bestehende Arbeitnehmer zu sichern. Wenn man einen Mindestlohn einführt, dann hilft das erst einmal einem bestimmten Typus Arbeiter: Dem bereits eingestellten Arbeitnehmer.
Ein Mindestlohn ist jedoch für jeden Arbeitssuchenden ein derber Schlag ins Gesicht. Er kann nämlich quasi nur dadurch einen Job erringen, in dem er ihn für eine gewisse Zeit ein bisschen preiswerter macht. Er hat weder die Erfahrung noch die Auszeichnung gerade in diesem Job zu sein, d.h. er muss sich über ein tertiäres Merkmal auszeichnen.
Dies wird wohl am ehesten Langzeitarbeitslose und Ausländer betreffen. Man könnte also durchaus sagen, dass ein Mindestlohn aktiv rassistisch ist. Aber das ist ja nicht das Problem des weißen Wahlvolkes. Doch ein anderes Problem ist es sehr wohl; soziale Durchlässigkeit.
Dies bedeutet die Möglichkeit aufzusteigen, d.h. seine soziale Klasse zu verlassen und in eine höhere aufzusteigen. Leider wird genau dies auch durch Mindestlöhne ausgebremst, da Unternehmen zögerlicher reagieren, jemanden zu befördern. Insgesamt sind ja die Arbeitskosten gestiegen, was den Arbeitgeber vorsichtiger werden lässt.
Doch auch das ist nicht das letzte Argument, dass man gegen einen Mindestlohn anbringen kann. In Frankreich war man wenigstens so intelligent den Mindestlohn erst ab 25 Jahren greifen zu lassen, dadurch hatten Jugendliche die Chance sich Erfahrung in niederen Jobs zu erarbeiten. Ansonsten wären dies Jobs weggefallen. Wie viele Bedienstete sieht man denn heute noch auf der Straße oder in Hotels?
Wie oft gibt es noch einen Kofferträger, einen Valetservice oder einen Schuhputzer in Deutschland? All diese Jobs sind nur dann möglich, wenn sich diese Rechnen und das tun sie dank Mindestlöhnen und Arbeitslosenversicherung nicht mehr. Mindestlöhne werden diese Situation nur noch verschärfen.
Und an all jene, die glauben das die Arbeitslosigkeit durch einen Mindestlohn nicht erhöht wird, gibt es einen Haufen Statistiken aus den USA, wo schon seit Jahrzehnten damit experimentiert wird:
In ascending order of state-ordered generosity, the eight living-wagiest states are:
8. California (unemployment 12.1 percent; minimum wage $8.00)
7. Massachusetts (unemployment 7.4 percent; minimum wage $8.00)
6. Vermont (unemployment 5.9 percent; minimum wage $8.15)
5. Connecticut (unemployment 9.0 percent; minimum wage $8.25)
4. Illinois (unemployment 9.9 percent; minimum wage $8.25)
3. Nevada (unemployment 13.4 percent; minimum wage $8.25)
2. Oregon (unemployment 9.6 percent; minimum wage $8.50)
1. Washington (unemployment 9.3 percent; minimum wage $8.67)
Deshalb ist jetzt der denkbar ungünstigste Zeitpunkt einen Mindestlohn einzuführen, denn damit würde man den schwachen Jobmarkt noch weiter abwürgen und die ökonomische Überlebensfähigkeit von Deutschland weiter einschränken.